Nintendo 64: Dieser hässliche Leo-Controller kostet 2.000 Euro
Retro-Sammler aufgepasst: Wer einen besonders schmucken Controller für seinen N64 sucht, sollte jetzt zuschlagen. Für 2.000 Euro gibt es ein Gamepad im Leoparden-Look, von dem weniger als 200 Exemplare auf der Welt existieren.
Der Retro-Markt sprengt schon seit Jahren jede Vorstellung. Hunderte und teilweise tausende Euro werden für Pokémon-Karten, Videospiele und Gaming-Hardware auf den Tisch gelegt. Apropos Hardware: Dieser N64-Controller ist eine besondere Kuriosität, denn für den happigen Preis (auf eBay gibt es eine Auktion für 1.999 Euro) bekommt man das vielleicht hässlichste Gamepad aller Zeiten. Die Controller für den Nintendo 64 gewinnen mit ihrer auffälligen M-Form ohnehin schon keinen Schönheitspreis, doch das Leoparden-Muster verätzt endgültig die Retina. Dazu sei gesagt, dass Schönheit aber letzten Ende im Auge des Betrachters liegt. Also warum zahlen Retro-Fans so viel für das vermeintliche Schmuckstück?
Von diesem N64-Controller gibt es weniger als 200 Exemplare
Der Grund für den Preis ist natürlich die Seltenheit des Stücks, das zu einer Reihe von Controllern des Herstellers Foxdata gehört. Von den Modellen Desert Storm, Red Rain, Purple Forest und Chrome Leopard wurden insgesamt nur 800 Exemplare hergestellt. Geteilt durch vier und abzüglich anzunehmender Ausfälle gibt es pro Version also nur noch weniger als 200 Controller auf der Welt. Für den Nintendo 64 gab es wirklich einige kuriose Controller - zum Beispiel mit durchsichtigem Case oder Pikachu-Look. Entsprechend mussten sich Third-Party-Hersteller mit ihrem Design strecken, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Aufmerksamkeit war auch die Motivation von Liam Clousdale, als er sich den Leo-Controller zu seinem 14. Geburtstag wünschte (via Manchester Evening News). Bei den Mehrspieler-Sessions mit seinen Freunden war es wichtig, dass jeder sofort sein eigenes Eingabegerät erkennen konnte. "Ich habe es ziemlich oft benutzt", gibt er in dem Interview zu Protokoll. "Und ich fand es toll, das flippigste Pad zu haben." Nachdem ihn einer seiner Freunde auf den Wert aufmerksam gemacht hatte, kramte Liam den Controller auf dem Dachboden aus, um ihn an einen echten Retro-Fan (für ordentliches Geld) weiterzugeben.
Quelle: via Eurogamer

Hier kosten die 2k€
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