[Update: 60 Fps möglich] Need for Speed: Rivals im Test mit Benchmarks
Das neue Need for Speed mit dem Suffix Rivals lässt Spieler ihre Rivalitäten mit anderen Fahrer in einer frei befahrbaren Umgebung austragen. Zumindest technisch sollte der neueste Ableger der alteingesessenen Serie dank moderner Frostbite-3.0-Engine auf der Höhe der Zeit sein. Wir setzen uns hinter das Steuer und machen eine Testfahrt.
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Quelle: EA
Need for Speed: Rivals im Test mit Benchmarks - Geschwindigkeitsrausch oder lahme Ente?
Update vom 25.11.2013
Mittlerweile ist es Spielern gelungen, die 30-Fps-Beschränkung von Rivals per Command-Line-Eingabe auszuhebeln. Das Spielgeschehen ist dabei allerdings weiterhin an die Framerate gekoppelt, sollte die Bildrate also unter die eingestellte Begrenzung fallen, verlangsamt sich auch das Spiel. Dies kann zu etwas irritierenden Momenten führen. Um ein flüssiges, gleichbleibend flottes Spielgeschehen zu gewährleisten, benötigen Sie neben einer potenten Grafikkarte eine sehr schnelle CPU. Unser Testsystem mit einem 3,5 GHz taktenden Core i7-3770K bekam an einigen Stellen schwer zu kämpfen und sackte auf etwa 50 Fps ab. Dies ist im Spielbetrieb deutlich spürbar. Sie können auch eine niedrigere Bildrate forcieren, etwa 45 Fps. Allerdings gibt es ein Problem: Der Netcode gerät durcheinander. Sollten Sie also gegen andere Spieler antreten, was in Rivals durch das offene, always-on Design eher die Regel denn die Ausnahme darstellt, werden Sie auf größere Fehler stoßen. Diese Probleme zeichnen sind unter anderem durch herumzuckende, funkensprühende Gegner, Verhaftungen durch Spieler-Cops, die sich scheinbar einige hundert Meter hinter dem eigenen Auto befinden, sowie generellem Chaos aus.
Um die passende Framerate zu forcieren, benötigen Sie zwei Einträge in die Kommandozeile. Öffnen Sie dazu Ihren Origin-Browser, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Rivals und wählen Sie Spiel-Eigenschaften. Nun öffnet sich ein Fenster mit der Kommandozeile. Tragen Sie nun folgende Befehle ein:
-GameTime.MaxSimFps XX
-GameTime.ForceSimRate XX
XX Steht dabei für die gewünschte Bildrate, also beispielsweise 60. Wählen Sie für beide Befehle den gleichen Wert, ansonsten läuft Rivals entweder zu langsam oder zu schnell ab. Da die Befehle den Netcode durcheinanderbringen, ist der Nutzen allerdings beschränkt. Wir hoffen weiterhin auf einen Patch, der sich der Problematik annimmt. Wir danken dem User OC_Burner für den Hinweis.
Originalartikel vom 19.11.2013
Need for Speed: Rivals ist der mitttlerweile 14. Ableger der langlebigen Raser-IP von Electronic Arts. Auch wenn viele Elemente wie das arcadige Fahrverhalten, die luxuriösen und vor Pferdestärken strotzenden Traumwagen und die wilden Verfolgungsrennen mit der Polizei schon in verschiedenen Vorgängern, besonders dem letzten Most Wanted, bekannt sind, einige Dinge macht Rivals doch anders. Die größte Neuerung ist wohl die offene Welt, in der wir frei herumrasen, gegen andere Spieler antreten und nach und nach einen Multiplikator aufbauen und dabei auch das Fahndungslevel erhöhen.
Need for Speed Rivals - Die Technik
Neu ist auch die Engine: Das Technikgerüst Frostbite 3.0 zeichnet hübsche, abwechslungsreiche Landschaften und detaillierte Wagenmodelle auf den Bildschirm, bleibt aber etwas hinter den Möglichkeiten der Engine zurück. Auch einige andere Ärgerlichkeiten sind uns beim "Kurvenwetzen" ins Auge gefallen: Besonders lästig ist die feste, maximale Bildrate von 30 Frames per Second. Diese erlaubt vielleicht einen konstanteren Bildaufbau, ein wirkliches Geschwindigkeitsgefühl will so aber nicht aufkommen. Zusätzlich wirkt die Eingabe verzögert und etwas träge. Und wo wir schon bei der Eingabe sind: Die Menüs sind ausgesprochen konsolig ausgelegt, die Tastatur-Kommandos übermäßig kompliziert und gefühlt in jedem Menü anders. Hier muss man X, dort L und anderswo mal die Entertaste zum Bestätigen drücken. Blättern erledigt man nicht etwa mit den Pfeiltasten, sondern mit Bild-Hoch und Bild-Runter, eventuell auch mal mit Pos1 oder Ende. Die Tastenbelegung kann zwar angepasst werden, wir raten jedoch dringend dazu, ein Gamepad zu nutzen. Wir stellen uns außerdem die Frage, wie schwer die Aufgabe anscheinend zu lösen ist, die begrenzten Eingabemöglichkeiten eines Gamepads sinnvoll auf eine PC-Tastatur zu übertragen.
