Premium-Notebooks fürs Homeoffice: Was können Laptops von Microsoft und Samsung im Alltag?
Wie schlagen sich Office-Notebooks der Premium-Kategorie im Arbeitsalltag? Wir haben das Microsoft Surface Laptop 3 und das Samsung Galaxy Book Ion im Homeoffice näher unter die Lupe genommen.
Gerade in Zeiten von verstärktem Homeoffice infolge der globalen Coronavirus-Pandemie haben Office-Notebooks Hochkonjunktur. Wir haben uns zwei Vertreter geschnappt, die sich selbst als Konkurrenten für das Apple Mac Book (13,3 Zoll) sehen, und im Alltagstest miteinander verglichen. Hierbei verzichten wir auf Benchmarks und konzentrieren uns darauf, wie sich die Notebooks im Alltag eines Redakteurs geschlagen haben. Zumindest preislich kommen sowohl das Microsoft Surface Laptop 3 15, als auch das Samsung Galaxy Book Ion nahe ran an das Apple Macbook (Intel-Version), welches ab 1.500 Euro startet.
Microsoft bietet das Surface Laptop 3 in 15 Zoll mit AMD-Prozessor ab 1.350 Euro (UVP) an. In der Testkonfiguration kommt das Microsoft-Notebook mit 16 GiByte RAM und 256 Gigabyte großer SSD auf einen Preis von 1.850 Euro - laut Microsoft. Falls man das Surface Laptop 3 15 lieber mit einer Intel-CPU haben möchte, muss man 100 Euro Aufpreis bezahlen. Das Samsung Galaxy Book Ion 15 kostet in der Testkonfiguration mit Intel Core i7-10510U, 16 GiByte RAM, 1 Terabyte großer SSD und Nvidia Geforce MX 250 etwas über 1.700 Euro, alle anderen Ausstattungsversionen des Galaxy Book Ion sind günstiger zu haben, verzichten aber auf den Nvidia-Grafikchip oder verbauen eine kleinere SSD.
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Prunkstücke Display und Verarbeitung
Das hohe Preisniveau macht sich neben der erstklassigen Verarbeitung der Notebook-Gehäuse vor allem beim verbauten Bildschirm bemerkbar. Beide Laptops setzen sich mit ihren Displays von halb so teuren mobilen PCs deutlich ab. So verbaut Samsung etwa die QLED-Technologie, die es sonst nur bei TVs des südkoreanischen Herstellers gibt. Microsoft wiederum kauft seinen Bildschirm beim Samsung-Konkurrenten LG Display ein und offeriert das ungewohnte 3:2-Seitenverhältnis mitsamt hoher Auflösung. Der Bildschirm im Samsung Galaxy Book Ion löst leider nur mit Full HD auf und setzt auf das Seitenverhältnis 16:9. Die Erfahrung von Samsung im Bereich der Monitore und TVs merkt man auch beim Bildschirm des Galaxy Book Ion. Schon im Werkszustand werden Farben kräftig dargestellt, es gibt jedoch noch Einstellungsmöglichkeit, wie etwa einen HDR-Modus.
Analog zu den hauseigenen TVs setzt Samsung auch beim Galaxy Book Ion auf eine QLED-Technologie, sprich LEDs in den Farben Rot, Grün, Blau und Weiß, sodass auch echtes Weiß dargestellt werden kann. Wer ab und zu im Freien arbeitet, kann den sogenannten Outdoor-Modus aktivieren, wobei dann die Displayhelligkeit auf um die 600 Nits erhöht wird. Mit einem derartigen Wert lassen sich Inhalte auch bei Sonneneinstrahlung noch gut erkennen.
Brillant ist auch der 15 Zoll große Touchscreen im Microsoft Surface Laptop 3. Er bietet eine Auflösung von 2.496 x 1.664 Bildpunkten und ist im 3:2-Format gehalten. So bekommen Sie viel Platz auf dem Schirm. Auch die Helligkeit ist auch für Arbeiten im Freien ausreichend, auch wenn das Display nicht so hell strahlen kann wie beim Samsung Galaxy Book Ion. Der Surface-Bildschirm deckt den sRGB-Farbraum komplett ab. Leider ist der 15-Zoll-Schirm von verhältnismäßig breiten schwarzen Rändern umgeben.
