PCGH Exklusiv: Smartbook Predator mit C2D T9500 und Geforce 8800M GTX im Test
Sie suchen ein Notebook, das selbst Crysis ausreichend flüssig berechnen kann? Sie haben überdies eine Allergie gegen Multi-GPU-Geräte? Dann ist das Smartbook Predator einen Blick wert.
Smartbook Predator (Bild: PCGH)
Von Wortmann/Smartbook.de erreichte uns kürzlich dieses High-End-Notebook. Die Basis ist das von vielen Herstellern genutzte M570RU-Barebone (17,1 Zoll), diesmal allerdings nicht in Orange, sondern in Schwarz und Silber gehalten. Die Innereien sind potent: Neben dem neuen Core 2 Duo T9500 mit 2,6 GHz und 6 MiByte L2-Cache arbeitet eine Geforce 8800M GTX mit 512 MiByte GDDR3-Speicher. Der 45-Nanometer-Prozessor ist exakt auf dem Leistungsniveau des einstigen "Merom"-Topmodells X7900 mit 2,8 GHz und 4 MiByte L2-Cache. Dazu gibt es vier GiByte DDR2-667-Arbeitsspeicher (5-5-5-15), von denen wegen des vorinstallierten Windows Vista Home Premium in der 32-Bit-Version jedoch "nur" drei nutzbar sind.
Leistungswerte
3DMark06: die Geforce 8800M GTX liegt klar in Führung (Bild: PCGH)
3DMark06: die Geforce 8800M GTX liegt klar in Führung (Bild: PCGH)
Wenig überraschend ist das "Predator" eines der schnellsten Notebooks, die wir bisher testeten. Im 3DMark06 erreicht das Gerät exzellente 9.200 Punkte. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Notebook mit einer Geforce 8600M GT erreicht 3.000 3DMarks, 8700M-GT-SLI knackt die 8.000er-Marke. Das 17,1-Zoll-LCD (1.920x1.200) spiegelt zwar stark, verfügt mit durchschnittlich 27 Millisekunden aber über eine gute Reaktionszeit. Die Helligkeitsverteilung ist ebenfalls überdurchschnittlich. Trotz der hohen Leistung ist auch die Akkulaufzeit zufriedenstellend: Dem Conditioning Run des Battery Marks hält das Gerät im Sparmodus (1,6 GHz) eine Stunde und 50 Minuten Stand. Die Liste der Negativpunkte ist relativ kurz: Mit einem Gewicht von rund vier Kilogramm ist das Predator mehr ein Desktop-Replacement denn mobiler Begleiter. Im 3D-Modus dreht das Gerät auf deutlich hörbare 2,5 Sone auf, im 2D-Modus ist es größtenteils unhörbar (0,5 bis 1,5 Sone bei gelegentlichem Hochdrehen des Belüftung).
Fazit
Nicht jedermann wird bereit sein, 2.800 Euro für ein Notebook auszugeben. Wenn Sie jedoch dazu gewillt sind, erhalten Sie ein absolut empfehlenswertes Gerät zum Spielen. Eine Alternative zu diesem Gerät ist das Cyber-System SR17 bzw. SX17 mit ähnlicher Konfiguration.
