Nvidia N1X: Dell-Leak deutet ARM-Notebook mit Blackwell-Grafik zur Computex an
Kurz vor der Computex 2026 verdichten sich die Hinweise auf Nvidias bislang unangekündigten Notebook-SoC N1X. Auslöser ist ein durchgesickertes Dell-Embargo-Verzeichnis.
Ein durchgesickertes Dell-Embargo-Verzeichnis sorgt kurz vor der Computex für Aufmerksamkeit, denn der X-Account Ruby_Rapids hat einen Link geteilt, in dem gleich zwei Ordner zu sehen sind. Einer davon trägt die Bezeichnung "XPS w. NVIDIA N1X", der bis zum 31. Mai unter Embargo stehen soll. Gleichzeitig existiert ein weiterer Ordner zu XPS 13 und Alienware Monitoren.
Die enthaltenen Dell-Unterlagen zum XPS 13 DX13260 beschreiben kein Nvidia-Modell, sondern ein Notebook mit Intel-Hardware mit einem Core 5 320 sowie einem Core Ultra 7 355, dazu integrierte Intel-Grafik, bis zu 32 GiByte LPDDR5X und bis zu 1 TByte SSD-Speicher.
Quelle: PC Games Hardware
In dem anderen Ordner lassen sich zum aktuellen Zeitpunkt allerdings keinerlei Dateien finden. Allerdings kursieren schon seit einiger Zeit Hinweise auf Nvidias N1X. Der Chip gilt in der Gerüchteküche als ARM-basierter Notebook-SoC mit Blackwell-Grafik, der gemeinsam mit oder auf Basis von Mediatek-Technik entstehen könnte. Offiziell vorgestellt ist N1X bislang nicht.
Dennoch hatte Moore's Law is Dead bereits in der Vergangenheit über N1X berichtet und den Chip als eine Art große Notebook-APU beschrieben, die intern offenbar schon länger in Entwicklung sei. Nach den dort genannten Informationen soll N1X auf ARM-Kerne setzen und mit einer Blackwell-Grafikeinheit kombiniert werden. In der Gerüchtefassung ist von 20 CPU-Kernen die Rede, aufgeteilt in zehn Performance- und zehn Effizienzkerne. Dazu werden 6.144 FP32-ALUs genannt. Gleichzeitig soll der Chip aber nicht mit dediziertem GDDR-Speicher arbeiten, sondern mit LPDDR5X.
Ursprünglich sollte N1X schon Anfang 2026 starten, allerdings soll sich das Projekt mehrfach verzögert haben. Moore's Law is Dead spricht unter Berufung auf eigene Quellen von Problemen mit Software, der Hardwarebasis und Windows on ARM. Demnach sei zwischenzeitlich sogar eine Verschiebung bis Ende 2026 im Raum gestanden. Jetzt ist die Ankündigung immerhin für die Computex geplant.
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Quelle: Moore's Law is Dead, Dell via Ruby_Rapids

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Emargo klingt nach Ausfuhrkontrolle. "Embargoed" meint in diesem Fall jedoch lediglich eine Sperrfrist für die Presseberichterstattung.
Und mit "Silicon" ist eher nicht das chemische Element "Silizium" gemeint. Vielmehr steht das Wort in diesem Kontext doch für "Chip" oder "Prozessor".
Vielleicht sollte man über den Artikel nochmal drübergehen.
Vielleicht sollte man verstehen, dass sich solche Nachrichten auf die gesamten möglichen Markt beziehen und nicht auf einzelne Personen.