Switch: Nvidia glaubt an leichte Spiele-Portierungen von PS4, Xbox One und PC
Auf seiner Analystenkonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen hat sich Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang ein wenig zum Entwicklungsaufwand für die Nintendo Switch geäußert. Huang deutet an, dass eine Portierung auf die Switch vergleichsweise einfach sei, da die GPU ähnliche Features bereitstelle wie jene in der PS4 (Pro), Xbox One und in PCs. Das Ganze muss allerdings auch in einen Kontext gesetzt werden.
Nvidia ist tief in die Entwicklung der Nintendo Switch eingebunden. Nicht nur das System on a Chip in Form eines Tegra-Prozessors, sondern auch große Teile der Software, darunter das grundlegende API in Form von NVN, stammen von Nvidia. Aus diesem Grund sind dessen Aussagen zur Switch durchaus interessant. Die Webseite venturebeat.com hat solche noch aus Nvidias Analystenkonferenz zu den letzten Geschäftszahlen ausgegraben.
Es geht indirekt um den Entwicklungsaufwand, um ein Spiel auf die Nintendo Switch zu bringen. Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang betont, dass die Qualität von Triple-A-Titeln zuletzt "signifikant" gestiegen sei. Als Grund sieht er, dass die großen Konsolen, die Playstation 4, PS4 Pro sowie die Xbox One, und der PC eine "ähnliche Architektur" im Sinne ihrer modernen GPUs teilten. "In naher Zukunft", so Huang, werde die Nintendo Switch dazu kommen. "All diese modernen GPUs nutzen programmierbare Shader und sie alle haben grundsätzlich ähnliche Features. [...] Als Resultat können Spieleentwickler eine viel größere vorhandene Nutzerbasis mit einer gemeinsamen Code-Basis anvisieren. Damit wiederum können sie die Produktionsqualität und den Produktionswert ihrer Spiele erhöhen".
Dass Nvidia in diesem Zusammenhang explizit die Nintendo Switch nennt, lässt weiter auf einen guten sogenannten Third-Party-Support hoffen. Obwohl es spätestens mit der ARM-CPU in der Switch und der x86-Architektur durchaus große Unterschiede gibt und die unterschiedlichen APIs verschiedenen Code brauchen, hat Huang in Anbetracht der bisherigen Nintendo-Konsolen durchaus Recht. Dort kommt nämlich noch eine Power-CPU von IBM und eine VLIW-basierte AMD-GPU mit gesondertem EDRAM-Cache zum Einsatz. Entwickler, die von der PS4 (Pro), Xbox One oder dem PC kommen, müssen sich da erst einmal komplett neu hereindenken.

Interessanter wird es bei dem Wechsel der Grafik-API und die weniger verfügbaren Threads. Letzteres ist nicht zu beheben, hat dank nach wie vor recht großer Grundmenge aber auch kein soo großes Problem. Ersteres könnte man sehr ähnlich zur PS4 machen, also auch nah an OpenGL(Vulkan).
Da habe ich doch so leicht meine zweifel sage nur CISC vs. RISC da dürfte doch etwas Arbeit hinter stecken ausser NV hat die Prozessoren so gebaut das sie x86er Code verarbeiten können.
Oder Schummelt NV da und sie benutzen auf gut Deutsch einen Emulator der die x86er Befehle umsetzt das sie auf ihrer RISC - CPU laufen
Na mal abwarten was da so kommt.
Zu dem was soll denn auf die Switch großartig portiert werden von den Mainstream Games? Was man so hört wird das wieder eine Leistungsgurke werden wie zu vor die Wii U. Noch dazu ARM während die Konkurrenz komplett auf AMD x86 setzt. Dann dieses Mobile/Home Console Konzept. Das heißt wieder extra Arbeit und Geld für Switch Game Produktionen.
Ich denke wenn die Switch kein Mega Verkaufsschlager wird, dann wird der Kasten das gleiche Schicksal erleiden wie zu vor die Wii U was Third-Party Support betrifft. Aber Nvidia kann es vermutlich Wurscht sein. Die Geldsäcke dürften schon bei Nvidia im Keller stehen mit N drauf.
Das ist der Nachteil von cloud......per LTE-Netz (was switch zu 100% nicht bekommt) geht das nicht.