Nintendo Switch: Offenbar leicht auseinanderzubauen, Handheld-Teil mit Boost-Funktion
Nintendos Switch lässt sich offenbar leicht auseinandernehmen, wie ein sogenannter "Teardown" zeigt. Das sollte Umbauten und Reparaturen erleichtern. Außerdem scheinen die Taktraten des Handheld-Parts höher, als ursprünglich angenommen wurde. Das geht aus einer geleakten Entwicklerdokumentation hervor.
Kurz vor der Veröffentlichung von Nintendos Switch sind erneut interessante Details an die Öffentlichkeit gedrungen. Das wäre zunächst einmal ein sogenannter "Teardown", bei dem der mobile Teil der Konsole in seine Bestandteile zerlegt wurde. Wie es scheint, kann man ihn relativ leicht auseinandernehmen. Fixiert ist er offenbar mit Schrauben statt Kleber, außerdem sind Bauteile wie der Akku gut zu erreichen. Reparaturen und Umbauten sollten dadurch relativ leicht zu realisieren sein. Interessant ist, dass der Prozessor seine Hitze über eine Heatpipe abtransportiert und ein kleiner Lüfter, wie man ihn aus Laptops kennt, verbaut wurde.
Die Bilder legen zudem nahe, dass ein 20-nm-Chip zum Einsatz kommt und keine 16-nm-Version, wie in einem älteren Foxconn-Leak noch behauptet wurde. Zwar hatten seither mehrere Leaks eher die 20-nm-Theorie gestützt. Dennoch hielt sich die Spekulation um den höher taktenden 16-nm-Chip relativ lang, zumal der inzwischen eigentlich veraltete Leak ansonsten in vielerlei Hinsicht recht behalten hatte, was die Spezifikationen der Switch angeht. 100 Prozent Sicherheit herrscht aktuell aber nicht.
Weitere Leaks künden von einer unerwarteten Verbesserung. So soll Nintendo eine Boost-Funktion implementiert haben, die den GPU-Takt im ungedockten Zustand um 25 Prozent erhöht. Auf diesen Boost haben jedoch nur Entwickler Zugriff, Spieler können diesen nicht einfach zuschalten, wenn sie ein Spiel beispielsweise zu ruckelig finden. Statt ausschließlich 307,2 MHz sind nun offenbar auch 384 MHz möglich.
Die komplette Analyse lesen Sie bei den Kollegen von Eurogamer, weitere Meldungen zur Nintendo Switch gibt aus auf unserer Themenseite.
Quelle: Eurogamer
