Geforce RTX 3080/3090: Bilder der Referenzplatinen machen die Runde
Bilder der Referenzplatinen der beiden Ampere-Modelle Geforce RTX 3080/3090 machen die Runde. Beide Platinen sind sich sehr ähnlich, abseits dem NV-Link-Anschluss und der unterschiedlichen Bestückung.
Noch vor dem Ende des Embargos sind nun Bilder der Referenzplatinen zur Geforce RTX 3080 aufgetaucht. Gezeigt wird das PG132-Design, dass nahezu ähnlich auch für die Geforce RTX 3090 verwendet wird. Die Platinen unterscheiden sich dann nur in Details und so auch in der Bezeichnung - PG132 10 für die RTX 3090 und PG132 20 für die RTX 3080. Der offensichtlichste Hauptunterschied direkt am PCB ist die Unterstützung von NV Link für die Geforce RTX 3090.
Darüber hinaus variiert die Bestückung leicht, unter anderem beim Speicher, von dem auf der Geforce RTX 3080 deutlich weniger zum Einsatz kommt. 24 8-Gbit-Module (1 GiB) stehen 10 Modulen gegenüber. Das potenzielle Upgrade auf 20 GiB für die RTX 3080 ist ohne großen Aufwand möglich. Die restlichen Unterschiede sind im Detail zu finden, etwa bei zwei Power Stages weniger für die sparsamere Geforce RTX 3080. Da nutzt nicht einmal die RTX 3090 alle Möglichkeiten des PCBs aus und eine RTX Titan oder CEO-Edition rücken in mögliche Nähe. Von dem PG132 unterscheidet sich das PG133, das Nvidia für die Founders Edition verwendet und das den V-Ausschnitt hat - darüber hinaus aber die gleiche Funktionalität besitzt.
Die Geforce RTX 3080 wird morgen vorgestellt; das Embargo wurde vom 14. auf den 16. September verschoben, wobei alle übrigen Termine inklusive Verkaufsstarts unverändert sind. Auf die Geforce RTX 3090 müssen wir uns ein paar Tage länger gedulden und die Geforce RTX 3070 kommt erst Mitte Oktober. Letztere nutzt dann eine andere Platine zusammen mit einem anderen Chip - PG142. Wann die Geforce RTX 3060 Ti kommt, ist noch unklar. Sie soll auf dem PG190 basieren.
Die RTX-30-Reihe mit dem Architekturnamen Ampere besteht anfangs aus drei Grafikkarten: der Geforce RTX 3090, der Geforce RTX 3080 und der Geforce RTX 3070. Den Anfang macht am 17. September die Geforce RTX 3080 für 699 Euro, weiter geht's mit der monströsen und 1.499 Euro teuren Geforce RTX 3090, welche in diversen Farben und Formen ab dem 24. September zu haben ist. Abgerundet wird das herbstlichtliche Portfolio am 15. Oktober von der Geforce RTX 3070, welche laut Nvidia zum attraktiven Preis von 499 Euro sogar der "alten" RTX 2080 Ti gefährlich werden soll.

Es kommt ja weniger darauf an wie heiß der Chip selbst wird, auch ein Chip mit 20W kann 100 Grad Celsius heiß werden, wenn es entsprechend klein ist. Das Problem der 2080 und 2090 wird das gleiche sein wie das anderer 300W Karten zuvor. Die Menge an thermischem Output verzeiht keine Fehler am Gehäuse und dessen Luftstrom. Bei einem 20W Chip der 100C heiß wird ist das egal.
Während Grafikkarten immer die Frage "can it run Crysis" gestellt bekamen, wird es bei Gehäusen wohl die Frage werden "can it run i9 + 3090?"
Viele wollen sich nicht mit H2O rumplagen.
Es ist zusätzliche Arbeit, nicht zu wenig (vor allem wenn kein Loop vorhanden ist).
Es sind auch Kosten. Nicht irre viel, aber es sind Kosten.
Dazu die Probleme mit Garantie. Nicht jeder Hersteller ist da kulant.
Oben drauf ist Wasser nicht ungefährlich wenn man keine Ahnung hat was man da macht. Hardware für mehrere tausend € ertränken will keiner.
Natürlich schreien die 350Watt der 3090 nach Wasser. Mit Luft kriegt man hier Fermi 2.0 - heiß und laut.
Physik lässt sich nicht überlisten, egal wie man den Kühler baut.
Aber bei weitem nicht jeder wird eine WaKü draufschnallen. Und AIO ist eine Lösung, aber diese Karten kosten meist 300-400 Kröten mehr als Founders Edition - auch ein Argument, ziemlich gewichtiges sogar. Und hässlich sind die alle, hab noch keine AIO-gekühlte GPU gesehen die nicht potthässlich war.
Werden wir in weniger als 24h sehen, wie heiß die 3080 läuft. Da kann man sich ungefähr ausdenken was die 3090 wegsaufen wird. Und wie man die kalt bekommt.