Hardware-Check
Im Test zeigt sich, was das Galaxy Book Ion auf dem Kasten hat. Unter der Haube steckt wahlweise ein Intel Core i5 oder i7 aus der Comet Lake-U-Serie, sprich ein im 14-nm-Prozess gefertigter, mobiler Vierkerner. Das Testgerät verfügt über den Intel Core i7-10510U mit einer Taktrate zwischen 1,80 GHz und 2,30 GHz. Zudem sind 16 Gigabyte DDR4 als Arbeitsspeicher verbaut sowie eine M.2-SSD mit 512 Gigabyte Fassungsvermögen. Die Core-i7-Version stattet Samsung zudem mit einem dedizierten Grafikchip von Nvidia aus. Hierbei handelt es sich um die Einsteiger-Lösung namens Geforce MX250. Der Pascal-Grafikchip kommt mit 2 GiByte GDDR5-Speicher daher.
Beim Microsoft Surface Laptop 3 hingegen werkeln entweder ein Intel Core i5 oder i7 aus der im 10-nm-Prozess gefertigten Ice-Lake-U-Generation oder Prozessoren von AMD aus der Reihe Ryzen 3000 U. In unserem Testmodell arbeitet einmal ein Intel Core i7-1065G7 und einmal ein Ryzen 5 3580U, welcher über vier Kerne verfügt und eine Radeon RX Vega 9 als integrierten Grafikchip mit sich bringt. Laut Microsoft handelt es sich hierbei um eine Surface Edition, womit gemeint ist, dass der Grafikchip mit geringfügig besseren Spezifikationen aufwartet als bei einem normalen Ryzen 5 3500U.
Leistung im Alltag - Nvidia-Grafikchip sorgt für ordentlichen Boost
Der AMD-Chip erweist sich als durchaus leistungsstark und kann alltägliche Aufgaben sowie ältere PC-Spiele mühelos absolvieren. So lässt sich F1 2013 in hohen Details in Full-HD spielen, Overwatch beispielsweise kann zumindest in der mittleren Grafikstufe gezockt werden. Die reine CPU-Leistung des Ryzen 5 3580U kommt in etwa an den teureren Intel Core i7-1065G7 heran, was durchaus beeindruckt. Die Grenzen bekommt die integrierte GPU jedoch bei grafisch aufwendigen Videospielen wie Forza Horizon 4 aufgezeigt, welches sich nicht flüssig spielen lässt. So oder so ist die integrierte Radeon oft schneller als ein vergleichbarer Intel-Grafikchip. Ärgerlich ist die starke Erwärmung des Surface Laptop 3 15 unter Last. Hier sollte es künftig mehr Lüftungsauslässe geben, damit die Temperatur des Gehäuses nicht wieder auf 50 Grad steigt.
Im Vergleich zum Samsung Galaxy Book Ion zeigt sich, dass es durchaus sinnvoll ist, einen dedizierten Grafikchip im Notebook zu verbauen. Auswirkungen werden nicht nur beim Spielen sichtbar, auch bei Multimedia-Anwendungen zeigt sich, dass der Nvidia Geforce MX250 erheblich schneller zu Werke geht als etwa die Intel Iris Plus Graphics, die in etlichen direkten Konkurrenten wie etwa dem Microsoft Surface Laptop 3 verbaut ist. So ist die Auslastung des Systems beim Live-Streaming-Dienst Twitch mit rund 30 Prozent deutlich niedriger als bei einem Notebook mit iGPU von Intel oder AMD. In Verbindung mit dem Nvidia Geforce MX250 lässt sich so neben dem Video-Streaming noch im Internet surfen oder zwischen Anwendungen flüssig hin und her wechseln. Für derartiges Multitasking sind die iGPUs von Intel und AMD dagegen viel zu stark ausgelastet.
In Sachen Spiele bewerkstelligt der Pascal-Grafikchip etwa F1 2019 in 60 Fps, wenn man die Auflösung auf 720p herabsetzt und mittlere Details auswählt. Auch Forza Horizon 4 kann damit flüssig gespielt werden, auch wenn sich hier eine Reduzierung der Bildschirmauflösung auf 720p empfiehlt.
