MSI Raider GE78 HX im Test: CPU- und GPU-Leistung
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MSI Raider GE78 HX im Test: CPU- und GPU-Leistung

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Leistung: aktuell ultimativ

Gleich vorneweg: An Leistung wird hier das aktuelle Nonplusultra geboten. Das Raider GE78 HX verfügt über eine Nvidia Geforce RTX 4090 Laptop GPU mit 16 GiB GDDR6 VRAM, die zusammen (!) mit dem Prozessor eine kombinierte Leistung von bis zu 250 W bietet. Die 4090 steht hier im Vollausbau mit insgesamt 175 Watt TGP zur Verfügung (150 Watt mit 25 Watt Dynamic Boost). Man verwechsle bitte nicht diese "RTX 4090" mit der "echten" diskreten 4090. Wie bei der letzten Generation markiert Nvidia die GPUs mit dem Zusatz "Laptop GPU", auch wenn die Bezeichnung kaum etwas mit den Desktop-Pendants gemein hat. Der GPU-Die, die Kernkonfiguration, die Taktraten, die Speicherbandbreite, die Speicherkapazität und die Leistungsgrenze sind bei der 4090 Laptop GPU wesentlich niedriger - dennoch hat Nvidia entschieden, dass das 4090-Branding Sinn macht, was für normale Kunden, die den Unterschied nicht kennen, möglicherweise irreführend ist.

Abgesehen davon bietet die GPU verglichen mit der Vorgängergeneration einige technologische Vorteile bzw. Fortschritte. Für RTX 4000 steht etwa DLSS 3 mit Frame Generation zur Verfügung, was wiederum für die aktuellen GPUs spricht.

Der Intel Core i9-13980HX ist ein High-End-Prozessor, der auf der 13. Generation der Intel Core-Prozessoren basiert. Aktuell ist der i9 der schnellste - der 6000er-Ryzen kann ihm nicht annähernd das Wasser reichen, aber noch dieses Jahr soll die nächste Ryzen-Generation (7000) erscheinen. Der Core i9-13980HX verfügt über 24 Kerne und 48 Threads und einen Basistakt von bis zu 5,60 GHz. 24 Kerne klingt viel, hier handelt es sich jedoch um acht starke Performance-Kerne und 16 Effizienzkerne. Fürs Gaming ist die CPU fast schon überdimensioniert, denn eine etwas schwächere, günstigere CPU, wie der Ryzen 9 6900H, würde ebenso die RTX 4090 hier nicht limitieren.

Spieleleistung: Beeindruckend

Die synthetischen Benchmarks von 3DMark oder Unigine Superposition zeigen zunächst einen dicken Vorsprung gegenüber der Top-GPU der Ampere-Generation von Nvidia, der RTX 3080 Ti mit 16 GiB VRAM. In Cyberpunk 2077 fällt der Vorsprung nicht ganz so massiv aus: Das Plus schmilzt von den synthetischen 50 Prozent auf circa acht Prozent. Das zeigt, wie stark die Unterschiede variieren können.

Mit Raytracing ist die Varianz nicht ganz so groß und das Plus von 28 Prozent gegenüber der RTX 3080 Ti im MSI GT77 Titan deutlicher. Wer also auf dem Notebook mit Raytracing zocken möchte, ist mit einer aktuellen RTX 4000 umso besser bedient als mit einem Vorgänger-Topmodell.

Wir testen hier stets für die Vergleichbarkeit in Full HD. In nativer WQXGA-Auflösung fallen die Werte also noch einmal etwas niedriger aus. Die Messung zeigt, dass erst die RTX 4090 hier gerade so noch ausreichen dürfte, um etwa in Cyberpunk 2077 mit Raytracing das Upsampling via DLSS wegzulassen. Die Benchmarks in Counter-Strike und F1 2021 sind teilweise CPU-limitiert. Erst mit dem i9-13980HX kommen wir in Full HD an die 400-Fps-Grenze von CS:GO.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Geforce RTX 4090 Laptop GPU extrem leistungsstark ist und neue Möglichkeiten für Laptop-Gaming eröffnet. Mit 50 bis 60 Prozent Leistungsverbesserung im Vergleich zum bisherigen Spitzenreiter, der RTX 3080 Ti Laptop, ist die neue RTX 4090 perfekt für 1440p-Gaming mit hoher Bildwiederholrate sowie Raytracing und zeitweise sogar 4K-Gaming - oft ohne die Notwendigkeit, sich überhaupt mit Upscaling zu beschäftigen. Dieser Leistungszuwachs im Vergleich zur vorherigen Generation ist sehr beeindruckend. Es ist einer der größten, an die wir uns bei Notebooks erinnern können, und das umso mehr, als diese Zuwächse ohne eine Erhöhung der GPU-Leistung erzielt wurden - etwas, das bei Notebooks derzeit nicht möglich ist.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Warum fehlen bei solchen "Tests" eigentlich immer die richtigen Pendants zu den CPUs?
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Warum fehlen bei solchen "Tests" eigentlich immer die richtigen Pendants zu den CPUs?
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