PCGH-Plus Label [PLUS] Netzteil-Thermografie - Heiße Titanen, ganz kühl

PCGH PLUS: Passend zu den heißen Außentemperaturen dieses Jahr haben wir die Netzteile aus der letzten Ausgabe mit einer Wärmebildkamera betrachtet und wollen Ihnen diese Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 10/2018.

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 Netzteil-Thermografie - Heiße Titanen, ganz kühl
Quelle: Flir Systems, www.flir.de

Die PCGH hat ihr Equipment etwas aufgestockt, denn wenn wir jetzt Netzteile testen, werden auch Aufnahmen im Infrarot-Bereich des elektromagnetischen Spektrums gemacht. Infrarotstrahlung (IR) wird im Volksmund gemeinhin mit Wärmestrahlung gleichgesetzt, da bei üblichen Umgebungstemperaturen das Strahlungsmaximum in den infraroten Bereich des Spektrums fällt. Generell gilt aber, dass Licht des gesamten elektromagnetischen Spektrums zur Temperaturerhöhung beiträgt. IR- oder auch Ultrarotstrahlung besitzt einen Wellenlängenbereich von 780 nm bis hin zu einem ganzen Millimeter. Damit liegt die Infrarotstrahlung direkt hinter dem für das menschliche Auge sichtbaren Licht, das einen Wellenlängenbereich von 380 (violett) bis 780 nm (rot) einnimmt, und vor den Millimeterstrahlen, die man von Körperscannern am Flughafen kennt.

Das Testequipment

Bei unserer Wärmebildkamera handelt es sich um das Modell E8 der Firma FLIR Systems, die sich seit 1978 auf Thermografie für zivile und militärische Anwendungen spezialisiert hat.

Die Kamera nutzt als thermischen Sensor einen ungekühlten Mikrobolometer, der in Kombination mit einem Fotochip die Visualisierung der Infrarotstrahlung ermöglicht. Solch ein Mikrobolometer besteht aus einer im Vakuum aufgehängten Membran, die aus einer Sensor- und Absorberschicht aufgebaut ist. Dadurch ist der Sensor thermisch isoliert und einfallende IR-Strahlung kann die Absorberschicht erwärmen, wodurch sich der elektrische Widerstand innerhalb der Sensorschicht ändert. Diese Veränderung ermöglicht dann eine Aussage über unterschiedliche Infrarotstrahlungsintensitäten innerhalb der Auflösung.

Die FLIR E8 Wärmebildkamera hat eine IR-Auflösung von 320 × 240 Pixeln, weist eine thermische Empfindlichkeit von unter 0,06 °C auf und deckt einen Temperaturbereich von -20 °C bis 250 °C ab. Sie ist also mehr als ausreichend für unsere Zwecke.

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Das finden Sie im Artikel:
  • Hintergrund: Wärmebildkamera
  • Ergebnisse: Wärmebilder für Corsair AX1600i, Enermax MaxTytan 800, Enermax MaxTytan 1250, Seasonic Prime Fanless 600, Seasonic Prime Ultra Titanium 1000, Silverstone S800-LTI, Silverstone Strider 1100 , Thermaltake iRGB 1250
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