Cyborg Grün
Alienware baut nicht nur Komplettsysteme für Spieler, die amerikanische Firma hat auch spezielle Notebooks im Angebot. Wir haben das S-4m genauer angesehen.
lienware legt viel Wert auf das Design der Produkte. Daher gibt es S-4m nicht im Einheitsgrau, das Notebook wird in den Farben Cyborg Green (Bild), Space Black sowie Conspiracy und Majestic Blue angeboten. Das uns zur Verfügung gestellte S-4m ist nicht nur knallig grün, sondern auch bemerkenswert ausgestattet: Ein schneller Pentium 4 mit 3,06 GHz und 1 GByte DDR-SDRAM bieten ausreichend Ressourcen für aktuelle und zukünftige Spiele. Eine Ati Mobility Radeon 9000 mit 64 MByte Grafikspeicher versorgt das 15-Zoll-Display (Auflösung: 1.600x1.200 Pixel) mit Bildern.
Obwohl Alienware zwei Akkus mit einer Gesamtkapazität von 7.400 mAH einsetzt, arbeitet das S-4m aufgrund stromfressender Komponenten (CPU und aufwendige Kühlung) nur 132 Minuten ohne Steckdose. Zum Vergleich: Das Peacock Freeliner XP (letzte Ausgabe) erreicht 202 Minuten. Sehr gute Ergebnisse gab es bei unseren Benchmarks: Im Standard Mode erreicht das Notebook in Aquanox 2 (Neopolis) 44 fps; im Quality Mode sind es immerhin noch 28 Bilder pro Sekunde. Im Office-Betrieb erzeugt das S-4m 43 dB(A) und hat eine Ablufttemperatur von 44 Grad Celsius. Sobald das Notebook richtig schuften muss, steigt die Lärmbelästigung auf 48 dB(A) und die Ablufttemperatur auf "kuschelig" warme 55 Grad Celsius. Enttäuschend: Die Reaktionszeit der verwendeten Displays beträgt 50 ms - für Zocker nicht akzeptabel.
Fazit: Alienware setzt auf hohe Spieleleistung, dadurch sinkt die Mobilität des S-4m. Der saftige Preis von 3.200 Euro rechtfertigt sich durch die hochwertigen Komponenten. Schade, dass es nicht für ein besseres Display gereicht hat.