Akkulaufzeiten: Für einen Arbeitstag reicht's
Mittels Nvidia-Treiber lässt sich für jedes installierte Programm auf Wunsch selbst bestimmen, ob die Nvidia Geforce MX250 aktiviert werden soll oder ob sich die iGPU darum kümmern soll. Standardmäßig nimmt der Nvidia-Treiber diese Konfiguration selbst vor. Für die Office-Programme von Microsoft und das Surfen sowie Recherchieren im Web genügt aber auch die iGPU, sodass sich der Nvidia-Grafikchip schlafen legen kann. Ist das der Fall, wie beim Verfassen der News für PCGH, dann kommt das Samsung Galaxy Book Ion 15 auf eine Akkulaufzeit von rund 9 Stunden. Hier zeigt sich, dass Samsung auf einen Akku mit einer Kapazität von mehr als 66 Wh setzt, während Microsoft lediglich einen Akku mit rund 46 Wh im Surface Laptop 3 15 verbaut. Zu beachten ist hierbei, dass bei allen Akkutests im "Redaktionsalltag" die Bildschirmhelligkeit auf rund 150 Nits eingestellt ist und immer mehrere Tabs im Web-Browser sowie Office-Programme parallel geöffnet waren.
Quelle: PCGH
Battery Report Microsoft Surface Laptop 3 15
Quelle: PCGH
Battery Report Microsoft Surface Laptop 3 15 02
Quelle: PCGH
Battery Report Samsung Galaxy Book Ion 15
Quelle: PCGH
Battery Report Samsung Galaxy Book Ion 15 02
Falls jedoch die Nvidia Geforce MX250 im Einsatz ist, sinkt die Laufzeit - je nach Auslastung - auf um die vier Stunden oder weniger. Mit dem beigelegten Netzteil ist das Samsung Galaxy Book Ion in rund 2,5 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Der Stromspender verfügt zudem nicht nur über einen Kabelbinder mit Klettverschluss, sondern auch noch über eine kleine Halterung fürs Kabel, sodass das ordnungsgemäße Aufwickeln des Stromkabels erleichtert wird. Eine clevere Lösung von Samsung.
Bildergalerie
In vielen Office-Notebooks ist jedoch kein dedizierter Grafikchip verbaut. Prinzipiell könnte man nun davon ausgehen, dass die Akkulaufzeiten höher ausfallen könnten, da ja die iGPU wesentlich weniger Strom verbraucht als ein dedizierter Grafikchip wie die Nvidia Geforce MX250. Im Vergleichstest wird diese Vermutung nicht bestätigt. Vielmehr sind es viele verschiedene Faktoren, die maßgeblich für die gebotene Akkulaufzeit verantwortlich sind. Die Akkulaufzeit der AMD-Version des Surface Laptop 3 15 ist okay. Beim Internetsurfen und Arbeiten macht das Microsoft-Notebook erst nach acht Stunden und 10 Minuten schlapp. Allerdings zeigt sich, dass andere Notebooks mit neueren AMD-Prozessoren wesentlich effizienter zu Werke gehen, als der Ryzen 5 3580U im Microsoft Surface Laptop 3 15.
Die Intel-Version des Surface Laptop 3 setzt auf einen Core-Prozessor der 10. Generation aus der Reihe Ice Lake-U, der in 10-nm-Fertigungsprozess gebaut ist. So hält das Microsoft-Notebook im Praxistest nur mit Mühe und Not acht Stunden durch, die AMD-Version dagegen ist im Betrieb sparsamer. Das Surface Laptop 3 kann wahlweise mit dem beiliegenden Surface-Netzteil oder einem USB-C-Netzteil - das mindestens 60 Watt leisten muss - aufgeladen werden. Es ist auch möglich, innerhalb von 45 Minuten wieder den Akku zur Hälfte mit Strom versorgt zu haben. Eine vollständige Aufladung dauert 1,5 Stunden. Pfiffig ist der im Stromspender der Surface-Geräte verbaute USB-A-Ladeanschluss, damit zugleich auch ein Smartphone mit Strom versorgt werden kann.
