Acer Predator Helios Neo 16S AI: PCMark-10-Werte und Fazit
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Acer Predator Helios Neo 16S AI: PCMark-10-Werte und Fazit

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Das Acer-Notebook kann nicht nur Gaming

Im PCMark-10-Extended-Test erzielt das Notebook im Netzbetrieb insgesamt 10.529 Punkte - ein Wert, der es klar in die obere Leistungsklasse mobiler Systeme einordnet. Der Benchmark besteht aus vier Hauptkategorien: Essentials, Productivity, Digital Content Creation und Gaming. In allen vier Bereichen erreicht das Helios Neo 16S deutlich überdurchschnittliche Resultate. In der Kategorie Essentials, die einfache Aufgaben wie App-Start, Web-Browsing und Videokonferenzen umfasst, erzielt das Gerät 10.824 Punkte. UL Benchmarks nennt 4.100 Punkte als Richtwert für alltagstaugliche Systeme - Acer liegt also weit darüber. Der besonders hohe App-Start-Score von 14.527 zeigt, dass Programme extrem schnell geladen werden, und auch beim Websurfen (10.742 Punkte) gibt es keine Verzögerungen.

Im Bereich Productivity werden typische Office-Aufgaben wie Schreiben und Tabellenkalkulation simuliert. Der gemessene Score von 9.341 Punkten liegt über dem doppelten Richtwert von 4.500 Punkten. Vor allem das Teil-Ergebnis von 11.005 Punkten beim Arbeiten mit Tabellen unterstreicht die hohe Rechen- und Speicherleistung des Systems.

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Im Bereich Digital Content Creation erzielt das Helios Neo 13.909 Punkte. Besonders auffällig ist hier der Rendering- und Visualization-Score von 22.135 Punkten. Das zeigt, dass die verbaute RTX 5070 Ti nicht nur für Spiele taugt, sondern auch in GPU-beschleunigten Anwendungen eine gute Figur macht. Auch bei der Bildbearbeitung (16.612 Punkte) und Videoverarbeitung (7.318 Punkte) liefert das System stabile Ergebnisse. Der Gaming-Test innerhalb des Benchmarks ermittelte mit 23.618 Punkten ebenfalls ein gutes Ergebnis. Dabei entfallen 33.377 Punkte auf den Grafik-Score und satte 44.745 Punkte auf den Physik-Test - letzterer belegt die hohe CPU-Leistung, insbesondere bei parallelisierten Berechnungen. Die Kombination aus starker NPU, dedizierter GPU und schnellem RAM zahlt sich hier deutlich aus. Insgesamt zeigt der PCMark-10-Extended-Test, dass das Predator Helios Neo 16S nicht nur für Spiele geeignet ist, sondern auch für professionelle Anwendungen wie Content Creation und Office-Workflows. Die ausgewogene Leistung über alle vier Teilbereiche hinweg unterstreicht den Anspruch als Allround-Gaming-Notebook der gehobenen Klasse.

Auch der Softwarezustand ab Werk ist erfreulich: Acer überlädt das System nicht mit unnötiger Bloatware. Neben Windows 11 Home sind nur einige sinnvolle Tools wie Predator Sense, DTS Audio und das Acer Care Center vorinstalliert. Einziger störender Beifang ist die Testversion von McAfee Antivirus. Wer Wert auf ein absolut sauberes System legt, kann das Gerät aber problemlos neu aufsetzen.

Summa summarum

Das Acer-Notebook ist in diesem Fall eindeutig als Gaming-Notebook einzuordnen. Entsprechend schneidet es im Leistungsvergleich mit Office- und Workstation-Notebooks deutlich schlechter ab - sogar schlechter als die Note 3. Die Bewertung in der Kategorie "Gaming-Leistung" liegt jedoch bei guten 2,42. Die Gesamtnote für die Leistung wird jedoch stark durch die schwächeren Bewertungen in den anderen Bereichen beeinflusst. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Ausstattung: Würde es sich beim Helios Neo 16S AI um ein reines Office-Notebook handeln, wäre es in dieser Kategorie hervorragend ausgestattet - denn die Anforderungen an Office-Geräte unterscheiden sich stark von denen an Gaming-Modelle. Als Gaming-Notebook kommt das Gerät auf eine Endnote von 2,48. Doch die wenigsten Nutzer verwenden ihr Notebook ausschließlich für einen einzigen Zweck. Deshalb vergeben wir zusätzlich eine Allround-Note, die die Eignung des Geräts für verschiedene Einsatzbereiche berücksichtigt und damit ein ausgewogeneres Gesamtbild bietet.

