Acer Predator Helios Neo 16S AI: Gaming-Leistung und Temperatur
Rückblick zu den Unterkapiteln
Gaming-Notebooks und Akkulaufzeit sind selten ein Traumpaar. Umso erfreulicher ist es, dass das Helios Neo 16S im Office-Test auf eine für Gaming-Notebooks respektable Laufzeit von 179 Minuten kommt. Eine Zugfahrt von Nürnberg nach Stuttgart schafft der Akku also auf jeden Fall, allerdings nur, wenn man Office-Tätigkeiten plant. Gaming unterwegs ist nur auf kurzen Strecken zu empfehlen. Im Gaming-Szenario hält der Akku 81 Minuten. Wenn man allerdings bedenkt, dass Akku-Dauer bei Gaming-Notebooks selten eine Priorität ist, kann das durchaus verkraftet werden. Es handelt sich eben nicht um ein Macbook. Wenn man schon beim Thema Reisen ist: Kaum etwas nervt mehr als ein Gaming-Notebook, das im ICE-Ruhe-Abteil plötzlich laut aufheult. Das dürfte zumindest im Idle beim Predator Neo 16S AI nicht passieren. Aus einer Entfernung von 50 cm haben wir 0,4 Sone gemessen. Anders ist die Situation natürlich unter Last. Wird Cyberpunk 2077 gespielt, erreicht das Notebook 2,7 Sone und ist damit alles andere als flüsterleise, aber noch im Rahmen des Vertretbaren.
Leistung optimal, bis jemand über das Kabel stolpert
Das Predator Neo 16S liefert im Netzbetrieb erwartungsgemäß eine gute Gaming-Performance. In Baldur's Gate 3 (1080p, Ultra, ohne Raytracing) erreicht das Notebook im Durchschnitt 81 Fps, in Cyberpunk 2077 (ebenfalls 1080p, Ultra, ohne RT) sind es 67 Fps. Das reicht für ein flüssiges Spielerlebnis, auch auf dem internen 240-Hz-Panel, sofern man die Einstellungen anpasst.
Quelle: PCGH
Ohne Netzteil sinkt die Leistung drastisch.
Im Akkubetrieb sinkt die Leistung drastisch. Beide Spiele laufen dann nur noch mit rund 29 Fps. Das liegt an der reduzierten Leistungsaufnahme: Die CPU läuft bei 17 Watt, die GPU bei 34 bzw. 27 Watt - ein typisches Verhalten, das dem Stromsparen dient. Für kurze Office-Sessions oder Youtube reicht das, aber Gaming unterwegs ist damit kaum sinnvoll, sofern nicht das Netzteil angesteckt werden kann. Ein Blick auf die Leistungsaufnahme verdeutlicht, wie stark sich das Verhalten zwischen Netz- und Akkubetrieb unterscheidet. Im Netzbetrieb liegt die CPU-Leistungsaufnahme bei 27 Watt (Baldur's Gate 3) bis 35 Watt (Cyberpunk), während die GPU im Bereich von 61 bis 72 Watt arbeitet. Diese Werte sind typisch für ein leistungsfähiges, aber noch mobiles Gaming-Notebook. Dieses Verhalten schränkt die Performance im mobilen Betrieb erheblich ein, sorgt aber dafür, dass der Akku nicht innerhalb von Minuten leer gezogen wird.
Die Temperaturen bleiben unter Last im akzeptablen Bereich: Die CPU erreicht in Cyberpunk maximal 85,1 °C, die GPU 80,5 °C. In Baldur's Gate 3 liegen die Werte bei 75,7 °C (CPU) und 72,7 °C (GPU). Kritisch wird es allerdings, wenn das Notebook auf dem Schoß betrieben wird: Schon leichtes Abdecken der Lüftungsschlitze kann zu spürbarer Hitzeentwicklung führen und in solchen Fällen wird das Gerät unangenehm heiß.

locker durch einen Arbeitstag, im Eco-Modus und leichter Office-Tätigkeit zeigt Windows sogar 13 Std Laufzeit an.
Durch das spiegelnde Display ist das Gerät im Prinzip nicht für normale Büroarbeit geeignet geschweige denn unterwegs in irgendwelchen Verkehrsmitteln.
Generell habe ich festgestellt, dass sich die Predator Serie im Acer Onlineshop nicht konfigurieren lässt (Auswahl des Displays, Grafikkarte etc.), wie es bei anderen bekannten Notebookherstellern der Fall ist.
Mich überrascht die kurze Akkulaufzeit im Officebetrieb, der Core Ultra 9 kann normalerweise mit seinen beiden Low-Power Effizenz Kernen sehr sparsam arbeiten.
Das HP ZBook Studio 16" (Core 9 Ultra 185H, RTX 4000 Ada) kommt trotz 4K Display (matt
Obwohl es eine ultra mobile Workstation mit 1,7 kg ist, ist die Spieleistung beachtlich.
Für den Test würde ich mir ein paar Balkendiagramme für die durchgeführten Tests wünschen und mehr Benchmarks.
P.S. Wäre toll, wenn die Hersteller wieder Externe Grafikkarten anbieten würden.
Durch das spiegelnde Display ist das Gerät im Prinzip nicht für normale Büroarbeit geeignet geschweige denn unterwegs in irgendwelchen Verkehrsmitteln.
Generell habe ich festgestellt, dass sich die Predator Serie im Acer Onlineshop nicht konfigurieren lässt (Auswahl des Displays, Grafikkarte etc.), wie es bei anderen bekannten Notebookherstellern der Fall ist.
Mich überrascht die kurze Akkulaufzeit im Officebetrieb, der Core Ultra 9 kann normalerweise mit seinen beiden Low-Power Effizenz Kernen sehr sparsam arbeiten.
Das HP ZBook Studio 16" (Core 9 Ultra 185H, RTX 4000 Ada) kommt trotz 4K Display (matt
Obwohl es eine ultra mobile Workstation mit 1,7 kg ist, ist die Spieleistung beachtlich.
Für den Test würde ich mir ein paar Balkendiagramme für die durchgeführten Tests wünschen und mehr Benchmarks.
P.S. Wäre toll, wenn die Hersteller wieder Externe Grafikkarten anbieten würden.
Edit:
Da schreibe ich das um dann festzustellen, das es kaum echte Benchmarks bekommt. Dachte echt, das jetzt etwas mehr kommt. Bei der Überschrift, PCGH testet wieder Notebooks.
Dachte schon an einen kleinen Parcours mit Balken, mit einer Referenz Desktop Karte. (wie einer Desktop 5070, die für jede Mobile Variante reicht).
Aber vielleicht steigt die Nachfrage ja mal wieder und es gibt auch hier mehr.
Softwaresteuerung gibt?