Wenn es keine Konsolen mehr gäbe ... Das sagt das PCGH-Team!

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Wenn es keine Konsolen mehr gäbe ... Das sagt das PCGH-Team!
Quelle: PCGH

PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der Redaktionsmitglieder. Heute zum Thema "Wenn es keine Konsolen mehr gäbe ..."

Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein die Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

Wenn es keine Konsolen mehr gäbe ...

Hintergrund: Wenn es keine Konsolen mehr gäbe

Die Gaming-Chefs Phil Spencer und Sarah Bond sind von ihren Positionen bei Microsoft zurückgetreten: Diese Meldung schlug vor einigen Tagen hohe Wellen im Internet. Die neue Chefin von Microsoft Gaming, zu dem auch die Xbox-Abteilung gehört, heißt Asha Sharma, welche gemäß Lebenslauf wenig mit Gaming, dafür umso mehr mit künstlicher Intelligenz vertraut ist. Derzeit weiß niemand, ob die Neuausrichtung der Xbox ein gutes oder schlechtes Ende nehmen wird. Jedoch regt das Geschehen zum Nachdenken an. Was wäre, wenn sich Microsoft vollständig aus dem Konsolengeschäft zurückzieht? Vermutlich würde sich relativ wenig ändern. Doch was, wenn auch Sony und Nintendo den Dienst quittieren? Wir haben das PCGH-Team gefragt, was es vom Szenario "Wenn es keine Konsolen mehr gäbe" hält. Die Meinungen lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Taonris BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        nur die physische Konsole könnte durch eine Mischung an Windows-/Linux-HTPCs (Steambox, etc.)
        Die für die breite Masse absolut uninteressant sind, und weil du auf die Vergangenheit verweist, das Experiment gabs bereits mit den Steam-Machines, und das zu Zeiten als low-end Rechner, die potenter waren als die Konsolen für ein paar Hundert Euro zu haben waren. Bei den aktuellen Hardwarepreisen sind Konsolen eigentlich ein umso wichtigerer Einstiegspunkt ins Gaming.

        Und nein auch die die neuen Steam-Boxes, die preislich deutlich teurer werden als die Konsolen, werden keine relevante Konkurrenz zu den Konsolen darstellen, weder preislich noch was die Verbreitung betrifft.
      • Von Taonris BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        nur die physische Konsole könnte durch eine Mischung an Windows-/Linux-HTPCs (Steambox, etc.)
        Die für die breite Masse absolut uninteressant sind, und weil du auf die Vergangenheit verweist, das Experiment gabs bereits mit den Steam-Machines, und das zu Zeiten als low-end Rechner, die potenter waren als die Konsolen für ein paar Hundert Euro zu haben waren. Bei den aktuellen Hardwarepreisen sind Konsolen eigentlich ein umso wichtigerer Einstiegspunkt ins Gaming.

        Und nein auch die die neuen Steam-Boxes, die preislich deutlich teurer werden als die Konsolen, werden keine relevante Konkurrenz zu den Konsolen darstellen, weder preislich noch was die Verbreitung betrifft.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ungeachtet dessen würde ich tatsächlich annehmen, das es einen Großteil der Spielmechaniken weiterhin gäbe. Niemand spricht von einer Abschaffung des Couch-Gamings; nur die physische Konsole könnte durch eine Mischung an Windows-/Linux-HTPCs (Steambox, etc.), Linux-/Windows-basierten Handhelds (Ally X, etc.) und direkt in den Fernseher integrierte Stream-Dienste, die mehrheitlich auch auf Linux oder Windows laufen, ersetzt werden. Nur die spezifische Hardware mit spezifischen Betriebssystemen und dafür nötiger, spezifischer Programmierarbeit sowie die spezifischen Exklusivtitel wären Geschichte.
        Und was wäre dann der Vorteil wenn nur noch für Windows und Linux Spiele entwickelt werden?
        Würde das nicht insgesamt die Kreativität bremsen?

        Edit: Aber ich hatte wohl einen Denkfehler. Es wäre wohl genau anders herum und einfacher für die Entwickler.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von KuroSamurai117
        Glaubst du wirklich dass man dann gewisse Spielkonzepte umsetzen würde die z.B. eher Couch Koop sind? Nehmen wir Funktionen die Zubehör mitbringt. Würde man Astro Bots mit allen Spielereien versehen wozu man DualSense braucht wenn es nur PC geben würde? Da wo M+T ohne Vibration, Gyosensor, Touch usw vorherrscht?
        Bis zu deinem Post hat hier überhaupt niemand über Konsolen-exklusive Spielmechaniken gesprochen. Es ging in MechUnits Argumentation darum, ob/dass sich das Angebot an Spielen für den PC verschlechtern könnte, wenn die Konsolen keine Vorarbeit mehr leisten. Dem widerspreche ich und postuliere im Gegenteil, dass weniger Konsolen-Spezifisches sogar ein Netto-Plus an in PC-Spiele fließende Entwicklungsarbeit bedeuten könnte. Die von dir aufgelisteten Beispiele von Spielen, in die Entwicklerzeit investiert wurde, ohne dass PC-Spieler je etwas davon gesehen haben, sind Wasser auf meine Mühlen.

        Ungeachtet dessen würde ich tatsächlich annehmen, das es einen Großteil der Spielmechaniken weiterhin gäbe. Niemand spricht von einer Abschaffung des Couch-Gamings; nur die physische Konsole könnte durch eine Mischung an Windows-/Linux-HTPCs (Steambox, etc.), Linux-/Windows-basierten Handhelds (Ally X, etc.) und direkt in den Fernseher integrierte Stream-Dienste, die mehrheitlich auch auf Linux oder Windows laufen, ersetzt werden. Nur die spezifische Hardware mit spezifischen Betriebssystemen und dafür nötiger, spezifischer Programmierarbeit sowie die spezifischen Exklusivtitel wären Geschichte.

        Um Titel, die einer kurzen Recherche nach einfach nur ein Gamepad mit Neigungssensor voraussetzen, würde ich mir auch keine Sorgen machen: Der PC hatte das, in Form Motocross Madness und Sidewinder Freestyle, schon acht Jahre vor Wii und Sony Sixaxis. Andere Spezial-Eingabegeräte wie Joystick (früher sogar mal Mindestvoraussetzung), Lenkrad oder VR-Headset sind am PC bis heute deutlich weiter verbreitet. Einzig Plastikgitarren scheinen mir Konsolen-exklusiv geblieben zu sein – was aber nur daran liegt, dass man sie gar nicht erst angeboten hat. Extra bezahlen mussten sie die Konsoleros auch, das wäre genauso gut mit einem Standard-USB-Anschluss möglich gewesen.
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Also ich bin ausschließlich PC-Gamer. Hab nicht mal ein einziges Spiel aufm Handy.
        Es liegt zwar noch ne PS4 mit einigen Spielen im Schrank, aber die wird nie benutzt. Bekam sie geschenkt. Komme mit den Controllern einfach nicht zurecht.
        Klar, früher hatte ich auch mal nen Sega Master System 2, oder ne Megadrive...im Keller steht sogar noch en Nintendo NES.
        Aber dann irgendwann ab 1994 auf 386er umgestiegen und seitdem ausschließlich PC.
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Crossplay finde ich auch schwierig, da kommt es auf die Umsetzung an, eine Ziel-Unterstützung hat in einem Multiplayer nix zu suchen.

        Ich mag die Xbox, durch den GamePass gibt es genug zum Zocken, und das nach freier Wahl, ob Konsole oder PC. So kann ich mir es raussuchen was ich wo Spielen will
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