MSI Wind U100 im PCGH-Hands-On-Test

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Bereits vor einigen Wochen hatten wir Ihnen eine Bildergalerie zum MSI Wind U100 und seinem Aldi-Pendant Medion akoya mini präsentiert. Nun folgt ein ausführlicher Test des Zehn-Zoll-Netbooks.

Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Quelle: PC Games Hardware Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Nach dem Öffnen der Verpackung im Geschenk-Design fällt sofort der etwas spärliche Lieferumfang auf, doch bei einem Preis von nur etwa 400 Euro ist dies durchaus zu vertreten. Neben dem eigentlichen Gerät befinden sich noch das Netzteil, ein Handbuch, eine Windows-XP-Recovery-CD, eine Treiber-CD und ein - im wahrsten Sinne des Wortes - "Wind-Beutel" im Karton. Die Transporttasche schützt das Mini-Notebook auf Reisen vor Kratzern und anderen Beschädigungen.

Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Im Vergleich zu seinem Hauptkonkurrenten Eee PC von Asus fällt als erstes die größere Tastatur und das matte Zehn-Zoll-Display des MSI Wind ins Auge. Letzteres arbeitet - wie auch der Bildschirm des Eee PC - mit 1.024 x 600 Pixeln und ist durch die hohe Leuchtkraft von 180 Candela pro Quadratmeter auch im Freien und bei Sonnenschein noch gut ablesbar. Das Tastenfeld des MSI Wind nutzt nahezu die volle Breite des eleganten Gehäuses aus und kommt somit vor allem Anwendern mit großen Händen zu Gute.

Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Unter der Haube des U100 sorgt ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz und einem CPU-Kern für den nötigen Vortrieb. Dieser kommt im CPU-Test des Cinebench R10 auf 1.038 Punkte und kann somit den - mit 900 Megahertz arbeitenden - Celeron M des Eee PC 900 knapp hinter sich lassen. Ihm zur Seite stehen ein GiByte DDR2-667-Arbeitsspeicher und eine GMA950-Onboard-Grafikeinheit von Intel. Für Daten steht eine konventionelle, 74 GiByte große, Festplatte zur Verfügung, die deutlich mehr Platz bietet als die Flash-Speicher des Asus-Konkurrenten.

Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) Das MSi Wind U100. (Bild: PCGH) In Sachen Geräuschbelästigung hält sich das MSI Wind trotz des mechanischen Datenspeichers erfreulicherweise vornehm zurück. 0,2 Sone sind eher ein laues Lüftchen als eine ausgewachsene Windböe und auch unter Last steigt die Lautheit nicht über diesen Wert hinaus an. Die Mobilität ist jedoch mit nur 115 Minuten unter Last nicht optimal, im Ruhezustand sind zwar bis zu drei Stunden möglich, doch andere Geräte schaffen in dieser Disziplin mehr.

Die sonstige Ausstattung umfasst drei USB-2.0-Ports, VGA- und Kopfhörer-Ausgänge, einen Multiformat-Kartenleser und eine Netzwerk-Buchse. Für Video-Chats oder VoIP-Gespräche hat MSI zudem eine 1,3-Megapixel-Webcam und ein integriertes Mikrofon im Gehäuse des Wind U100 untergebracht. Den drahtlosen Kontakt zur Außenwelt stellen ein 802.11b/g-WLAN-Modul und eine Bluetooth-Schnittstelle her.

Fazit: MSI Wind U100
Das MSI Wind U100 ist ein ernsthafter Konkurrent für den Eee-PC von Asus und alle anderen Netbooks. Die Leistungswerte gehen für die Geräteklasse vollkommen in Ordnung und auch der Bedienkomfort ist durch die großzügige Tastatur und das Zehn-Zoll-Display sehr gut. Letzteres ist unserer Meinung nach der heimliche Star des U100, denn die hohe Helligkeit und die matte Oberfläche machen das Arbeiten im Freien zum Vergnügen. Wenn da nicht die nur durchschnittliche Akkulaufzeit, das etwas kleine Touchpad und die - wegen CPU-Lieferschwierigkeiten - momentan mangelhafte Verfügbarkeit wäre, hätten wir am MSI Wind U100 nichts auszusetzen.

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Bereits vor einigen Wochen hatten wir Ihnen eine Bildergalerie zum MSI Wind U100 und seinem Aldi-Pendant Medion akoya mini präsentiert. Nun folgt ein ausführlicher Test des Zehn-Zoll-Netbooks.

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