Bericht: Intel Oak Trail findet keine Käufer
Laut einer taiwanischen IT-Zeitung haben nur wenige Tablet-PC- und Netbook-Hersteller Interesse an der Oak-Trail-Plattform von Intel. Intel soll deswegen bereits den Einkaufspreis der Hardware gesenkt haben, zusätzlich wurde den Herstellern ein Rabatt angeboten, wenn große Bestellungen abgegeben werden.
Laut einer taiwanischen IT-Zeitung soll Intel Probleme haben, die Oak-Trail-Plattform an den Mann zu bringen. Die Oak-Trail-Plattform ist von Intel für einen Einsatz in Tablet-PCs und Netbooks vorgesehen, die Plattform kann mit den Betriebssystemen Android, Meego und Windows 7 kombiniert werden.
Laut dem Bericht haben viele Unternehmen kein Interesse an Oak Trail, dazu gehören Acer und Asus. Intel soll vor Kurzem versucht haben, Hewlett-Packard und Asus von Oak Trail zu überzeugen, Intel soll Preisnachlässe angeboten haben. Hewlett-Packard überdenkt derzeit geplante Veröffentlichungen.
Bisher haben nur die Unternehmen Fujitsu, Toshiba und Samsung Tablet-PCs mit Oak Trail vorbereitet, jedoch haben diese Unternehmen kein Interesse an einer Massenproduktion. Laut dem Bericht bietet Intel die Oak-Trail-Plattform für derzeit 40 US-Dollar an, Nvidias Tegra 2 kostet das gleiche. Da Nvidias Tegra 2 bessere Leistungswerte als Intel Oak Trail erreicht, offeriert Intel daher zusätzliche Rabatte.
Es wird vermutet, dass viele Unternehmen auf Intels neue Trail-M-Plattform warten, diese soll im September 2011 starten. Trail-M soll zu Tegra 2 konkurrenzfähig sein.
Quelle: digitimes.com


Der Weltalmanach ist immerhin ein Taschenbuch!
Ok. Klang irgendwie nach leicht mehr.
Ich merke aber gerade, dass ich eh wieder etwas metrisch gefordert bin
1kg ist ja garnicht soviel.
Wird echt Zeit, dass Europa das imperiale System adoptiert. Damit auch der Rest der Welt (inklusive traditionalistische englischstämmige, wie meine Wenigkeit) uns versteht.
Der Weltalmanach ist immerhin ein Taschenbuch!
Fischer Weltalmanach 2009?
Warum nicht gleich die komplette Encyclopedia Britannica? Oder die kompletten Werke Shakespeare's?
Kanns kaum erwarten, ein 50lb schweres Ebook in der Hand zu halten. "Denn denken Sie immer daran. Eine Bibliothek wiegt auch ihre 10-20 Tonnen, mit all ihrem Mauerwerk"
Besseresbeispiel: Small Gods in der Corgy-Ausgabe. 10,6" Diagonale, Auflösung ca. 720x640. Also ungefähr auf dem Niveau eines kompakten Tablets (wer höhere Qualität will, bekommt die Harper-Collins-Ausgabe mit "Retina"-Technologie und geschätzt 1300x1000, muss dann aber Abstriche beim Design machen - was für die iPad-Zielgruppe inakzeptabel ist
Gewicht: 192g Abmessungen im Transportmodus: 2,5x11x18cm. Akkulaufzeit: Länger, als der Inhalt reicht. Das ganze in Kratzer unempfindlicher Semi-rugged-Ausgabe, die auch nach Stürzen aus mehreren Metern Höhe voll Funktionalität garantiert. Kennt jemand ein Tablett, dass Konkurrenz machen will?
Schade, hätte ich vielleicht sogar gekauft.
Was ich damit sagen will: Es gibt Vergleiche, deren Ergebniss einen einfach nicht weiterbringen. Bücher kann man bestenfalls noch gegen eBook-Reader stellen (wenn letztere verlieren sollen), aber ein Tablet ist was anderes.
Ich bleib etwas praxisnäher und vergleiche das Gewicht des Librettos -als aktuell eines der höchstentwickelten x86-Tabletts- mit dem Gewicht, dass ich freiwillig längere Zeit vor mir in die Höhe halte (und das ist mehr, als bei manch anderem). Ergebniss: Es liegt weit darüber und erfordert somit für intensivere Nutzung einen Tisch - genau wie ein Subnotebook, das bei gleicher Funktionalität ein gutes Stück billiger wäre.
