CES 2026: YPlasma demonstriert plasma-basierte Solid-State-Kühlung [Update]

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CES 2026: YPlasma demonstriert plasma-basierte Solid-State-Kühlung
Quelle: YPlasma

Auf der CES 2026 soll eine neue Art der Laptop-Kühlung Premiere feiern. Statt Lüftern setzt YPlasma auf ionisiertes Gas. Die Technik verspricht leisen Betrieb und extrem flache Bauformen.

Aktualisierung

Mittlerweile konnte PCGH eigene Fotos am Stand von YPlasma machen. Anstatt klassischer Lüfter soll hier eine plasma-basierte Solid-State-Kühlung den Luftstrom im Notebook erzeugen, ohne bewegliche Bauteile.

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Kühlung zählt seit Jahren zu den zentralen Herausforderungen im Notebook-Design. Eine verbreitete Faustformel lautet: Leistungsfähige Kühlsysteme benötigen Platz und machen Geräte zwangsläufig dicker. Genau an diesem Zielkonflikt setze ein neuer Ansatz an, den YPlasma auf der CES 2026 erstmals öffentlich zeigen wolle. Anstelle klassischer Lüfter solle eine plasma-basierte Solid-State-Kühlung den Luftstrom im Notebook erzeugen, vollständig ohne bewegliche Bauteile.

Kern des Konzepts seien sogenannte Dielectric-Barrier-Discharge-Plasmaaktuatoren, kurz DBD. Dabei solle eine dünne Schicht der Umgebungsluft entlang einer isolierten Oberfläche ionisiert werden. Durch die angelegte elektrische Spannung sollten geladene Teilchen beschleunigt werden, die wiederum neutrale Luftmoleküle mitziehen. Auf diese Weise entstehe ein gerichteter Luftstrom, der Wärme von den Bauteilen abführen könne. Dies komme ohne rotierende oder schwingende Komponenten aus.

Nach Angaben des Herstellers könne sich der erzeugte Luftstrom sehr präzise steuern lassen. Gleichzeitig sollen typische Begleiterscheinungen klassischer Lüfter wie Lagergeräusche, Vibrationen oder hochfrequente Nebengeräusche entfallen. Für den mobilen Einsatz verspricht YPlasma daher einen gleichmäßigen und kaum wahrnehmbaren Kühlbetrieb.

Ein zentrales Argument des Ansatzes soll die Bauform sein. Die Plasma-Aktuatoren seien als extrem dünne Schichten ausgeführt und sollen lediglich rund 200 Mikrometer erreichen. Dadurch könnten sie direkt auf Kühlkörpern, Gehäuseflächen oder in unmittelbarer Nähe zu wärmeerzeugenden Komponenten integriert werden. Im Vergleich zu klassischen Lüftermodulen ließe sich der benötigte Bauraum damit deutlich reduzieren. Gerade bei leistungsstärkeren Notebooks führt der Trend zu immer flacheren Gehäusen regelmäßig zu Einschränkungen bei der Kühlung. Größere Lüfter und ausladende Heatpipe-Konstruktionen lassen sich nur begrenzt unterbringen. Ob Plasma-Aktuatoren diese Einschränkungen tatsächlich ausgleichen könnten, bleibt allerdings noch offen.

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Quelle: YPlasma

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PixelMike Schraubenverwechsler(in)
        Hat ja auch 78 Jahre gedauert bis die Forschung so weit war...
      • Von PixelMike Schraubenverwechsler(in)
        Hat ja auch 78 Jahre gedauert bis die Forschung so weit war...
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