Bitfenix Fury: Neue Netzteilserie mit 80 Plus Gold und "Alchemy"-Sleeves
Mit der Fury getauften Baureihe wird Bitfenix künftig in den Netzteilmarkt einsteigen, wobei die Modelle 550G (550 Watt), 650G (650 Watt) sowie 750G (750 Watt) den Anfang machen. Auf dem Datenblatt steht eine 80-Plus-Gold-Zertifizierung samt Single-Rail-Design. Der Fokus soll auf der Optik liegen, sodass die hauseigenen "Alchemy"-Kabel mit einzelnen Sleeves zum Einsatz kommen.
Nachdem Bitfenix zum Ende des vergangenen Jahres hin in den Audio-Markt expandiert ist, folgen nun die ersten Netzteile des Herstellers. Ab dem heutigen Tag sollen die ersten drei Netzteile der Fury-Serie verfügbar sein: 550G, 650G und das 750G – die Nomenklatur gibt zugleich die zur Verfügung stehende Ausgangsleistung an. Den Hauptteil macht die einzelne 12-Volt-Schiene aus, die beim Topmodell bis zu 60 Ampere liefert. Die 3- sowie 5,5-Volt-Schienen kommen dort jeweils auf die Hälfte, also maximal je 30 Ampere.
Nach Herstellerangaben sind alle gängigen Schutzmechanismen mit an Bord, was den Überspannungs- (OVP), Unterspannungs- (UVP), Überstrom- (OCP), Kurzschluss- (SCP), Überhitzungs- (OTP) sowie Überleistungsschutz (OPP) mit einschließt. In Sachen Effizienz sind die Fury-Netzteile nach 80 Plus Gold zertifiziert, was bei einem 115-Volt-Netz im Bestfall (50% Auslastung) 10 Prozent Verlustleistung entspricht. Im europäischen 230-Volt-Netz sind es zwei Prozent weniger.
Bitfenix betont den Fokus auf die Optik, bei der vor allem die Kabel überzeugen sollen. Jedes Kabel ist einzeln gesleevt, also ummantelt, wobei das Gewebe durchaus zu gefallen weiß. Letzteres lässt keine roten, gelben oder sonstige Farbschimmer durch und erinnert bei der Struktur in erster Linie an ummantelte Mauskabel. Schrumpfschlauch ist bei den meisten Steckern nicht sichtbar, lediglich bei den Verbindungsteckern der Molex-, SATA- sowie EPS-Anschlüsse fallen sie auf. Zumindest erstere beiden sollten aber nicht weiter im Gehäuse auffallen.
Preislich beginnt die Serie mit dem 550G ab empfohlenen 120 Euro, wohingegen das 650G sowie 750G 140 respektive 160 Euro kosten sollen. Das mutet zwar ziemlich hoch an, Freunde der guten Optik, die schon einmal einen Tag und in etwa 50 Euro in selbst gesleevte Kabel investiert haben, wissen solch ein Angebot mit Sicherheit zu schätzen.
| Modell | 550G | 650G | 750G |
|---|---|---|---|
| Ausgangsleistung (Watt) | 550 | 650 | 750 |
| Ausmaße (B×H×T, mm) | 150 × 86 × 160 | 150 × 86 × 160 | 150 × 86 × 160 |
| Lüfter (mm) | 135 | 135 | 135 |
| Leitungen | |||
| 3,3 Volt (Ampere) | 24 | 26 | 30 |
| 5,0 Volt (Ampere) | 24 | 26 | 30 |
| 12,0 Volt (Ampere) | 42 | 50 | 60 |
| Kabelanschlüsse | |||
| EPS (CPU) | folgt | folgt | 1 × 4+4-Pin, 1 × 8 Pin |
| PCI-Express | folgt | folgt | 8 × 6+2-Pin |
| SATA | folgt | folgt | 9 × |
| Molex | folgt | folgt | 4 × |
| Floppy | folgt | folgt | 1 × (Molex-Adapter |

Ja. Ich weiß. Leider.
Und wieso kein anständiges Netzteil nehmen und Extensions dazukaufen?
140€ kostet die 650W-Variante, also das doppelte wie das anscheinen bauchleiche EVGA Superova? Bei dem sind die Kabel doch auch alle schwarz, nur halt nicht gesleevt.
Und 70€ würden die Extensions für die sichtbaren Kabel ja wohl nicht kosten, wie alles hintenrum aussieht ist doch schnuppe.
Naja Stefan.. Kabel anmalen und ein hochwertiges Netzteil wie das P10 nehmen..Technik und Optik in einem..
Wenn Bitfenix auf Multi Rail setzen würde könnte man sich die Dinger anschauen,aber sonst nein danke
Optik ist halt wichtiger als Technik, Thresh...
Und ich verstehe nicht wieso man sich so über die Kabel aufregt.
Spielt doch keine Rolle.