eGPU via M.2-Slot: Lenovo-Tochterunternehmen zeigt Experiment mit Ryzen 5 4600U und RTX 3090

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eGPU via M.2-Slot: Lenovo-Tochterunternehmen zeigt Experiment mit Ryzen 5 4600U und RTX 3090 (1)
Quelle: Kosin / PC Watch

Lenovos chinesische Unternehmenstochter Kosin hat kürzlich ein Video veröffentlicht, in dem die Nutzung eines M.2-Slots für den Anschluss einer eGPU demonstriert wird. Neu ist die Idee allerdings mitnichten.

Ordentlich Aufmerksamkeit für eGPU-Lösungen gab es vor allem mit dem vermehrten Aufkommen von Thunderbolt 3. Doch auch ohne einen solchen Anschluss können externe Grafikkarten bei Notebooks nachgerüstet werden und mobile Rechner ohne potente Grafikeinheiten spieletauglich machen. Entsprechende Lösungen, die sich dafür internen PCI-Express-Anschlüssen der Notebooks bedienen, gibt es in Form passender Riser-Kabel sowie auch schlichten Docks zuhauf in unterschiedlichen Variationen.

Der wesentliche Flaschenhals bei derartigen DIY-Lösungen über Mini-PCI-Express ist dabei die Anzahl der Lanes, die sich auf x1 beschränkt. Auch muss oft eine andere Komponente weichen, um den Mini-PCI-E-Anschluss freizugeben. Mehr Spielraum bieten hingegen zusätzlich freie M.2-Slots, die darüber hinaus auch mehr Lanes bieten und somit auch höhere Bandbreiten ermöglichen.

Wie man das eigene Notebook ohne Thunderbolt 3 über einen freien M.2-Slot mit einer externen Grafikkarte verbindet und entsprechend modifiziert, zeigte jüngst Lenovos chinesisches Tochterunternehmen Kosin und lieferte zugleich auch passende Benchmarks. Im Zeitalter mangelnder Wartungsklappen und verklebten Komponenten ist dafür unter Umständen mehr als nur ein Schraubenzieher nötig und wer nicht gerade das eigene Notebook-Gehäuse mit einer Flex zersäbeln möchte, um ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen, oder auf Garantieverlust aus ist, sollte wahlweise eine Variante mit offenem Gehäuse vorziehen oder lieber ganz von der Idee Abstand nehmen. Letztlich handelt es sich bei dem Material wohl auch mehr um eine Demonstration, was sich in Sachen Gaming aus dem AMD Ryzen 5 4600U mit einer Desktop-GPU herausholen lässt, und weniger um eine waschechte Anleitung, zumal die verwendete Geforce RTX 3090 für den Mobil-Prozessor der Mittelklasse ohnehin überdimensioniert und die Idee nicht neu ist.

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Die herausgeholt Performance im 3DMark TimeSpy kann sich nichtsdestotrotz mit 14.008 Punkten sehen lassen. Zum Vergleich: Ein Desktop-Rechner mit einer RTX 3090 und Ryzen 5 3600 erzielt im selbigen Benchmark 15.552 Punkte, während die Kombinationen aus selbiger Nvidia-Ampere-Grafikkarte und Ryzen 7 5800X auf 17.935 Punkte kommt. Derweil war auch eine spielbare Partie Cyberpunk 2077 mit dem modifizierten Laptop inklusive DIY-eGPU drin.

Quelle: PC Watch via techpowerup.com

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Pfff. Been there, done that. Siehe PCGH 09/16.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Pfff. Been there, done that. Siehe PCGH 09/16.
      • Von Gast1675120205
        Interessant ist die Idee auf jeden Fall. Wenn man sein Gerät über Jahre nutzen möchte, ist der verbaute Grafikchip schnell veraltet, obwohl der Rest noch super läuft.
        Es gibt noch viele Notebooks (bspw. von Lenovo), die sich sehr wohl ohne Probleme öffnen und erweitern lassen.
        Mir persönlich ist es sehr wichtig, auch das Notebook ggf. noch öffnen und Komponenten austauschen zu können (wichtig der Akku). Erkauft wird das zwar eventuell mit etwas mehr Gewicht und Größe des Geräts, aber damit kann ich leben.
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