Doch kommen wir noch einmal zurück zur Engine: Neben dem 30-Fps-Lock gibt es auch noch einige andere Kritikpunkte: Zwar ist die Grafik nicht schlecht, aber von der Frostbite-Engine erwartet man einfach etwas mehr. Zudem nerven Pop-Ups und einige detailarme Stellen, wie etwa die Unterböden der Autos, die größtenteils aus einer einfarbigen Fläche bestehen. Gut gefallen uns dagegen Licht- und Partikeleffekte, das wechselnde Wetter und der schicke Tag-Nacht-Wechsel. Insgesamt macht Need for Speed: Rivals durchaus einen guten Eindruck, ein leicht schaler Beigeschmack bleibt aber. Das liegt unter anderem daran, dass neben der Bildrate auch das Optionsmenü beschnitten wurde. Gab es bei Battlefield 4 noch sehr viele Möglichkeiten, die Grafik anzupassen, bleiben hier nur eine Handvoll Optionen. Eine Hardware-Kantenglättung etwa fehlt komplett. Lediglich ein Post-FX-Anti-Aliasing kommt zum Einsatz, kann aber nicht gesondert zu- oder abgeschaltet werden. Multisampling oder gar eine Option für Ingame-Downsampling fehlt.
Need for Speed Rivals - Die Benchmarks
Wegen der eingeschränkten Grafikoptionen und Bildratenbeschränkung fallen unsere Benchmarks dieses Mal auch etwas ungewöhnlich aus: Mehr als 30 Fps schafft keine Karte, deshalb testen wir lediglich, welche Karte nötig ist, diese Grenze zu erreichen. Der Video-Speicher spielt hierbei eine besondere Rolle: Mit nur einem Gigabyte VRAM läuft das Spiel in Ultra-Details und 1080p nicht durchgehend flüssig, zudem poppen Objekte teilweise erst sehr spät auf und es kommt zu Fehldarstellungen bei den Texturen. Gleiches gilt in 1440p mit weniger als zwei Gigabyte. Auffällig ist auch, dass die Frameraten nachts deutlich geringer ausfallen als tagsüber. Dies ist wohl der zusätzlichen Beleuchtung geschuldet. Beachten Sie bitte, dass wir diesen Faktor wegen des nur sehr aufwendig zu reproduzierenden Ablaufes nicht mit in unsere Benchmarks einfließen lassen haben. Ansonsten gibt sich NFS: Rivals recht genügsam: Für 1080p reicht eine GPU vom Schlage einer GTX 570 oder HD 6950, wir empfehlen für das optimale Spielvergnügen eine GTX 660 oder eine HD 7870.
Need for Speed: Rivals wird am 21.November veröffentlicht, der Preload läuft seit dem 18.11. Das Spiel setzt wie alle neueren EA-Titel einen Origin-Account vorraus und kann über mehrere Wege bezogen werden. Was halten Sie von dem neuesten Ableger der Need-for-Speed-Reihe? Gefällt Ihnen die neue offene Spielewelt, die auf der modernen Forstbite-Engine basierende Grafik und die Online-Häschereien zwischen Cops und Racern? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion.


Für diese miserabelste Leistung gibt's von mir kein Geld.
ohne Lenkrad... kriege ich nicht hin, USB Gamepad ging auch nicht.
Hoffe da tut sich noch was, Grafik denkbar mager...
Das war´s wohl NFS...
rechtsklick auf desktop-icon, dann bei Ziel hinter NFS14.exe einmal leertaste und genau folgendes hinein kopieren mit bindestriche: -GameTime.MaxSimFps 60 -GameTime.ForceSimRate 60+
dann noch den adaptive vsync im geforce treiber, bei mir funktioniert es 100%
P.S. MultiPlayer habe ich nicht getestet, SinglePlayer funzt aber
sorry aber dieses game ist nix halbes und nix ganzes
-GameTime.MaxSimFps 60 -GameTime.ForceSimRate 60 ist es deutlich besser.