Aspire V5-122P: Notebook mit AMDs Temash im Test
Das Acer Aspire V5-122P ist eines der ersten Notebooks, welches mit der neuen Prozessoren-Generation "Temash" von AMD arbeitet. PC Games Hardware hat den kleinen Laptop durch den Test-Parcour gejagt!
Das Aspire V5-122P-61454G50nss sieht durch das unregelmäßige Streifenmuster auf dem silbernen Gehäuse sehr edel und stilvoll aus. Optisch glaubt man, ein Aluminium-Gehäuse in Händen zu halten, jedoch ist das Aspire V5-122P aus Kunststoff gefertigt. Weiterhin fühlt es sich robust und gut verarbeitet an, was durch den weichen Schließmechanismus des Displays verstärkt wird. Das kompakte Gehäuse misst 28,9 x 20,6 cm (B x T) und passt mit der flachen 2,1-cm-Bauweise gut zu dem 11,6-Zoll-Display. Die leichten 1,38 Kilogramm runden das Gesamtbild ab.
Die Anschlüsse des Acer-Notebooks umfassen den Input für das Ladekabel, ein Kensington-Lock, wo Sie ein Laptop-Schloss anbringen können, und einen Audio-in. Zur Datenübertragung sind zwei USB-Ports (1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0), ein SD-Kartenslot und der Eingang für das Acer-Konvertierungskabel (Mini-Displayport) installiert. Die Acer-Konvertierungskabel ist nicht im Lieferumfang und sollte, falls Sie einen weiteren USB-Port, einen LAN-Anschluss sowie ein optischen Ausgang möchten, nachgekauft werden.
Die Tastatur sieht nicht nur wertig aus, Sie bietet auch für kräftigere Finger reichlich Platz und ist beleuchtet. Der Druckpunkt ist gut. Obwohl die Tastatur viel Platz bietet, finden wir alle gängigen und zwei Extra-Tasten vor. Mit der Ersten, welche sich zwischen "Fn" und "Alt" befindet, kommt man in den Windows-8-Homebildschirm. Die zweite befindet sich neben "Alt Gr" und dient bei der Touch-Bedienung als rechte Maustaste.
Der 11,6-Zoll-Bildschirm löst mit 1366 x 768 Bildpunkten auf und arbeitet mit IPS-Panel-Technologie. Die Reaktionszeit liegt bei sehr hohen 16 Millisekunden. Zudem ist die maximale Leuchtkraft mit 150 Candela pro Quadratmeter im Kombination mit dem spiegelnden Display für Außeneinsätze zur gering. Die Helligkeitsverteilung hingegen ist sehr gut. Acer bietet mit dem V5 einen Tablet-Notebook-Hybriden an, was seine gut funktionierende Touch-Funktion bestätigt.
Als zentrale Recheneinheit kommt ein Chip der neuen "Temash"-Generation von AMD zum Einsatz. Der A6-1450 besitzt vier Kerne, bringt diese jeweils auf 1 GHz und schafft einen Boost von 1,4 GHz (jedoch nur unter Belastung eines Kernes). Die CPU ist durch seine "Ultra-Low-Voltage"-Technologie ein richtiger Stromsparer und gut für den mobilen Sektor geeignet. Gerade einmal 8 Watt verbraucht die CPU, wohingegen Vergleichbare Intel Modelle den doppelten Verbrauch vorweisen. Der integrierte Grafikchip ist eine Radeon HD 8250, dessen Chiptakt bei 300 MHz und Speichertakt bei 800 MHz liegt. Vergleichbar ist die Grafikeinheit mit Intels HD Graphic 4000. Zwischengespeichert wird in 2 x 2 GB Arbeitsspeicher DDR3-1600 und die Festplatte ist eine HDD von Western Digital mit 500 GB Speicher und 4.200 U/min.
Die CPU-Leistung des A6-1450 ist gering: In Cinebench 11.5 (64 Bit) sind es 0,82 Punkte. Ein Ultrabook mit Intel Core i5-3317U kommt auf 2,31 und AMDs A10-4600M schafft 2,05 Punkte. In den Spiele-Benchmarks Crysis Warhead (720p, kein AA/AF) und Anno 1404 (720p, kein AA/AF) sieht es sehr düster aus: 4 Fps bzw. 5 Fps. Mit minimalen Einstellungen sind in Crysis Warhead 12 bis 20 Fps möglich. In Anno 1404 bringt die Reduzierung der Grafiklast gar nichts; da die sehr schwache CPU stark bremst.
Das Acer Aspire V5-122 kostet nur ca. 450 Euro, ist fast die Hälfte billiger als viele Ultrabooks und mit 1,36 Kilogramm auch leichter. Allerdings leistet das Acer-Notebook auch weniger - gerader die CPU enttäuscht.
Unser Praktikant Daniel feiert mit diesem Video zum Acer Aspire V5-122P seine persönliche Premiere. Zwei kleine Fehler sind ihm unterlaufen. Wer sie entdeckt, darf es gern in den Kommentaren richtig stellen.
Ansonsten sind solche Laptops meiner Meinung nach ein vernünftiger Laptop-Ersatz.
habt ihr mit ihm einen spass gemacht und ihm einen falschen Text zum vorlesen gegeben ?