Nvidia RTX A5000 und A4000: Neue Ampere-Grafikkarten für Workstations gesichtet

3
News Norman Wittkopf Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
im Bild: Nvidia RTX A6000
Quelle: Nvidia

Nvidia baut sein Portfolio an "Ampere"-Grafikkarten neben der Geforce-Reihe für Spieler auch für den professionellen Bereich weiter aus, worauf nun bisher unbekannte Workstation-Modelle hindeuten.

Während Nvidia Ende letzten Jahres mit der (Quadro) RTX A6000 bereits seine aktuelle "Ampere"-Grafikkartengeneration im Vollausbau mit 48 GiByte Speicher für den Workstation-Bereich präsentiert hatte, stehen mit der RTX A5000 und A4000 nun offenbar auf absehbare Zeit die nächstkleineren Modelle in den Startlöchern. Darauf deuten zumindest OpenCL-Zertifizierungen der noch unangekündigten Profi-Grafikkarten beim zuständigen Industriekonsortium Khronos Group vom Februar hin, wie der Twitter-Nutzer @KOMACHI_ENSAKA jetzt aufgetan hat.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Die Quadro RTX A5000 und A4000 werden den bisherigen Informationen nach laut videocardz.com höchstwahrscheinlich auf GA104- respektive GA106-GPUs basieren. Interessant ist dem Bericht nach dabei auch die Tatsache, dass die Karten immer noch als "Quadro" gelistet sind, obwohl Nvidia kurz vor dem Release der RTX A6000 dazu übergegangen ist, den gewohnten Workstation-Markennamen zugunsten des "RTX Axxxx"-Namensschemas abzulösen. Auch auf der Herstellerwebseite findet sich jedoch immer noch vereinzelt die alte Benennung, etwa bei Dateinamen.

Da Nvidia bei den Quadro-Modellen der "Turing"-Architektur stets auf den jeweiligen Vollausbau der GPUs gesetzt hatte, würde dies im Falle einer Wiederholung bei "Ampere" für Workstations laut videocardz.com 6.144 CUDA-Kerne bei der RTX A5000 und 3.840 CUDA-Kerne bei der A4000 bedeuten. Die Speicherkonfiguration sei derweil etwas schwieriger vorherzusagen, aber da Nvidia bereits das eingangs erwähnte 48-GiB-Modell hat, könnte die RTX A5000 genauso gut mit 32 GiB oder 16 GiB GDDR6(X)-Speicher auf den Markt kommen, während die A4000 wahrscheinlich 12 GiB bekommen würde (4-GiB-Upgrade gegenüber der Quadro RTX 4000).
Nvidia RTX A5000 und A4000: Neue Grafikkarten für Workstations gesichtet Quelle: Screenshot / videocardz.com Nvidia RTX A5000 und A4000: Neue Grafikkarten für Workstations gesichtet Quelle: videocardz.com

3
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Custom Quadros? Eher nicht (zumindest meines Wissens nach).

        Gibt da ohnehin nicht viele die die Karten Vertreiben (PNY und Leadtek z.B.). Dazu dann noch die Systemseller wie Supermicro, Dell ect.

        Aber dass es irgendeinen "Boardpartner" wie ASUS gibt der auch Customs herstellt wäre mir neu. Ist auch oft sinnfrei, da die Karten meist in 1U, 2U oder 4U Cases landen und dementsprechende Formate Bzw. Abmessungen einhalten müssen. Und im Falle einer A6000 sind 300W in einem Stanadard Dual-Slot Format schon ne Ansage, da wundert mich der mögliche Geräuschpegel eher weiniger...

        Ist aber gut möglich dass EKWB hier wieder was bringt, oder man kauft sich als Firma
        gleich ein NVIDIA DGX System...

        Was den Speicher angeht, na ja wenn man als Gamer bereit ist 6999,00€ UVP (~5400€ aktueller Ladenpreis)
        zu bezahlen, dann wird man auch 48GB GDDR6 ECC Speicher bekommen. Solange die Meisten aber (Bis vor ein paar Monaten) nicht einmal bereit sind 1500€ auszugeben...

        Davon ab, wo im Privaten Umfeld kann man schon so ein Ding gebrauchen? Zum Zocken viel zu teuer und den Speicher nutzt eh keiner. Da würde ich mir im Privaten eher für Videoschnitt oder Rendering 2 RTX 3090 Kaufen. Dann hast du auch 48GB und gut doppelt so viel Leistung für weniger Geld... Natürlich sofern die Software NVLink unterstützt.
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Custom Quadros? Eher nicht (zumindest meines Wissens nach).

        Gibt da ohnehin nicht viele die die Karten Vertreiben (PNY und Leadtek z.B.). Dazu dann noch die Systemseller wie Supermicro, Dell ect.

        Aber dass es irgendeinen "Boardpartner" wie ASUS gibt der auch Customs herstellt wäre mir neu. Ist auch oft sinnfrei, da die Karten meist in 1U, 2U oder 4U Cases landen und dementsprechende Formate Bzw. Abmessungen einhalten müssen. Und im Falle einer A6000 sind 300W in einem Stanadard Dual-Slot Format schon ne Ansage, da wundert mich der mögliche Geräuschpegel eher weiniger...

        Ist aber gut möglich dass EKWB hier wieder was bringt, oder man kauft sich als Firma
        gleich ein NVIDIA DGX System...

        Was den Speicher angeht, na ja wenn man als Gamer bereit ist 6999,00€ UVP (~5400€ aktueller Ladenpreis)
        zu bezahlen, dann wird man auch 48GB GDDR6 ECC Speicher bekommen. Solange die Meisten aber (Bis vor ein paar Monaten) nicht einmal bereit sind 1500€ auszugeben...

        Davon ab, wo im Privaten Umfeld kann man schon so ein Ding gebrauchen? Zum Zocken viel zu teuer und den Speicher nutzt eh keiner. Da würde ich mir im Privaten eher für Videoschnitt oder Rendering 2 RTX 3090 Kaufen. Dann hast du auch 48GB und gut doppelt so viel Leistung für weniger Geld... Natürlich sofern die Software NVLink unterstützt.
      • Von Broow Software-Overclocker(in)
        Gibt es sollche Karten eigentlich auch als Custom Version für Workstations?
        Haben eine in der Firma und die ist laut wie nochmal was - Hätte am liebsten selbst die 4k€ für die Investiotion in die Hand genommen und was passables für die Firma zusammengestellt
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        Offensichtlich lassen sich Geschäftskunden nicht so gut verarschen wie Otto Normalo, wenn ich mir die Speicherbestückung ansehe.

        Die dürfen teilweise mit 6GB rumkrepeln
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk