RTX A2000: Workstation-GPU von Nvidia im Low-Profile-Format kommt im Oktober
Nvidia hat mit der RTX A2000 seine bisher kleinste Workstation-Grafikkarte veröffentlicht. Sie belegt zwar zwei Slots, fällt durch ihre Low-Profile-Bauweise jedoch besonders kompakt aus. Es kommt eine gegenüber der Geforce RTX 3060 veränderte GA106-GPU zum Einsatz.
Nach der RTX A4000, A5000 und A6000 hat Nvidia nun auch die RTX A2000 für Workstations vorgestellt. Es handelt sich um Nvidias bisher kleinste Grafikkarte in diesem Bereich, auch wenn sie im Gegensatz zur einem Slot starken RTX A4000 wieder zwei Einbauschächte belegt. Hintergrund ist die Low-Profile-Bauweise. Im Zweifel kann man das vormontierte Bracket allerdings auch durch ein normales im typischen ATX-Format austauschen.
Nvidia bringt auf der RTX A2000 den bereits bekannten GA106 zum Einsatz, verzichtet dabei jedoch gegenüber der Geforce RTX 3060 auf einige Funktionseinheiten. Von den 3.584 FP32-ALUs bleiben beim Neuling noch 3.328 übrig, entsprechend auch nur noch 104 Tensor- und 26 RT-Kerne. Der 6 GiByte große GDDR6-Speicher (ECC) wird über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden. Dessen Frequenz beläuft sich auf 1.500 MHz, was auf eine Übertragungsrate von 288 GB/Sekunde hinausläuft. Am Slot befindet sich viermal Mini-Displayport 1.4
Nvidia RTX A2000: Ab Oktober für Workstations
Laut Nvidia verfügt die GPU über rund 13,25 Milliarden Transistoren, wobei der Chip in Samsungs angepasstem 8-nm-Prozess vom Band lief und 276 mm² misst. Die FP32-Leistung betrage 8 TFlops, während Nvidia die RT-Leistung mit 15,6 und die Tensor-Leistung mit 63,9 Teraflops angibt. Schon die RTX A4000 ist damit auf dem Papier mehr als doppelt so schnell. Allerdings stehen sich hier nicht nur unterschiedlich potente GPUs, sondern auch 70 und 140 Watt (TDP) gegenüber.
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Laut Nvidia wird die RTX A2000 ab Oktober 2021 über Partner wie Asus, Boxx Technologies, Dell Technologies, HP und Lenovo sowie globale Distributoren für Workstations verfügbar sein.
Quelle: Pressemeldung
