Analogue 3D: N64-Neuauflage mit 4K/UHD wird zum Running Gag
Der für seine exklusiven FPGA-Spielkonsolen, wie dem Luxus-Gameboy Analogue Pocket, bekannte US-Hersteller Analogue hat den Analogue 3D, eine moderne Neuauflage des legendären Nintendo 64 mit 4K/UHD-Grafik, jetzt abermals verschoben.
Der für seine FPGA-Spielkonsolen, wie dem Luxus-Gameboy Analogue Pocket , bekannte US-Hersteller Analogue hat mit dem Analogue 3D ein FPGA vorgestellt, welches das legendäre Nintendo 64 erstmals zu 100 Prozent akkurat abbilden kann und zudem mit 4K/UHD-Grafik aufzuwarten weiß. Ab dem 21. Oktober 2024 konnte das leistungsstarke FPGA ("Field Programmable Gate Array") im Online-Shop des Herstellers zum Preis von 249,99 US-Dollar vorbestellt werden und sollte ursprünglich einmal im ersten Quartal dieses Jahres erscheinen.
Nachdem der Entwickler jedoch bereits im März und Juli wiederholt Verzug einräumen und das Release zuerst auf den Juli und anschließebd auf den August diesen Jahres verschieben musste, kann auch dieses Datum nicht gehalten werden. Nun, so sagt Analogue, soll der Analogue 3D im 4. Quartal ausgeliefert werden. Wie aus der offiziellen Pressemitteilung hervorgeht, fehle der FPGA-Spielkonsole schlussendlich noch das letzte Prozent zur finalen Auslieferung.
Dennoch wissen wir, dass dies ärgerlich ist. Eine weitere Verzögerung, welche zudem spät angekündigt wurde, nach Monaten der Geduld. Wir empfinden das genauso.
Der Analogue 3D befindet sich seit 4 Jahren in der Entwicklung, mit großer Hingabe. Es ist zu 99 Prozent fertig. Hardware, System, Verpackung - das komplette Kit - steht seit Monaten. Wir konzentrieren uns nun auf das letzte 1 Prozent.
Dadurch hat sich unser Versandtermin auf das 4. Quartal verschoben - bewusst konservativ angesetzt. Wir arbeiten ohne Pause weiter und schätzen die Geduld und das Vertrauen aller.
Analogue wird immer liefern - Verzögerungen hin oder her, das ist unsere Verpflichtung gegenüber unserem Qualitätsstandard.
- Analogue -
Für die Vorbesteller der FPGA-Spielkonsole - auch zwei PCGH-Redakteure sind unter den Leittragenden -, welche den Analogue 3D im Oktober 2024 für 249,99 US-Dollar vorbestellt haben, entwickelt sich der Auslieferungsprozess langsam aber sicher unweigerlich zu einem Running Gag. Doch die Hoffnung stirbt ja zuletzt.
FPGA-Spielkonsole ohne Software-Emulation
Als FPGA-Spielkonsole verzichtet der Analogue 3D vollständig auf Software-Emulation und bildet das legendäre Nintendo 64, welches am 23. Juni 1996 zuerst in Japan und am 1. März 1997 auch in Europa erschienen ist, stattdessen in Hardware ab. Hierfür setzt Analogue in der Basis auf das Altera-FPGA ("220K LE"), das wiederum den leistungsstarken Intel Cyclone 10 GX nutzt. Damit soll es jetzt erstmalig realisierbar sein, das Nintendo 64 zu 100 Prozent akkurat abzubilden.
Das Analogue 3D stellt einen Meilenstein in der Konservierung von Videospielen dar: Es ist nicht nur die weltweit erste Nachbildung eines Nintendo 64 - sondern auch die weltweit erste zu 100 Prozent kompatible Nachbildung eines Nintendo 64.
- Analogue -
Das Analogue 3D, welches wie das Original aus dem Jahre 1996 insgesamt vier Anschlüsse an der Front besitzt, welche die Original-Controller aufnehmen können, sei "zu 100 Prozent kompatibel zu allen für das N64 veröffentlichten Spielen", so der Hersteller. Auch solche Spiele, die das Expansion Pak nutzen, wodurch der Arbeitsspeicher von 4 auf 8 MiB erhöht wird, seien voll kompatibel.
Anders als beispielsweise beim Analogue Pocket soll das Analogue 3D kein zweites freiprogrammierbares FPGA für openFPGA bieten und damit keine ROM-Dateien von Spielen wiedergeben können. Wie der US-Hersteller im Rahmen der offiziellen Pressemitteilung noch einmal darauf hingewiesen, dass das neue Analogue 3D ausschließlich für Original-Cartridges des Nintendo 64 vorgesehen ist.
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Quelle: Analogue

Ein Core für einen neuen FPGA muss neu entwickelt werden, aber wenn sie den Robertzumspass hierfür engagiert hätten, wäre der Core heute sicher fertig und akkurat.
Ich würde mir dieses Gerät für die Optik zulegen, aber weiter den Mister an der 20“ Röhre betreiben, um wirklich zu zocken, gerade weil es für den Mister auch den inakkkuraten Turbocore gibt und N64 in Original niedrige Bildraten hat.
Eine vage und nutzlose Ausrede.
Mit dem Everdrive dürften indirekt ROMs auch problemlos auf dem Gerät laufen.
MfG
Raff