PCGH-Plus Label 4 leichte Spiele-Notebooks im Test - Von Surface Book 2 bis Aero 14

PCGH Plus: Spiele-Notebooks müssen keine vier Kilo schweren Kolosse sein. Die Hälfte ist da schon eher rucksacktauglich und bietet noch immer eine gute Grafikleistung. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2018.

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4 leichte Spiele-Notebooks im Test - Von Surface Book 2 bis Aero 14
Quelle: PC Games Hardware

Bitte wählen Sie: Leicht, leise und leistungsarm - oder schwer, laut und leistungsfähig. Wer nach einem spieletauglichen Notebook sucht, musste lange Zeit auf die zweite Variante zurückgreifen. Die potenten Geforce-GTX-Chips benötigen eine ebensolche Kühlung, die auf dem engen Raum die Notebooks klobig werden lässt und unter Last auch ziemlich laut wird. Wer den Anspruch hat, aktuelle Spiele auf einem mobilen Rechner zu spielen, musste bislang immer Kompromisse in Sachen Mobilität eingehen, wofür die Notebooks aber eigentlich auch gemacht sind. Wenig verwunderlich, dass die dicken Maschinen meist große 17-Zöller sind, während das schnöde Office-Notebook meist einen Bildschirm mit 15,6-Zoll-Diagonale hat. Mit der effizienten Pascal-Generation der Nvidia-Geforce-Grafikchips gibt es immer mehr Modelle, welche die beide scheinbar unvereinbaren Gegensätze vereinen möchten. Und da Nvidia uns noch immer auf eine neue Generation warten lässt, drehen die Notebook-Hersteller eben an der Effizienzschraube.
Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (1) Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (1) Nvidia Max-Q: Die Leistungsaufnahme ist um 30 Prozent geringer, was nur die oberen zehn Prozent an Leistung kosten soll. Nvidia Max-Q: Die Leistungsaufnahme ist um 30 Prozent geringer, was nur die oberen zehn Prozent an Leistung kosten soll. Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (2) Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (2) Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (4) Leichte Spiele-Notebooks - Die Leichtigkeit des Spielens (4) Wir erinnern uns: Pascal selbst war ein großer Effizienzsprung, da die Chips nunmehr nicht mehr für Notebooks an Shadern und Takt beschnitten werden mussten. In den Spiele-Notebooks sitzen daher mit aktueller GTX-Generation die gleichen Chips wie auf den Desktop-Grafikkarten. Die Notebook-Version der Geforce-Grafik ist daher grundsätzlich genau so leistungsfähig wie die in Form der Grafikkarten. Wie auch bei diesen gibt es bei Notebooks kleinere Unterschiede im Basis- und Boost-Takt - je nach Kühlleistung der Geräte. Deswegen fiel auch das "M" für "mobile" am Ende des Namens bei Pascal weg, wie noch bei Maxwell beispielsweise bei einer GTX 980M vorhanden. Nun ist die aktuelle Nividia-Generation schon über eineinhalb Jahre alt. Zudem führten die Kalifornier, anstatt im letzten Herbst pünktlich nach einem Jahr mit einer neuen zu brillieren, die angezogene Handbremse für die Notebook-Chips wieder ein - wenn auch mit gutem Grund und nur bei den Taktraten, nicht etwa bei Shadern, Speicher(-takt), oder anderen Details der Chips.

Einschub - Folgende Produkte finden Sie im Test:

  • Microsoft Surface Book 2
  • Tuxedo Insanitybook 15
  • Gigabyte Aero 14
  • MSI GS63 7RE Stealth Pro

Wer bist du, Max-Q?

Die wiedereingeführte Light-Version der Geforce-Chips für Notebooks fügt Nvidia das Suffix "Max-Q" hinzu. Der eben genannte gute Grund Nvidias ist die sparsamere und gleichzeitig effizientere Taktung der Chips, welche dünnere Notebooks möglich machen soll. Der Chip wurde also zum "sweet spot" der Effizienz hin gedrosselt, da für die letzten zehn Prozent Spitzenleistung die Leistungsaufnahme bis zu 30 Prozent ausmachen soll. Die Max-Q-Einführung haben Asus und Acer mit entsprechenden Vorzeigemodellen eröffnet, die dünne 15-Zöller mit einer GTX 1080 Max-Q ausstatteten und somit den Spagat zwischen leicht und leistungsfähig geschafft haben wollen - natürlich mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis jenseits von Gut und Böse. Wir hatten im Herbst das Asus ROG Zephyrus getestet, das für 3.000 Euro kaum Wünsche offen ließ und lediglich ein Manko in der Akkukapazität und -laufzeit aufwies.

Der Unterschied in den Spiele-Frameraten einer GTX 1080 Max Q im Vergleich zur regulären Variante fällt mit gut zehn bis zwanzig Prozent Unterschied auch ziemlich deutlich aus, sodass man fast gleich schon zur GTX 1070 hätte greifen können. In unseren Benchmarks ist die nur circa sechs Prozent entfernt. Mit absteigender Grafikchipvariante wird der Unterschied zum Max-Q-Pendant prozentual geringer. Eine GTX 1060 etwa ist von ihrer Max-Q-Version nur etwa sechs bis zehn Prozent entfernt. Während bei einer GTX 1080 die Max-Q-Spezifikation noch einen himmelweiten Unterschied hin zu einem leichten, dünnen und leisen Notebook macht, gab es die schon vor Max Q mit einer regulären GTX 1060. Warum also auch die schwächeren Chips drosseln, die schon filigrane Federgewichte ermöglichen? Welchen Sinn ergibt also eine GTX 1060 Max-Q? Nvidia hat uns das gegenüber mit der Vielfalt begründet, die man den Notebook-Herstellern bieten möchte. Einige dieser Hersteller aber machten sich anfangs nicht die Mühe, die Notebooks auch dünner, leichter und/oder leiser zu machen und steckten die Max-Q-Chips in die gleichen Gehäuse. Mehr noch: Die neueren Modelle mit Max-Q waren teils sogar teuerer. Weniger für mehr also - na, vielen Dank. Wohl deswegen stellen wir hier Max Q nochmal so ausführlich vor, da sich ein Preisvergleich mit ähnlich ausgestatteten Modellen immer lohnt.

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