Threadripper, Epyc und Tesla im Laptop: Mit genug Scheinen (bis 115.000 USD) und Muckis kein Problem

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Threadripper und Tesla im Laptop: Mit genug Scheinen und Muckis kein Problem (1)
Quelle: Mediaworkstations

Das Beispiel Mediaworkstations zeigt, dass der Leistungsfähigkeit von "Laptops" keine Grenzen gesetzt sind. Wer 50.000 US-Dollar auf den Tisch legt, bekommt seinen Klapprechner auch mit AMDs Ryzen Threadripper 3990X und Nvidias Tesla V100. Kompakt ist das System dann allerdings nicht mehr.

Ob das wirklich noch als Laptop durchgeht? Tastatur und Display erwecken jedenfalls diesen Eindruck und portabel ist der Rechner auch. Der a-Xp von Mediaworkstations bietet jedoch keinen Akku und er fällt auch alles andere als kompakt aus, was kein Wunder ist. Hinter dem Display ist nämlich noch ein ganzer Tower verbaut. Wer mit dem Konfigurator das Maximum herausholt, erhält AMDs Ryzen Threadripper 3990X mit 64 Kernen, 64 GByte Arbeitsspeicher, eine Nvidia Tesla V100-Grafikkarte mit 32 GByte HBM2-Videospeicher und über 40 Terabyte SSD-Speicher - verteilt auf SAS- und NVMe-Laufwerke. Man muss in dem Fall allerdings auch 51.500 US-Dollar lockermachen.

Normalsterbliche könnten sich unter Umständen noch das Einstiegsmodell leisten. Mit Threadripper 3960X, der immerhin noch 24 Kerne hat, einer Nvidia Geforce RTX 2060, 32 Gibyte Arbeitsspeicher und einer 250 Gbyte großen M.2-SSD ersteht man den a-XP auch für knapp unter 8.000 US-Dollar.

Auch zwei AMD Epyc 7742-Prozessoren möglich

Lässt man die HEDT-CPU hinter sich, die sich im Prinzip auch jeder Desktop-Nutzer kaufen kann, landet man beim a-X2P mit zwei AMD Epyc 7742-Prozessoren und insgesamt 128 CPU-Kernen. Kombiniert man dieses System mit zwei Tesla-GPUs, 2 Terabyte RAM und noch allerhand Luxus, stehen 115.000 US-Dollar auf dem Kassenzettel.

Mehr zum Thema: Threadripper Pro: Workstation-Prozessoren mit Octa-Channel-Interface offiziell vorgestellt

Mit zwei Intel Xeon Platinum 8280L-Prozessoren, die jeweils aber nur 28 Rechenherzen bieten, schlägt die mobile Wokstation sogar mit bis zu 130.000 Dollar zu Buche. Fehlt eigentlich nur noch das eigene Kraftwerk. Und tatsächlich ist so etwas als Zubehörteil für bis zu 4.300 Dollar als "Uninterruptible Power Supply" erhältlich, um Stromausfälle zu überbrücken. Dahinter steckt natürlich keine Tretmühle, sondern ein Netzteil mit eingebautem Akku. Ein genaues Gewicht gibt der Hersteller übrigens nicht an.

Quelle: Mediaworkstations (a-Xp, a-X2P, i-X2P)

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Sieht ein bißchen aus, wie ein IBM PC portable:
        https://upload.wikimedia.....
      • Von MTMnet Software-Overclocker(in)
        gibt es bald auch in Mobil Telefonen...
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Idefix Windhund BIOS-Overclocker(in)
        Falls man auch im Gartenhäuschen F@H betreiben möchte.

        Ein Barebone mit entsprechenden angeschraubten Monitor, und Tastatur mit Mauspad, mit Scharnieren am Monitor montiert, schon hätte man dasselbe.
      • Von facopse PC-Selbstbauer(in)
        Und in 10 Jahren ist jedes 50-Euro-China-Handy leistungsfähiger.
      • Von Hornissentreiber
        Zitat von Manner1a
        2 davon, bitte, für gleichmäßige Traglast. Passende Kundschaft vermute ich beim MI6, "Q" etwa aus den James Bond Filmen. Vielleicht noch bei einem modernen Sherlock Holmes, in jedem Fall Fantasiefiguren von der Insel.
        Q baut diese Rechenleistung doch bestimmt in eine Armbanduhr. Schließlich konnte er schon vor Jahrzehnten einen Schneidlaser mit genug Leistung für Stahl in eine solche einbauen. Der Mann muss Batterien mit einer wahrlich märchenhaften Energiedichte erfunden haben.
      Direkt zum Diskussionsende
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