Aktueller Preisverlauf des Helios Neo 16S AI

Acer Predator Helios Neo 16S AI: Auszug aus der Testtabelle mit Bewertung

PCGH-Wertung

2,65
Modell Predator Helios Neo 16S AI
Hersteller (Webseite) Acer (www.acer.com)
Link zum PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/3463269
Aktueller Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis ca. 2.488 Euro/gut
Ausstattung (20 %) 2,11
Panel OLED
Auflösung 2.560 × 1.440 Pixel
Sound 3,5-mm-Klinke
Anschlüsse 3 × USB 3.2 Gen 2 Type-A, 1× USB 3.2 Gen 2 Type-C, 1× Thunderbolt 4, 1 1× HDMI
Power-Delivery Proprietär, aber 100 W auch über Docking-Station
Eigenschaften (20 %) 2,12
Maße | Gewicht 258 × 375 × 27 mm | 2,19 kg
Gewicht Netzteil 730 g
Verwindung Sehr gut
Scharniere Sehr gut
Helligkeit 624,8 cd/m²
Kontrast
Schwarzwert 0
Farbtreue Delta E von 8,6
Latenz 0,7 ms
Fingerabdrücke sehr anfällig
Leistung (60%) 3,00
Akkulaufzeit Gaming | Office 81 min | 179 min
Fps (BG3) Akku | Netz 29 Fps | 81 Fps
Fps (CP 2077) Akku | Netz 29 Fps | 67 Fps
Leistungsaufnahme (Furmark) CPU Akku | Netz 11 W | 15 W
Leistungsaufnahme (Furmark) GPU Akku | Netz 16 W | 99 W
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  1. Seite 1 Übersicht und Ausstattung
  2. Seite 2 Gaming-Leistung und Temperatur
  3. Seite 3 PCMark-10-Werte und Fazit
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sidewinder
        Das Neo ist ein tragbarer Gaming Rechner, der vielleicht aus Platzgründen oder für häufige Ortswechsel angeschafft wird.
        Durch das spiegelnde Display ist das Gerät im Prinzip nicht für normale Büroarbeit geeignet geschweige denn unterwegs in irgendwelchen Verkehrsmitteln.

        Generell habe ich festgestellt, dass sich die Predator Serie im Acer Onlineshop nicht konfigurieren lässt (Auswahl des Displays, Grafikkarte etc.), wie es bei anderen bekannten Notebookherstellern der Fall ist.

        Mich überrascht die kurze Akkulaufzeit im Officebetrieb, der Core Ultra 9 kann normalerweise mit seinen beiden Low-Power Effizenz Kernen sehr sparsam arbeiten.
        Das HP ZBook Studio 16" (Core 9 Ultra 185H, RTX 4000 Ada) kommt trotz 4K Display (matt locker durch einen Arbeitstag, im Eco-Modus und leichter Office-Tätigkeit zeigt Windows sogar 13 Std Laufzeit an.
        Obwohl es eine ultra mobile Workstation mit 1,7 kg ist, ist die Spieleistung beachtlich.

        Für den Test würde ich mir ein paar Balkendiagramme für die durchgeführten Tests wünschen und mehr Benchmarks.

        P.S. Wäre toll, wenn die Hersteller wieder Externe Grafikkarten anbieten würden.
        Spiegelndes Display sollte heute absolut zum Ausschluss führen. Dachte ehrlich gesagt, das es soetwas nicht mehr gibt.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sidewinder
        Das Neo ist ein tragbarer Gaming Rechner, der vielleicht aus Platzgründen oder für häufige Ortswechsel angeschafft wird.
        Durch das spiegelnde Display ist das Gerät im Prinzip nicht für normale Büroarbeit geeignet geschweige denn unterwegs in irgendwelchen Verkehrsmitteln.

