Nintendo Switch: Unregelmäßiges Aufladen kann zu Batterieproblemen führen

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Nintendo Switch: Vergessenes Aufladen kann zu Batterieprobem führen (1)
Quelle: Nintendo

Wer seine Switch länger als sechs Monate nicht auflädt, riskiert eine Beschädigung des Akkus. Nintendo bittet Switch-Besitzer daher, den Akku regelmäßig aufzuladen.

Der Spielegigant Nintendo hat vor Kurzem auf seinem japanischen Twitter-Account einen Hinweis veröffentlicht, die Nintendo Switch mindestens alle sechs Monate aufzuladen. Die Akkus der tragbaren Konsole könnten sonst Schaden nehmen, so das japanische Unternehmen. Damit reiht sich die Meldung in eine Reihe von Hardware-Problemen der Switch ein, beispielsweise mit den Joy-Con-Controllern oder der Spielzeit im Akkubetrieb.

"Lithium-Ionen-Akkus, die in Spielkonsolen eingebaut sind, können nicht aufgeladen werden, wenn sie längere Zeit nicht benutzt werden. Bitte laden Sie den Akku alle sechs Monate auf." - Nintendo auf Twitter

Lange ungenutzte Switch könnte nicht mehr aufgeladen werden

Lässt ein Switch-Besitzer seine Konsole also länger als sechs Monate in der Schublade liegen und versorgt sie nicht über den USB-C-Anschluss mit Strom, könnte er seine tragbare Hardware unbenutzbar machen. Laut Gamerant soll ein Aufladen der Nintendo Switch dadurch gar nicht mehr möglich sein.

Nintendo schweigt sich allerdings darüber aus, was im Falle einer vollständigen Entladung des Akkus zu tun ist. Vermutlich muss in diesem Fall der Support von Nintendo kontaktiert werden, um den Lithium-Ionen-Akku der Konsole auszutauschen. Wer dies vermeiden möchte, sollte den Empfehlungen von Nintendo folgen und seine Switch regelmäßig, mindestens jedoch alle sechs Monate, aufladen.

Nintendo Switch: Joy-Cons werden kostenlos repariert, auch ohne Garantie

Nutzer verbreiten Tweet weiter

Eifrige Switch-Nutzer verbreiten die Informationen des japanischen Hard- und Softwareherstellers indes fleißig weiter: Der japanischsprachige Twitter-Post vom 17. April 2023 hat zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels 3.785 Retweets, 166 Zitate, 8.478 "Gefällt mir"-Angaben und 180 Lesezeichen-Markierungen erhalten. Mit 933.618 Aufrufen wurde der Tweet von Nintendo bereits fast eine Million Mal angesehen.

Quelle: Nintendo (Twitter) via Gamerant

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Es ist absolut kein Problem, dem Nutzer (in sinnvollen Grenzen) die Kontrolle darüber zu geben wie der Akku eines Mobilgerätes geladen werden soll, denn die Technik und Steuerung dafür ist sowieso da.
        Unter Linux geht das grundsätzlich über TLP. Unter Windows ist man wahrscheinlich auf den Hersteller angewiesen. Siehe z.B. Lenovo Energy Management. Über solche Tools geht das meines Wissens. Bin aber kein Windows-Anwender.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Es ist absolut kein Problem, dem Nutzer (in sinnvollen Grenzen) die Kontrolle darüber zu geben wie der Akku eines Mobilgerätes geladen werden soll, denn die Technik und Steuerung dafür ist sowieso da.
        Unter Linux geht das grundsätzlich über TLP. Unter Windows ist man wahrscheinlich auf den Hersteller angewiesen. Siehe z.B. Lenovo Energy Management. Über solche Tools geht das meines Wissens. Bin aber kein Windows-Anwender.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von 1xok
        Ich glaube, das und anderes macht heute die Elektronik/Software. Laptops hängen über USB-C am Dock. Auch nach Dienstschluss.
        Selbstverständlich macht das die Elektronik/Software. Ladestrom in Abhängigkeit von Füllstand beispielsweise.
        Es geht aber darum, dass man als Nutzer darauf einen Einfluss haben soll und nicht den Einstellungen hilflos ausgeliefert ist die der Hersteller für günstig hält.

