Corsair AX760(i): Das meinen die Lesertester zu den 760-Watt-Netzteilen

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Corsair stellte fünf Netzteile mit 760 Watt Nennleistung für einen Lesertest zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die Modelle AX760i und AX760 mit 80-Plus-Platinum-Zertifikat und Kabelmanagement. Mittlerweile haben die für den Test ausgewählten Community-Mitglieder DF_zwo, lalaker, alex2210, DannyL und Neo11 ihre Berichte im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum veröffentlicht.

Für den Lesertest stellte Corsair die Netzteile AX760i und AX760 zur Verfüfung, zwischen denen die Bewerber frei wählen durften. DF_zwo und lalaker griffen zur Variante AX760, alex2210, DannyL und Neo11 entschieden sich für das AX760i. Eine Besonderheit des AX760i ist die Integration von Corsair Link zur Überwachung und Steuerung in Echtzeit. Via Software lassen sich die Eingangs- und Ausgangsleistung, die Effizienz, die Lüftergeschwindigkeit und die interne Temperatur im Blick behalten und im Falle der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ventilators auch anpassen. Es ist außerdem möglich, die Konfiguration des Überstromschutzes für den Einzel- und Mehrschienenbetrieb zu ändern.

Im Effizienzvergleich setzte sich das AX760 im Test von DF_zwo gegen das FSP AU-500 durch. Während die Energieersparnis im Leerlauf lediglich 2 Watt betrug, wuchs die Differenz im Spielebetrieb immerhin auf 15 Watt an. Durch das modulare Kabelmanagement erhoffte sich der Tester niedrigere Temperaturen der im Gehäuse verbauten Komponenten. Diese Hoffnung wurde aber enttäuscht, im Define XL konnte DF_zwo die Kabel des FSP-Netzteils nämlich gut verstauen. Im Effizienzvergleich von lalaker waren größere Unterschiede zu verzeichnen: Unter Volllast genehmigte sich das OCZ Mod X Stream 600 35 Watt mehr, im Leerlauf zeigte sich das Corsair-Modell um 10 Watt genügsamer. Wie der Tester herausfand, sprang der Lüfter des Netzteils im Hybrid-Modus bei Nutzung eines übertakteten Phenom II X6 1090T und einer übertakteten Radeon HD 7870 erst bei gleichzeitiger Auslastung durch Prime 95 und Furmark an und blieb sonst stumm. Die Drehzahl schwankte dann allerdings stärker als im normalen Betriebsmodus mit ständig laufendem Ventilator.

Harte Gegner fuhren Neo11 und DannyL im Effizienzvergleich auf: Während sich das AX760i als leicht effizienter als das Be Quiet Straight Power E8 mit 580 Watt erwies, setzte sich die Neuauflage Straight Power E9 mit 680 Watt gegen das Corsair-Modell durch. Im Leerlauf ermittelte DannyL eine Ersparnis von 4 Watt, bei gleichzeitiger Auslastung von CPU (Core i7-4770K) und GPU (MSI Geforce GTX 660 Ti) vergrößerte sich die Differenz allerdings auf 38 Watt. Bei der Corsair-Link-Software spürte alex2210 Verbesserungspotenzial auf: Die Lüftersteuerung ließ sich nur eingeschränkt beeinflussen und die angegebene Leistungsaufnahme/Effizienz war teilweise fehlerhaft. Auch DannyL und Neo11 zeigten sich von der Software in der Praxis enttäuscht. Alle drei Tester des Corsair AX760i sprachen dem Netzteil dennoch ein insgesamt positives Fazit aus. Warum das so ist, können Sie den einzelnen Lesertests im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum entnehmen:
- Corsair AX760: Lesertest von DF_zwo
- Corsair AX760: Lesertest von lalaker
- Corsair AX760i: Lesertest von alex2210
- Corsair AX760i: Lesertest von DannyL
- Corsair AX760i: Lesertest von Neo11

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