Ein Tablett, dass sich eine eigene Nutzungsniesche erschließen möchte, muss andere Eigenschaften als ein Netbook bieten und die Handhabbarkeit inkl. Gewicht ist da der dickste Brocken.
Da hab ich mich in der Tat von der Seriennummer aufs Ohr hauen lassen wollen. Dachte, die Z5 gehören zur gleichen Serie, wie die N5
Dann geht natürlich die ganze Rechnung nicht mehr auf, weil man noch die Southbridge beim Pentium M addieren muss und beim Atom nicht nur 45nm Bauteile (womit man leben könnte), sondern auch einen (großen) 65nm Teil mit drin hat, was gegen eine 100%-32nm P-M Neuauflage natürlich nur verlieren kann.
Tippe darauf, dass 32nm PM vs. 32nm Shrink der aktuellen Atom-Plattform eine sehr knappe Entscheidung in Sachen Effizienz wird. Aber die heikle Rechnung/Raterei spare ich mir lieber und warte auf Medfield
Die ganze x86-Tabletgeschichte wird ohnehin weiter an der eingeschränkten Touch-Bedienbarkeit von Win7 kränkeln. Stiftbasierte Systeme könnten dieses Problem zwar beheben, gelten aber als sowas von 90er, dass man damit im Lifestyle-dominierten Tabletmarkt keine Chance haben wird
Na ja... ein Buch, das ja oft für den Vergleich mit Tablets verwendet wird hat auch ein Gewicht...
Und so hoch ist das Gewicht auch nicht; der große Akku des Sony VAIO VGN UX hat etwa 7,4V und 5200mAh bei einem Gewicht von 216g, damit hält er ~6+ Stunden im Office Betrieb trotz Core 2 Plattform mit einer TDP von 12,5W
Das Libretto wiegt ohne Akku 699g, mit Standardakku 819g; wie viel es mit großem Akku wiegt weiß ich nicht, vermutlich etwa 900g
Zum Vergleich: das iPad wiegt auch immerhin 680 bzw. 730g; dafür ist das iPad ein aufgeblasenes Handy und das Libretto ist ein echter Laptop mit anderem Bedienkonzept
Anderer Vergleich: Analoges Buch. Als Beispiel hab ich hier etwa den Fischer Weltalmanach 2009, er hat eine Diagonale von 25,7cm/ 10,1 Zoll, ist 4,3cm dick und wiegt etwa 1,2kg
Jetzt kann man freilich argumentieren, irgendwo müsse der Fortschritt auch mal anfangen, nur weil irgendeine Analoge Steinzeittechnik mehr wiegt muss das nichts heißen, Handys waren in den 1980ern auch noch schwerer,...
Dagegen kann man jedoch argumentieren, dass auch ein klassisches Buch mit selbem Funktionsumfang wesentlich dünner und leichter realisiert werden könnte, etwa durch ein effizienteres Layout und dünneres Papier oder auf die ganz brutale Tour durch verkleinern von Bildern und Schrift- das würde freilich zwangsweise verschiedene Nachteile mit sich bringen- genau wie auch übertriebenes Optimieren auf geringes Gewicht bei Tablet PCs..
Die größten Nachteile des Libretto W100 sind meiner Meinung nach ganz anderer Natur: einerseits könnte der Touchscreen gerne Stifteingabe Unterstützen wie etwa der induktiv/kapazitive Touchscreen des x201t Thinkpad, andererseits die geringe Anschlussvielfalt: nur 1x USB, Line Out und Mikroklinke, kein Bildschirmausgang, kein LAN Anschluss; zumindestens über einen Docking Port Anschluss hätte man das schon realisieren können, GPS wäre etwa auch nett...
Ja, aber er hat keine integrierte Northbridge! Er nutzt den System Controller Hub US15X, der mit Northbridge, Southbridge und GMA 500 IGP 2,5W TDP hat, macht insgesamt 5,1W
8 oder 10 Stunden... nicht komplett vernachlässigbar, wäre mir aber nie 50% der Leistung wert