        Generell habe ich festgestellt, dass sich die Predator Serie im Acer Onlineshop nicht konfigurieren lässt (Auswahl des Displays, Grafikkarte etc.), wie es bei anderen bekannten Notebookherstellern der Fall ist.

        Mich überrascht die kurze Akkulaufzeit im Officebetrieb, der Core Ultra 9 kann normalerweise mit seinen beiden Low-Power Effizenz Kernen sehr sparsam arbeiten.
        Das HP ZBook Studio 16" (Core 9 Ultra 185H, RTX 4000 Ada) kommt trotz 4K Display (matt locker durch einen Arbeitstag, im Eco-Modus und leichter Office-Tätigkeit zeigt Windows sogar 13 Std Laufzeit an.
        Obwohl es eine ultra mobile Workstation mit 1,7 kg ist, ist die Spieleistung beachtlich.

        Für den Test würde ich mir ein paar Balkendiagramme für die durchgeführten Tests wünschen und mehr Benchmarks.

        P.S. Wäre toll, wenn die Hersteller wieder Externe Grafikkarten anbieten würden.
        Spiegelndes Display sollte heute absolut zum Ausschluss führen. Dachte ehrlich gesagt, das es soetwas nicht mehr gibt.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Das Neo ist ein tragbarer Gaming Rechner, der vielleicht aus Platzgründen oder für häufige Ortswechsel angeschafft wird.
        Durch das spiegelnde Display ist das Gerät im Prinzip nicht für normale Büroarbeit geeignet geschweige denn unterwegs in irgendwelchen Verkehrsmitteln.

        Generell habe ich festgestellt, dass sich die Predator Serie im Acer Onlineshop nicht konfigurieren lässt (Auswahl des Displays, Grafikkarte etc.), wie es bei anderen bekannten Notebookherstellern der Fall ist.

        Mich überrascht die kurze Akkulaufzeit im Officebetrieb, der Core Ultra 9 kann normalerweise mit seinen beiden Low-Power Effizenz Kernen sehr sparsam arbeiten.
        Das HP ZBook Studio 16" (Core 9 Ultra 185H, RTX 4000 Ada) kommt trotz 4K Display (matt locker durch einen Arbeitstag, im Eco-Modus und leichter Office-Tätigkeit zeigt Windows sogar 13 Std Laufzeit an.
        Obwohl es eine ultra mobile Workstation mit 1,7 kg ist, ist die Spieleistung beachtlich.

        Für den Test würde ich mir ein paar Balkendiagramme für die durchgeführten Tests wünschen und mehr Benchmarks.

        P.S. Wäre toll, wenn die Hersteller wieder Externe Grafikkarten anbieten würden.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Endlich, das gibt es im DE Raum meiner Meinung nach zu wenig und dazu sind zumindest mir eure Benchmarks am liebsten.

        Edit:
        Da schreibe ich das um dann festzustellen, das es kaum echte Benchmarks bekommt. Dachte echt, das jetzt etwas mehr kommt. Bei der Überschrift, PCGH testet wieder Notebooks.

        Dachte schon an einen kleinen Parcours mit Balken, mit einer Referenz Desktop Karte. (wie einer Desktop 5070, die für jede Mobile Variante reicht).

        Aber vielleicht steigt die Nachfrage ja mal wieder und es gibt auch hier mehr.
      • Von JoeyTai Freizeitschrauber(in)
        Nice das Notebook. Habe selbst ein asus a16 von dem ich erstmal armory crate runtergeworfen hatte und mit G-helper dann Lüfterkurven Leistung usw. gut im griff habe.. ohne Bloatware halt. Jetzt kam noch ein acer f15 ins Haus, das lüfterseitig brüllt und mit der acer Software nicht gut zu bändigen ist. Lässt sich das bei der neuen Serie jetzt gut steuern? Bzw. gibts hier acer notebook user die ggfs. helfen können was es da evtl. alternativ an so
        Softwaresteuerung gibt?
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