Anschlüsse: Bei Premium-Notebooks wird gegeizt
Um ein möglichst cleanes Design realisieren zu können und zugleich Produktionskosten zu sparen, setzen viele Notebook-Hersteller bei Premium-Notebooks, die etwa dem Apple Mac Book nacheifern sollen, auf möglichst wenige Anschlüsse. Schließlich stören zu viele Öffnungen die Designer und Controller, da jeder Anschluss auch Platz und Geld kostet. In Sachen Anschlussfreudigkeit zeigt sich das Samsung Galaxy Book Ion im Mittelfeld. Viele Business-Notebooks oder Gaming-Laptops kommen mit mehr Anschlüssen daher. Allerdings schlägt sich das Samsung Galaxy Book Ion geradezu opulent im Vergleich zum Microsoft Surface Laptop 3. Das Microsoft-Notebook bringt nur einen einzigen USB-Typ-A-Port nach dem Standard USB 3.1 sowie einen USB-Typ-C-Anschluss mit Displayport-Modus mit sich.
Quelle: Samsung
Samsung Galaxy Book Ion NP930XCJ Aura Silver Anschluesse linke Seite
Quelle: PCGH
Samsung Galaxy Book Ion 15 Anschluss rechte Seite
Hier hebt sich das Samsung Galaxy Book Ion wohltuend ab. So gibt es gleich zwei USB-Typ-A-Anschlüsse, die beide nach dem Standard USB 3.1 werkeln. Zudem steht ein HDMI-1.4-Anschluss und ein USB-C-Thunderbolt-3 parat. Vorbildlich ist die Erweiterbarkeit, denn im Gegensatz zu den beiden Hauptkonkurrenten bietet das Samsung Galaxy Book Ion neben einem Micro-SD-Kartenleser auch noch eine abnehmbare Unterseite an, hinter der sich ein aufrüstbarer Arbeitsspeicher und ein freier M.2-SSD-Slot verbirgt. So muss das sein.
Eingabegeräte und Sonderfunktionen
Gerade beim Tippen von langen Texten ist eine Tastatur mit einem angenehmen Druckpunkt wichtig. Die Rubberdome-Tastatur des Galaxy Book Ion schlägt sich hier wacker und kann mit dem verbauten Schreibbrett im Surface Laptop mithalten. Schön ist die mehrstufige Tastenbeleuchtung. Das Touchpad ist relativ glatt und somit gewöhnungsbedürftig. Es gibt die Möglichkeit, das Touchpad auch als drahtlose Ladestation zu nutzen. Die Funktion namens Powershare lässt sich über den Tastendruck "fn" und F11 aktivieren, wenn man dann ein Gerät mit Qi-Ladefunktion auflegt, wird dieses mit Strom versorgt. Zwar ist das Touchpad beim Galaxy Book Ion gewöhnungsbedürftig, doch ist es damit immer noch besser, als der Maus-Ersatz im Microsoft Surface Laptop 3. Nervig ist, dass das Touchpad des Surface Laptop eine merkbare Eingabeverzögerung aufweist, wenn man zeitgleich mehrere Tasten drückt und den Mauszeiger bedienen will. Eine externe Maus ist also empfehlenswert.
Das Samsung Galaxy Book Ion wartet noch mit einer Besonderheit auf. So ist die rechte Shift-Taste auf die Ausmaße der linken Shift-Taste gekürzt und den gewonnenen Platz mit einer blau eingefärbten Taste mit Fingerabdruckleser ausgestattet. Der physische Knopf reagierte im Test zuverlässig und ermöglicht ein schnelles Anmelden am PC.
