PCGH-Test: Toshiba Qosmio X300-11L Zockernotebook

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Die nächste Print-Ausgabe der PC Games Hardware beinhaltet eine Notebook-Marktübersicht. Etwas zu spät dafür erreichte uns Toshibas Spielergerät Qosmio X300-11L. Weil wir Ihnen dessen Werte jedoch nicht vorenthalten möchten, folgt hier der Test.

PCGH-Test: Toshiba Qosmio X300-11L Zockernotebook Die Qosmio-Serie steht seit jeher für Toshibas Spieler-Notebooks. Entsprechend findet sich ausschließlich zockertaugliche Hardware im Inneren des 17-Zöllers. Das Äußere ist aufsehenerregend: Das gesamte Gehäuse setzt ähnlich wie beim Cyber-System CX17 auf Klavierlack, hier in einer Schwarz-Rot-Kombination. Was vielen Leuten gefällt, hat den Nachteil, dass jeder Fingerabdruck deutlich sichtbar ist - Obacht bei "Chipsfingern"! Ein spezieller Fall ist die Fullsize-Tastatur, da sie ebenfalls lackiert ist. Theoretisch lässt sich anhand der Spuren ablesen, welche Passwörter Sie benutzen.

PCGH-Test: Toshiba Qosmio X300-11L Zockernotebook Toshiba X300-11L: die Innereien
Im Inneren werkeln ein Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz, 3 MiByte Level-2-Cache), 2 x 2.048 MiByte DDR3-RAM und eine Geforce 9700M GTS. Dazu gesellt sich ein Duo aus zwei Hitachi 160-GByte-Festplatten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Letztere liefern Leseraten um 52 MiByte pro Sekunde - ein guter Wert.

Doch 17,1 Zoll haben ihren Preis: Das X300-11L bringt 4,2 Kilogramm auf die Waage. Dafür kühlt der Hersteller effizient: Selbst im 3D-Betrieb werden nur 1,0 Sone erreicht, im 2D-Modus meist 0,2 Sone. Zwischenzeitlich dreht das Qosmio im Leerlauf auf 3D-Werte auf, um die angestaute Wärme wenige Sekunden lang aus dem Gehäuse zu befördern, dann herrscht wieder Ruhe. Das stark spiegelnde LC-Display ist der Schwachpunkt des Geräts. Es arbeitet nativ mit 1.440 x 900 Pixeln, was in einer relativ geringen Pixeldichte resultiert. In dieser Gewichtsklasse offerieren viele Hersteller 1.920x1.200 Pixel, was in einer feinen, messerscharfen Optik resultiert. Auch die durchschnittliche Reaktionszeit ist mit 31 Millisekunden unter dem Niveau vergleichbarer Geräte (26 bis 28 Millisekunden).

PCGH-Test: Toshiba Qosmio X300-11L Zockernotebook PCGH-Test: Toshiba Qosmio X300-11L Zockernotebook Demgegenüber steht der installierten Hardware entsprechend hohe Rechenleistung. Die Infrastruktur erreicht fast 5.000 Punkte im X-CPU-Test des Cinebench R10. Der 3DMark06 attestiert rund 7.700 Punkte. Letzteres ist der Geforce 9700M GTS zu verdanken, welche zwar nur minimal höher taktet als die oft eingesetzte 9600M GT, aber ein doppelt so breites Speicherinterface besitzt (256 Bit). Geräte mit der 9600M GT erreichen etwa 5.700 Punkte - etwa 25 Prozent weniger. Audiophile freuen sich indes über die guten Stereoboxen inklusive Subwoofer. Diese stellen einen deutlichen Pluspunkt dar, im Gegensatz zur lediglich zweistündigen Akkulaufzeit. Käufern dieses Geräts sollte jedoch klar sein, dass Portabilität sekundär ist. Derartige Desktop-Replacements gehören an die Steckdose und entfalten dort ihr Spielepotenzial.

Fazit: Toshiba Qosmio X300-11L
Das X300-11L ist schnell, schwer und wohlklingend. Spieler, die über die Display-Mängel hinwegsehen können, greifen zu. Das Gerät ist bereits unter 1.500 Euro lieferbar.

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PCGH-Wertung

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