Mieten statt besitzen: HP führt in den USA neues Laptop-Abo ein - ohne Übernahmeoption

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Mieten statt besitzen: HP führt in den USA neues Laptop-Abo ein - ohne Übernahmeoption
Quelle: HP

HP startet in den USA ein Abo-Modell für Omen- und Victus-Gaming-Laptops - mit jährlichem Upgrade, aber ohne Kaufoption. Für viele dürfte das in der aktuellen RAM- und Hardware-Krise wie die falsche Antwort wirken.

In den USA erprobt HP aktuell ein neues Abo-Modell für Gaming-Laptops, das die angespannte Lage am Hardware- und RAM-Markt lindern soll - aber mit einer entscheidenden Einschränkung: Die Geräte gehen nie in den Besitz über.

So funktioniert das HP-Abo - und das sind die Haken

Auf der offiziellen Webseite stellt HP das monatliche Mietmodell vor, das für ausgewählte Victus- und Omen-Notebooks zur Verfügung steht. Dieses verspricht jährliche Upgrades, 24/7-Support und schnelle Austauschgeräte, arbeitet dafür aber mit hohen Kündigungsgebühren und fehlender Übernahmeoption.

  • Statt einen Omen- oder Victus-Laptop zu kaufen oder zu finanzieren, wird eine monatliche Rate fällig, die Zugriff auf ein vorkonfiguriertes Gaming-System inklusive Support-Extras gibt.
  • Zudem erlaubt das HP-Abo, das Gerät einmal pro Jahr gegen ein neues Modell zu tauschen.

Eine 30-tägige Testphase soll interessierten US-Kunden ein risikofreies Ausprobieren ermöglichen; danach greifen heftige Stornogebühren: Wer etwa den Victus-Vertrag im zweiten Monat kündigt, soll laut PC Gamer mit rund 550 US‑Dollar belastet werden, beim Omen Max 16 sind es im gleichen Zeitraum etwa 1.430 US‑Dollar - und das Notebook muss trotzdem zurück. Erst ab dem 13. Monat soll eine Kündigung ohne zusätzliche Gebühr möglich sein.

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Preise zwischen 50 und 130 US-Dollar im Monat

Anders als bei gängigen Verträgen - beispielsweise im Mobilfunk - gibt es auch ansonsten keinen Punkt, an dem das Notebook nach einer bestimmten Laufzeit automatisch in den Besitz übergeht. Wer kündigt, gibt die Hardware zurück, selbst wenn die gezahlten Raten bereits dem ursprünglichen Verkaufspreis nahekommen.

  • Am unteren Ende des Portfolios steht ein HP Victus 15 mit AMD Ryzen 7 8845HS, Nvidia RTX 4050, 16 GiB RAM und 1 TB SSD, der im Abo ab 50 US‑Dollar monatlich gelistet ist.
  • Das gleiche Gerät liegt laut PC Gamer im US‑Store derzeit bei einem Angebotspreis von rund 950 US‑Dollar. Damit würden 19 Monate Abo-Zahlung in etwa dem ausgeschriebenen Verkaufspreis entsprechen.
  • Als Top-Modell findet sich ein Omen Max 16 mit Intel Core Ultra 9, RTX 5080, 32 GiB RAM und 1 TB SSD, der im Abo etwa 130 US‑Dollar pro Monat kostet und regulär bei rund 2.110 US‑Dollar liegt - rechnerisch etwas über 16 Monate, bis die Summe den Kaufpreis erreicht.

Beim separat zu abonnierenden Zubehör wendet HP das gleiche Prinzip an: Ein HyperX-Cloud-Alpha-Wireless-Headset kann für rund 8 US‑Dollar im Monat gemietet werden. Ob HP das Abo-System auch nach Europa bringt, ist zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung unbekannt.

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    • Kommentare (43)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ToZo1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von dw71
        Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Einen Notebook nutzt man gerne 5 Jahre oder mehr.

        Der günstige Notebook, den man für $ 950,- kaufen kann, wurde in 5 Jahren zum Mieten auf $ 3.000,- kommen.

        Was für eine Abzocke!!! Hoffentlich findet HP keine Dummen, die sich auf diesen Wucher einlassen!
        Neo-Leibeigener - du wirst nichts besitzen, aber glücklich sein. Alles was du brauchst, wirst du dir (von uns reichen Tech-Feudalherren) mieten können. Und du wirst aus diesem Teufelskreis dann nie wieder rauskommen. Dafür werden wir mit Abos, Löhnen und Steuern sorgen ... willkommen in der schönen neuen Welt, die die Lenker dieser Welt im WEF für dich ausgedacht haben!
      • Von ToZo1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von dw71
        Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Einen Notebook nutzt man gerne 5 Jahre oder mehr.

        Der günstige Notebook, den man für $ 950,- kaufen kann, wurde in 5 Jahren zum Mieten auf $ 3.000,- kommen.

        Was für eine Abzocke!!! Hoffentlich findet HP keine Dummen, die sich auf diesen Wucher einlassen!
        Neo-Leibeigener - du wirst nichts besitzen, aber glücklich sein. Alles was du brauchst, wirst du dir (von uns reichen Tech-Feudalherren) mieten können. Und du wirst aus diesem Teufelskreis dann nie wieder rauskommen. Dafür werden wir mit Abos, Löhnen und Steuern sorgen ... willkommen in der schönen neuen Welt, die die Lenker dieser Welt im WEF für dich ausgedacht haben!
      • Von dw71 Freizeitschrauber(in)
        Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Einen Notebook nutzt man gerne 5 Jahre oder mehr.

        Der günstige Notebook, den man für $ 950,- kaufen kann, wurde in 5 Jahren zum Mieten auf $ 3.000,- kommen.

        Was für eine Abzocke!!! Hoffentlich findet HP keine Dummen, die sich auf diesen Wucher einlassen!
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von Kyiroo
        Und wieso? 12 monate Zahlung ist billiger als das Gerät direkt zu kaufen. Weil es einem danach nicht gehört? Was will man mit einem Laptop was man nie wieder loswird, keiner kauft gebrauchte Laptops. Ausser es ist von Apple oder der Preis ist so niedrig das man schon wieder massiv Verluste macht. Stattdessen bekommt man bei HP direkt wieder das neuste Gerät und muss sich kein kopf mehr um letzte Preis Nachrichten machen.
        Weil ein Laptop durchaus länger als 12 Monate genutzt werden kann. 24/7 Austauschservice ist für einen Privatkunden nicht wirklich wichtig. Wenn Du natürlich jede 12 Monate den neuesten Kram haben möchtest analog wie beim Mobiltelefon dann ist das Geld ja eh Nebensache.
        Btw ich kaufe durchaus gebrauchte Laptops für mein Gewerbe.
      • Von Kyiroo Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Andreas1975
        Für Privatkunden in meinen Augen völliger Blödsinn.
        Und wieso? 12 monate Zahlung ist billiger als das Gerät direkt zu kaufen. Weil es einem danach nicht gehört? Was will man mit einem Laptop was man nie wieder loswird, keiner kauft gebrauchte Laptops. Ausser es ist von Apple oder der Preis ist so niedrig das man schon wieder massiv Verluste macht. Stattdessen bekommt man bei HP direkt wieder das neuste Gerät und muss sich kein kopf mehr um letzte Preis Nachrichten machen.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Für Privatkunden in meinen Augen völliger Blödsinn. Für Gewerbekunden kann das bei entsprechenden Preisen eine Option sein. Service mit 24/7 Austauschservice scheint ja vorhaden. Für den Deutschen Markt sehe ich das allerdings eher nicht. IT Gerät kann ja im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden.
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