Great Wall: 2.000-Watt-Netzteil mit Gold-Plus-Zertifizierung vorgestellt

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Der chinesische OEM-Hersteller Great Wall hat ein Netzteil angekündigt, das bei einer Eingangsspannung von mindestens 220 Volt satte 2.000 Watt zur Verfügung stellen kann. Trotz dieser Leistung wird der ATX-Standard mit einer Länge von 20 cm noch erfüllt. Das vollmodulare Netzteil soll in China für rund 4.000 Renminbi erhältlich sein, was umgerechnet knapp 490 Euro entspricht. Ob es das GW-EPS2000DA auch in den europäischen Markt schaffen wird, ist noch nicht bekannt.

Great Wall: 2.000-Watt-Netzteil mit Gold-Plus-Zertifizierung für 490 Euro vorgestellt Quelle: Expreview Great Wall: 2.000-Watt-Netzteil mit Gold-Plus-Zertifizierung für 490 Euro vorgestellt Obwohl die PC-Hardware, bis auf wenige Ausnahmen, immer sparsamer bei der Leistungsaufnahme wird, bringen Hersteller immer wieder großklassige Netzteile auf den Markt, welche die 1.000-Watt-Marke schon längst überschritten haben. Einen neuen Rekordwert erreicht wohl Great Wall, der als OEM-Fertiger für andere Unternehmen Netzteile herstellt und nun einen Boliden mit 2.000 Watt präsentierte. Dieser Wert wird allerdings nur in Ländern erreicht, bei denen die Netzspannung mindestens 220 Volt beträgt, was hierzulande der Fall ist. Ist die Eingangsspannung hingegen niedriger, ist die Leistungsabgabe technisch bedingt auf 1.600 Watt limitiert. Eine Gold-Plus-Zertifizierung ist mit an Bord, jedoch dürfte die Effizienz bei einer gewöhnlichen Leistungsaufnahme nicht sehr hoch ausfallen.

Im Gegensatz zu den Server-Pendants, bei denen durchaus solche Werte erreicht werden, ist das GW-EPS2000DA mit seiner Länge von 20 cm noch ATX-konform, wird vermutlich aber nicht in viele Mini- respektive Midi-Tower passen. Trotz der hohen Watt-Zahl setzt der Hersteller beim Überstromschutz auf ein Single-Rail-Design. Bei einer Nennleistung von 166 Ampere scheint diese nur auf dem Papier vorhanden zu sein, denn bei einem Kurzschluss wird vor dem Erreichen dieser Stromstärke jede Hardware schlapp machen. Aus diesem Grund scheint Great Wall sich besonders an Extrem-Übertrakter zu richten, für welche die OCP (Over Current Protection) meistens irrelevant ist. Auf den beiden kleineren Schienen mit 3,3 und 5,0 Volt stehen jeweils bis zu 30 Ampere zur Verfügung.

Ob es das Netzteil auch hierzulande geben wird, ist momentan eher fraglich. Direkte Produkte von Great Wall gibt es auf dem europäischen Markt nicht. Ob ein anderes Unternehmen das vollmodulare Netzteil in das Produktportfolio aufnehmen wird, kann man aktuell noch nicht sagen. Falls dem so sein sollte, wird der Preis jedoch nicht gerade niedrig ausfallen. In China soll das GW-EPS2000DA immerhin rund 4.000 Renminbi kosten, umgerechnet also knapp 490 Euro.

Quelle: Expreview

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von eRaTitan Software-Overclocker(in)
        Da freu ich mich schon auf Silvester
      • Von eRaTitan Software-Overclocker(in)
        Da freu ich mich schon auf Silvester
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ach mist, ich wollte doch das 2500 Watt Modell haben...
        Muss ich also noch warten.
      • Von locojens BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Superwip
        Das Problem beim Schweißen ist das das Teil wohl nicht auf 166A stehen bleibt sondern einfach abschaltet wenn diese Grenze erreicht ist. Man müsste den Strom also irgendwie begrenzen, im einfachsten Fall mit einem ~0,1 Ohm Widerstand der dann aber sicherlich eine ordentliche Abwärme produziert.
        Das stimmt so! Nur denke ich mal allen Ernstes das als erstes die dürren Kabelchen zu leuchten anfangen, bevor da eine "Kurzschlußschutzschaltung" AUS schaltet.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Das Problem beim Schweißen ist das das Teil wohl nicht auf 166A stehen bleibt sondern einfach abschaltet wenn diese Grenze erreicht ist. Man müsste den Strom also irgendwie begrenzen, im einfachsten Fall mit einem ~0,1 Ohm Widerstand der dann aber sicherlich eine ordentliche Abwärme produziert.
      • Von locojens BIOS-Overclocker(in)
        "Zum elektrischen Schweißen werde eine Stromstärke von 100A benötigt". Also der Schweißtrafovergleich passt fast nur die 12V sind etwas niedrig, es sollten glaube ich mindestens 23V (2300W) sein. Aber testen kann man das ja mal, evtl. zündet die Elektrode ja auch bei 12V 166A (immerhin 1992W). Problem wäre noch wenn die Elektrode mal kleben bleibt, dann spricht wahrscheinlich doch endlich der Kurzschlußschutz an.

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