10 Jahre No Man's Sky: Hat Hello Games das ehemalige Hype-Spiel wirklich "gerettet"?

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10 Jahre No Man's Sky: Hat Hello Games das ehemalige Hype-Spiel wirklich "gerettet"?
Quelle: Hello Games

No Man's Sky erhob sich als Phönix aus der Asche und scharte nach einem katastrophalen Release durch viel Arbeit der Entwickler eine treue Community um sich. Aber hat das Team bei Hello Games das Spiel wirklich "gerettet"?

Neben Cyberpunk 2077 gilt vor allem No Man's Sky als ein Spiel, das nach einem katastrophalen Release durch viel Arbeit seitens der Entwickler nachträglich noch zu einem hervorragenden Spiel geworden ist. Aber hat das Team von Hello Games ihr Weltraumspiel wirklich "gerettet"? Auf Reddit hat ein Neueinsteiger die Frage gestellt, was die Community über die Entwicklung von No Man's Sky denkt, und die Antworten variieren.

No Man's Sky bedient eine Nische, aber das tut es hervorragend

Der Nutzer namens WonderWhatsNext schreibt, er habe erst kürzlich mit No Man's Sky begonnen und liebe das Spiel. Er möchte wissen, wie es mittlerweile rezipiert wird und ob die Entwickler ihre Versprechen gehalten haben. Aus den Kommentaren und Antworten auf den Beitrag geht hervor, dass viele Spieler zumindest die Arbeit anerkennen, die die Entwickler seit dem Release in No Man's Sky investiert haben. Je nach Zählweise haben sie seit August 2016 zwischen 30 und 40 Updates veröffentlicht.

Das Team bei Hello Games hat das Spiel kontinuierlich erweitert, dabei aber den Fokus auf eine klare Zielgruppe gelenkt. Als Sandbox-Spiel mit Gameplay, dessen Schwerpunkt auf dem Erkunden, dem Sammeln von Ressourcen und dem Basenbau liegt, kommt No Man's Sky durchaus gut an. Allerdings bemängeln einige Reddit-Nutzer in den Kommentaren auch die mangelnde Tiefe des Spiels.

Letztere ist dann auch der Hauptkritikpunkt an No Man's Sky, der bereits seit dem Release 2016 besteht. Die Spieler schreiben auf Reddit, dass nachträglich eingefügte Gameplay-Elemente und Erweiterungen von Wirtschaft, Erkundung und Piraterie sowie der Multiplayer einander zu wenig beeinflussen und der Kern-Gameplay-Loop repetitiv und auf Dauer eintönig sei.

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Als positiv bewerten die Kommentatoren aber die Tatsache, dass die Entwickler ihr Spiel über die Jahre konsequent mit Updates versorgt und versprochene Funktionen nachgeliefert haben. Die Möglichkeit, eigene Basen zu bauen, Schiffe zu sammeln und entspannt das Weltall zu erkunden, wissen die Fans durchaus zu schätzen. Wer sich gerne in einer Sandbox austobt und eigene Ziele sucht, bekommt mit No Man's Sky nach Meinung der Community ein Spiel, das sein Geld definitiv wert ist.

Die Frage, ob die Entwickler ihr Spiel wirklich "gerettet" haben, hängt letztlich von der Perspektive ab. Das Produkt hat das Team von Hello Games definitiv deutlich verbessert. Wer aber eine umfangreiche und tiefgründige Weltraum-Simulation erwartet hat, dürfte mit No Man's Sky auch zehn Jahre nach Release nicht glücklich werden - zumindest, wenn man nach der Meinung der Reddit-Nutzer geht. Bei Steam bewerten 90 Prozent der Nutzer, die in den vergangenen 30 Tagen ein Review abgegeben haben, das Spiel positiv. Dort wird dann auch deutlich: Das Spiel bedient eine Nische, aber wer sich dieser Nische zugehörig fühlt, kommt voll auf seine Kosten.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von space83 Kabelverknoter(in)
        Ich bin eher vom ersten Satz des Reddit Posts angewidert. Kleinkinder aus der Fünften würden bemerken, wie fehlerbehaftet das ist.
      • Von space83 Kabelverknoter(in)
        Ich bin eher vom ersten Satz des Reddit Posts angewidert. Kleinkinder aus der Fünften würden bemerken, wie fehlerbehaftet das ist.
      • Von Aeshma-Deva Freizeitschrauber(in)
        Die Updates betreffen zumeist Expeditionen.
        Alles was man dann dort erhalten kann, ist im "normalen All" mehr oder weniger wertlos, außer ev. zum Basen Bauen, was ich nicht so gern mache.

        Generell sind zu wenige Quests im Spiel, alles dreht sich um die Expeditionen und Erkundung, bis man drauf kommt, dass es nix Neues zum erkunden gibt, weil alles nur eine andere Oberfläche und einen anderen Namen hat und das wars dann auch schon.

        Ich habe ein paar hundert Stunden, aber eigentlich wars schon nach 50 Stunden nur noch Wiederholung. Weitergespielt habe ich, weil ich hoffte etwas neues zu entdecken, was aber nie der Fall war. Keine Überraschungen, außer etwas zu finden, womit man dann nicht interagieren konnte.

        Mir wars zu langweilig auf Expeditionen zu warten, um danach so gut wie nichts mit dem gefundenen Zeugs machen zu können, weil sie außerhalb der Expeditionen nicht benötigt werden.

        Den Preis war es wert, aber für so riesige Universumen findet sich einfach zu wenig interessantes.
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