T-Guard: Gigabyte präsentiert Schutzsensor für 12V-2×6-Grafikkarten
Gigabyte präsentiert eine weitere herstellereigene Lösung, um 12V-2×6-Stromanschlüsse von Grafikkarten vor Überhitzung bzw. Schäden zu bewahren.
Der vor allem bei Nvidias aktueller Geforce-RTX-50-Reihe, aber vereinzelt auch bei der Radeon RX 9070 XT zum Einsatz kommende 12V-2×6-Stromanschluss gilt trotz Überarbeitung gegenüber der Vorgängergeneration bekanntlich weiterhin als problematisch. Gigabyte hat daher mit T-Guard eine neue Schutzfunktion angekündigt, die in ausgewählten Netzteilen der Gaming-Serie integriert sein soll. Das Unternehmen listet die Modelle Gaming 1000GM PG5, 850GM PG5 und 750GM PG5 sowie ihre jeweiligen grau-weißen Ice-Varianten als unterstützte Netzteile auf.
Bei T-Guard handelt es sich in erster Linie um einen Temperatursensor auf Thermistor-Basis im 12V-2×6-Stromkabel, der den Anschluss in Echtzeit überwacht und die Leistungsaufnahme der Grafikkarte bei Bedarf drosselt, anstatt das gesamte System herunterzufahren, was auch Datenverlust vorbeugen soll. Während der Temperatursensor direkt im Kabel integriert ist, befindet sich der Rest der Schutzlogik von T-Guard im Netzteil, sodass keine Software erforderlich ist.
Die Sensorik soll sofortige Warnmeldungen auslösen, sobald Anzeichen einer Überhitzung aufgrund lockerer Kabel oder abnormaler Belastungen festgestellt werden, um ein Durchbrennen der Anschlüsse zu verhindern, heißt es. Gigabyte schreibt in der Ankündigung auch, dass Nutzer die integrierte Grafik ihres Prozessors (sofern vorhanden) nutzen können, um weiterhin eine Bildschirmanzeige zu erhalten und Daten zu speichern, bevor sie das Gerät zur Überprüfung herunterfahren. Zur Vorstellung von T-Guard hat Gigabyte auch ein Youtube-Video veröffentlicht.
Bildergalerie
Die Lösung mit dem Temperatursensor ähnelt dem Kabelschutz von Asrock, während MSI auf Afterburner-Warnmeldungen mit GPU Safeguard+ ebenfalls auf die Kommunikation zwischen Netzteil und GPU setzt. Asus bietet mit dem ROG Equalizer derweil einen anderen Weg in Form eines geätzten 12V-2×6-Kabels, das dank höherer Belastbarkeit bei der Stromstärke eine niedrigere Kabeltemperatur aufweist.
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Quellen: Gigabyte via Videocardz


Hattest du schon schlaflose Nächte, weil in den ersten Laptops und teilweise auch PCs, mit USB die Anschlüsse durchgebrannt sind, wenn man ein Gerät angesteckt hat, das mehr als die dort spezifizierten 0,25W benötigt hat (und sich diese ohne Nachfrage aus dem Port gezogen hat)?
Nein?
Tja, ich auch nicht und wer so ein Gerät hat, der passt halt eben auf das 30 Jahre alte Ding auf. (meine Fresse, bin ich alt geworden)