Nvidia Ampere - Analyst spekuliert über Geschäfte zwischen Nvidia und Krypto-Farmen
Die Analysten von Barron's haben sich in einem neuen Bericht zu den anhaltenden Lieferproblemen der Ampere-GPUs von Nvidia geäußert - wobei "wild spekuliert" wohl eher zutrifft. Denn man stellt die Vermutung in den Raum, dass Nvidia durchaus einen respektablen Anfangsbestand an Chips gehabt, diese aber zu einem großen Teil äußerst lukrativ an Krypto-Farmen verkauft haben soll. Beweise hierfür können jedoch keine vorgebracht werden.
Grafikkarten mit Nvidias aktuellen Ampere-Chips sind bereits seit dem Launch im September oftmals bei vielen Händlern nicht zu bekommen. Die Liefersituation hat sich bis heute nicht nachhaltig gebessert, weshalb davon auszugehen ist, dass Nvidia den Herstellern nach wie vor zu wenig Chips bereitstellt. Dieser Umstand beflügelte auch die Analysten von Barron's dazu, sich mit dem Thema in einem neuen Bericht auseinanderzusetzen und über die Gründe für diese Problematik zu spekulieren.
Sind Geschäfte mit Krypto-Farmen für Nvidia lukrativer?
Das Problem an den Schlussfolgerungen der allseits beliebten Analysten ist auch in diesem Fall jedoch, dass es keinerlei Beweise dafür gibt. Die Hauptthese lautet nämlich: Nvidia soll durchaus zum Launch einen respektablen Bestand an Chips gehabt, diese jedoch äußerst lukrativ an Betreiber von Ethereum-Krypto-Farmen verkauft haben. Doch allein schon die Art und Weise, wie man darauf kommt, sollte jedem bewusst machen, dass es sich einfach nur um eine Vermutung handelt.
Denn als Argument für ihre These hat man sich bei Barrons einfach die Ethereum-Miningleistung von Juli bis einschließlich Oktober angeschaut, und diese Leistungsdifferenz anschließend in Stückzahlen einzelner GeForce RTX 3080-Chips umgerechnet. Dabei kommt man auf schlappe 250.000 GPUs, die sich demnach in den Händen von Minern befinden sollen. Die Frage ist, ob Nvidia Transaktionen dieser Größenordnung wirklich unter dem Radar halten könnte.
Daher sollten die Heerführer der Fan-Gruppierungen noch nicht das Schlachtfeld betreten und erst einmal abwarten, ob in Zukunft noch belastbare Hinweise zu diesem Thema gefunden werden. Derzeit fehlt dem Analystenerzeugnis in dieser Form noch das Fundament.
Quelle(n): Barron's (via Notebookcheck)

Schaue mir weit ein paar Wochen den YT kanal Mooreslawisdead an und bisher war er mit seinen aussagen was verfügbarkeit angeht der rtx3080 und 6800er (Preise) Reihe korrekt. Er hat auch gesagt er hat quellen direkt bei produzenten der Grakas von nvidia in China wo Nvidia direkt von dort an Mining Farmen verkauft hat.
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Aber: das ist ja das schlimme, fast schon perverse in der heutigen Zeit -
weil (inzwischen) eben (zu)viele genauso denken.
Und schlimmer noch: auch so handeln.
Der Beitrag an sich ging mir am A... vorbei - mir doch egal was ein "Analyst" behauptet, deswegen kann ich immer
noch keine 3080 kaufen. Aber wie du lesen kannst sind viele Schreiberlinge mit "Geheiminformationen"
und verbreiten IHRE -Meinung- als die einzig wahre Wahrheit weil sie sich irgendwo was zusammenlesen
und daraufhin auch zusammenreimen.
> https://nvidianews.nvidia...
> https://nvidianews.nvidia...
> https://nvidianews.nvidia...
Gerade darum hätte ich mir ja gewünscht, daß der PCGH-Artikel mal an der eigentlichen Primärquelle Mitch Steves anfässt, statt sich mit Barrons zu befassen. Seine ursprünglichen Aussagen sind ja eben leider Otto-Normalo nicht zugänglich.
Außerdem dürften evtl. noch die ersten Ampere Karten mit eingeflossen sein, die erste Charge war evtl. größer als es für viele scheint.
Generell ist es jedem großen Tech Unternehmen dieses Jahr ziemlich gut geganngen.
Und Edith möchte hinzufügen, daß mensch nVidia das nicht unbedingt negativ auslegen muss:
Mal angenommen, nVidia hätte tatsächlich in solch nennenswertem Volumen GPU-GDDR6-Bundles an Mining-Hardwarehersteller verkauft, könnte mensch das auch durchaus als Schutzmaßnahme für den Gamingmarkt auslegen – bevor sie ganze Boardpartnerkarten vom Markt rippen lassen und deren Fabrikationslinien überfordern, lässt nVidia sie vielleicht lieber ganz bewusst eigene Karten bauen.