        Ja, Laptops hängen oft über Nacht am Dock und sind oft beim arbeiten angesteckt. Mein Dienstlappi auch. Die Software macht dann (bei den meisten neuen Geräten) "Lade bei anstecken bis 100%, dann nicht weitermachen bis Akku unter 95% fällt, dann wieder auf 100% laden, repeat".

        Das verhindert ein sehr schädliches halten des Akkus auf 100%. Aber trotzdem ist zwischen 95 und 100 halten auch nicht viel toller - alle 3-4 Jahre ist das Ding durch. Und nirgends kann man einstellen dass er bei 80 doch bitte aufhören soll und erst bei 50 wieder anfangen soll. Denn das würde die Lebensdauer solcher Laptopakkus um viele Jahre erhöhen - was vielleicht das Ziel des Besitzers ist aber sicher nicht das Ziel des Herstellers. Der will neue Akkus verkaufen und in Tests mit Akkulaufzeit glänzen - also vollballern das Ding.

        Es ist absolut kein Problem, dem Nutzer (in sinnvollen Grenzen) die Kontrolle darüber zu geben wie der Akku eines Mobilgerätes geladen werden soll, denn die Technik und Steuerung dafür ist sowieso da. Wenn man DAU-sicher sein will könnte man wenigstens Profile zur Auswahl geben, beispielsweise "Normal" (Schnell auf 100% löaden) und Akkuschonung (halber Ladestrom, nur bis 80%). Es ist nur einfach eben nicht das Ziel, dass Akkus schonend behandelt werden, deswegen gibts diese Einstellmöglichkeiten selten bis nie.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Wenn man da wenigstens noch zusätzlich wählen könnte schnell laden oder langsam laden wäre ja schon alles cool. Aber nö, geht natürlich nicht.^^
        Ich glaube, das und anderes macht heute die Elektronik/Software. Laptops hängen über USB-C am Dock. Auch nach Dienstschluss.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Lithium-Ionen-Akkus, die in Spielkonsolen eingebaut sind
        Manch ein Wahnsinniger da draußen könnte behaupten, genau hier liege das Problem...
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Pu244
        Wenn der Akku unterhalb einer gewissen Spannung ist, dann schaltet normalerweise eine Schutzschaltung vollständig ab
        ...wenn es eine solche gibt. Davon gehe ich zwar eigentlich aus - aber es hat eigentlich keinen Sinn das aufladen zu verweigern wenn sie ausgelöst hat. Außer Kunde-künstlich-zu-Serviceleistung-zwingen natürlich...

        Zitat von Pu244
        Ich vermute, das liegt daran, dass es nur selten Nachgefragt wird. Im Prinzip so, wie mit dem Wechselakku, der wurde aussortiert, weil nur wenige ihre Kaufentscheidung danach ausgerichtet haben. Hätten die Leute Sony die Bude eingerannt, als sie die Funktion eingeführt hatten, dann würden sie alle übernehmen.
        Da haste Recht. Das ist halt leider die Folge von "nur ganz wenige Leute wissen das und kümmern sich drum". Die reichen halt nicht aus um gegen die Abermillionen von Leuten die keinerlei Ahnung von Technik haben (wollen) und einfach jede Nacht ihr Smartphone vollballern was ausrichten zu können.
        Sony hat bei ihren Handys wenigstens die Akkuschonfunktion bei der man die maximale Ladebegrenzung auf 90 oder 80% setzen kann (warum eigentlich nicht beliebig? Ist eine Zahl einzutragen wirklich schon zu komplex für den modernen menschen so dass er nur die Auswahl von drücke-auf-80-oder-90 hinbekommt?). Wenn man da wenigstens noch zusätzlich wählen könnte schnell laden oder langsam laden wäre ja schon alles cool. Aber nö, geht natürlich nicht.^^
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