Intel inside im Googlebook: Google stellt neue Notebooks vor
Google hat mit den Googlebooks den Nachfolger der Chromebooks vorgestellt. Auch Intel ist mit seiner Hardware mit an Bord, aber offenbar nicht allein.
Google hat mit dem Googlebook kürzlich für den Herbst eine neue Laptop-Kategorie als Nachfolger der Chromebooks angekündigt, die Android, Google-Play-Apps und ChromeOS-Funktionen vereint. Die Plattform ist auf Googles Gemini Intelligence ausgelegt und soll Funktionen wie beispielsweise einen KI-Mauszeiger namens Magic Pointer, benutzerdefinierte Widgets und die direkte Integration von Android-Smartphones bieten.
Intel hat im Zuge dessen in einem X-Beitrag verkündet, dass man gemeinsam mit Google am Googlebook gearbeitet habe und verspricht "hochwertige, leistungsstarke Geräte für Intelligenz", deren Markteinführung für diesen Herbst geplant ist. Google hatte in seiner Ankündigung unterdessen zunächst noch nicht bestätigt, welche Prozessoren die ersten Googlebooks antreiben werden.
Google selbst nannte zunächst lediglich Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo als Launch-Partner. Intels Beitrag zur Ankündigung bestätigt aber wohl, dass x86-Hardware Teil der Plattform sein wird, obwohl Googlebooks wohl auch ARM-basierte Chipsätze anderer Anbieter unterstützen werden. John Maletis, Vizepräsident für Produktmanagement von ChromeOS, hat im Nachgang gegenüber Chrome Unboxed bestätigt, dass es mehrere OEM-Partner geben wird, wobei strenge Hardware-Anforderungen an Prozessoren, Arbeitsspeicher, Festspeicher und Tastaturlayouts gelten sollen. Demnach gehören zu den unterstützten Prozessorherstellern Intel, Qualcomm und Mediatek, was darauf hindeutet, dass sowohl x86- als auch ARM-basierte Designs abgedeckt werden.
Laut einem Bericht von Videocardz gilt die "Wildcat Lake"-Generation als ein wahrscheinlicher Kandidat für zumindest einige der Googlebook-Designs von Intel. Als Teil der Core-Series-3-Reihe für Mainstream-Mobilgeräte mit bis zu 6 CPU-Kernen in einer 2P+4LPE-Konfiguration, integrierter Xe3-Grafik und einem auf geringe Leistungsaufnahme ausgerichteten Design eigne sie sich besser für dünne und kostengünstigere Googlebook-Systeme als die größeren Core-Ultra-Series-3-Chips, heißt es.
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Quellen: Google, Chrome Unboxed, Videocardz