Beim Surface Laptop 3 ist eine HD-Webcam verbaut, die eine Anmeldung mittels Gesichtserkennung offeriert. Im Test klappte die Authentifizierung problemlos. Das System stößt jedoch an seine Grenzen, wenn man die Sonne einstrahlt und so das Kamerabild beeinflusst. Praktisch ist beim Surface Laptop 3 der verbaute Touchscreen, sodass man schnell mal mit dem Finger durch ein langes Dokument scrollen kann oder digital etwas unterschreiben kann. Beim Arbeiten zeigt sich, dass das 3:2-Seitenverhältnis für mehr Platz bei Excel-Tabellen und beim Betrachten von Dokumenten sorgt. Schön ist auch, dass Microsoft eine Möglichkeit offeriert, mittels Lösen von Schrauben die Unterseite abzunehmen, um Hardware-Komponenten tauschen zu können. Nur die Intel-Version des Surface Laptop 3 verfügt über das Wi-Fi-6-Modul Intel AX201, sodass höhere Datenraten erzielt werden, als mit dem Atheros/Qualcomm QCA6174 das in der AMD-Version des Surface verbaut ist, da diese WLAN-Karte lediglich Wi-Fi 5 beherrscht. Bei Samsung dagegen wird immer das Wi-Fi-6-Modul Intel AX201 verbaut.
Fazit
Für den Office-Alltag und etwas Entertainment muss es nicht unbedingt ein Apple Mac Book sein, zumindest wenn man auf MacOS verzichten kann oder will. Sowohl das Samsung Galaxy Book Ion, als auch das Microsoft Surface Laptop 3 zeigen, dass es auch im Windows-Lager Premium-Notebooks gibt, die schickes Design mit cleveren Lösungen kombinieren. Wer Wert auf einen Touchscreen legt, der dank hoher Auflösung viel Platz auf dem Bildschirm bietet, kann durchaus zum Microsoft Surface Laptop 3 15 greifen, vorausgesetzt man kann sich mit den Schwächen arrangieren. So ist der 15-Zöller ein kleiner Hitzkopf und die magere Anzahl an Anschlüssen kann zum Problem werden, da es lediglich einmal USB-Typ-A und einmal USB-Typ-C mit Displayport-Modus gibt.
Wesentlich mehr Anschlüsse bietet da das Samsung Galaxy Book Ion, etwa einen Micro-SD-Kartenleser, HDMI-Anschluss und mehrere USB-Ports sowie Thunderbolt 3. Das farbstarke Display mit QLED-Technik ist auch fürs Arbeiten im Freien geeignet, verzichtet aber auf eine Touch-Funktion und löst nur mit Full-HD auf. Clever ist allerdings die Hardware-Kombination aus Intel Core i7 und Einsteiger-Grafikchip Nvidia Geforce MX250, da etliche Anwendungen von einem dedizierten Grafikchip profitieren. Auf die Akkulaufzeit hat die Nvidia-GPU keine negativen Auswirkungen, da sie sich auch komplett abschalten lässt. So erreicht das Galaxy Book Ion 15 eine Laufzeit von neun Stunden und qualifiziert sich damit als Premium-Office-Notebook.


Microsoft wäre gerne Apple.
Wir haben hier ein Surface Pro 4. Gerade vier Jahre alt geworden. Das Gerät leidet seit dem dritten Jahr an einer rapiden Selbstentladung. M$ kennt das Problem, hat ein paar halbherzige Lösungsvorschläge veröffentlicht, die alle nicht halfen und inzwischen ist der Akku so dermaßen durch, dass er mit Glück noch eine Stunde Betrieb zulässt. Und das bei einem Gerät, welches nur sporadisch für private Zwecke genutzt wurde (weshalb das Problem so spät auffiel) und optisch wie neu aussieht! Ein Grund, dass wir im Leben keine M$-Geräte mehr kaufen werden. Beim Kauf haben wir echt gedacht, es wäre auch bei Windows ein Vorteil, wenn die Hardware von M$ "liebevoll zusammengestellt wird", wenn sie schon keine eigenen Prozessoren bauen. Weit gefehlt. Ein Tausch des Akkus ist möglich aber um ein vielfaches teurer als der Restwert des Gerätes. Zumal auch der neue Akku rapide selbstentladen wird, weil das Problem seitens M$ nie gelöst wurde. Bis heute weiß keiner so richtig (außer vielleicht M$, die das aber nicht mehr interessiert) warum das Problem bei vielen Surface Pro 4 auftritt, nicht aber bei allen. Heißt im Klartext: Hier ist bald eine eigentlich komplett intakte Hardware reif für das Recycling.
Es muss nicht ein Premium Notebook sein, es geht auch mit deutlich günstigeren Geräten.
Microsoft wäre gerne Apple.