Be quiet Dark Power Pro 11: Netzteil-Neuauflage arbeitet noch leiser
Be quiet hat die Netzteilserie Dark Power Pro 11 vom Stapel gelassen. Die löst die 10er-Reihe vorerst nur im Bereich ab 850 Watt ab, die kleineren Modelle sollen im August folgen. Der Fokus lag auf einem noch leiseren Betrieb, den ein Test von hartware.net bestätigt. Preislich werden mindestens 200 Euro fällig.
Über zwei Jahre ist es inzwischen her, seitdem Be quiet die Netzteile der "Dark Power Pro 10"-Serie auf den Markt gebracht hat. Nun werden zumindest die Modelle ab 850 Watt durch die 11er-Reihe abgelöst, jene darunter sollen im August durch die Nachfolger abgelöst werden. Richtig viel ändert sich mit der Neuauflage nicht. Be quiet betont, dass die Netzteile jetzt dank 135 mm großem Silentwings-3-Lüfter noch leiser arbeiten und die verbauten Komponenten hochwertiger ausfallen sollen. Die Effizienz wird weiterhin nach 80 Plus Platinum spezifiziert.
Das PCGHX-Mitglied poiu hat sich auf hartware.net bereits die beiden Modelle mit 850 und 1.200 Watt angesehen und bestätigt Be quiets Ambitionen einer noch leiseren Netzteilserie. Das 850-Watt-Gerät dreht bei Volllast mit nur 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute, das 1.200er mit 800 bis 1.000. Weitere 200 bis 400 U/min kommen bei länger anhaltender Volllast hinzu, dann erst wird das große Netzteil aus dem Gehäuse wahrnehmbar. Die temperatur- und lastgesteuerte Lüftersteuerung arbeitet untenrum zwar nicht passiv, dafür aber mit nur 250 U/min, was praktisch unhörbar ist.
Letztendlich dürfte der Schwenk auf die 11er-Generation hauptsächlich firmenpolitische Gründe gehabt haben. Die DPP-Netzteile ab 850 Watt werden jetzt nicht mehr von Seasonic, sondern von FSP gefertigt, der vorher auch schon für die kleineren Spannungswandler verantwortlich war. Kostentechnisch werden zwischen 200 und 270 Euro für die Ausführungen mit 850, 1.000 respektive 1.200 Watt fällig. Alle drei sind bereits in unserem Preisvergleich verfügbar.
Quelle: Be quiet (Pressemitteilung), hartware.net

Du weißt doch, dass du immer warten kannst, aber im Vergleich P10 zum P11 sind die Unterschiede zwar vorhanden, aber das P10 ist schon verdammt gut, das P11 wird sicher mehr kosten, aufgrund der Effizienz.
Gruß,
Narbennarr
Überlast werde ich nicht bekommen da ich nur ne 290X und ein 5820k dran hab.
Das DP10 wird dich genauso zufriedenstellen wie das DP11, ABER wenn es nicht eilt und eine neue Generation quasi in den Startlöchern steht, würde ICH immer etwas warten.
Wenn du dir mal die Ripple-Werte der Plattform des 850er-Gerätes anguckst: Bei 110% Überlast ging kein Ripple-Wert über 20 mV außer 5VSB mit 28 mV. Nur zum Vergleich: Der laut ATX zulässige maximale Ripple-Wert liegt bei 150 mV auf 12V und 50 mV auf 5V und 3.3V. Die Spannung auf den Rails hat sich dabei kaum verändert, also technisch ist das Teil nochmal besser als der Vorgänger