Alienware M15 R5: RTX 3070 mit weniger Recheneinheiten, BIOS-Update geplant
Nutzer hatten sich darüber beschwert, dass bestimmte Ausführungen des Alienware M15 R5 eine Kuriosität aufweisen: eine Geforce RTX 3070 mit zehn Prozent weniger Recheneinheiten. Nachdem der Dell-Support wohl zunächst davon sprach, dass angepasste OEM-Versionen völlig normal sind, räumt Alienware mittlerweile einem Fehler ein. Ein vBIOS für betroffene Notebooks befinde sich in Arbeit.
Nutzer hatten sich auf verschiedenen Portalen über ihr Alienware M15 R5 beschwert. Auslese-Tools zufolge hat die verbaute Geforce RTX 3070 nur 4.608 statt der sonst üblichen 5.120 Shader- beziehungsweise CUDA-Einheiten, ohne dass dies vom Hersteller kenntlich gemacht wurde. Einem Youtuber teilte Alienware-Mutter Dell zunächst mit, dass mit den Notebooks alles in Ordnung sei: Für individuelle OEM-Lösungen würden schon mal andere Konfigurationen aufgelegt.
"Seien Sie versichert, dass die von unserem Ingenieursteam für dieses Computermodell vorgenommen Änderungen nach sorgfältigen Tests und Design-Entscheidungen durchgeführt wurden, um die stabilste und bestmögliche Leistung für unsere Kunden zu erreichen. Falls zu einem späteren Zeitpunkt mehr CUDA-Kerne über ein zukünftiges Update freigeschaltet werden können, werden wir dies zügig auf unserer Support-Website zur Verfügung stellen."
Abgespeckte Geforce RTX 3070: vBIOS soll es richten
Nun mag es nicht ungewöhnlich sein, dass Notebook-Hersteller einen gewissen Taktspielraum haben, den sie in Abhängigkeit der verbauten Kühllösung ausreizen. Weniger Recheneinheiten allerdings, und das auch noch ohne Kenntlichmachung, mutet aber reichlich kurios an. Gegenüber Tom's Hardware hat Alienware dann auch eingeräumt, dass bei betroffenen Notebooks ein Fehler vorliegt.
"Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass eine falsche Einstellung im vBIOS von Alienware die CUDA-Cores bei RTX 3070-Konfigurationen begrenzt", heißt es in der Stellungnahme. "Hierbei handelt es sich um einen Fehler, an dessen Behebung wir schnellstmöglich arbeiten." Alienware erwartet, dass diese Lösung schon Mitte Juni bereitsteht. Davon, es zwischenzeitlich mit einem vBIOS für andere Alienware-Lösungen zu versuchen, rät der Konzern ab.
Mehr zum Thema: Alienware m15R6, x15 und x17: Neue Gaming-Notebooks mit Tiger Lake H und Geforce RTX 30 Laptop-GPU vorgestellt
Berichten nach konnten Spieler die Recheneinheiten zwar reaktivieren, als sie ein eigentlich für andere Geräte gedachtes vBIOS aufspielten. Allerdings wird befürchtet, dass der Workaround andere Probleme nach sich zieht. Unklar scheint derweil noch zu sein, ob tatsächlich weniger Recheneinheiten aktiv waren - oder nur falsch angezeigt wurden.
Quelle: Jarrod's Tech, Tom's Hardware

Die M15, um die es hier geht, haben alle AMD-CPUs.
Intel sind derzeit die M17.
Sprich: Wenn man von beiden Reihen Laptops mit 3070 vergleich und die sich augenscheinlich nur durch die CPU unterscheiden, wird eine schlechtere Leistung automatisch mit der AMD-CPU in Verbindung gebracht, weil eben nicht ersichtlich ist, dass es eben nicht die gleichen Grafikkarten sind.
Die M15, um die es hier geht, haben alle AMD-CPUs.
Intel sind derzeit die M17.
Sprich: Wenn man von beiden Reihen Laptops mit 3070 vergleich und die sich augenscheinlich nur durch die CPU unterscheiden, wird eine schlechtere Leistung automatisch mit der AMD-CPU in Verbindung gebracht, weil eben nicht ersichtlich ist, dass es eben nicht die gleichen Grafikkarten sind.
Reicht wohl nicht mehr, die AMD-Laptops grundsätzlich niedrigere Nummern zu geben als denen von Intel, jetzt wird noch künstlich die dGPU kastriert.
Richtiger Saftladen, in allen Bereichen (siehe LTT Secret Shopper oder die neuen Prebuild-Analysen von Gamers Nexus).
Reicht wohl nicht mehr, die AMD-Laptops grundsätzlich niedrigere Nummern zu geben als denen von Intel, jetzt wird noch künstlich die dGPU kastriert.
Richtiger Saftladen, in allen Bereichen (siehe LTT Secret Shopper oder die neuen Prebuild-Analysen von Gamers Nexus).