Samsung Syncmaster 2233RZ: Was bringen 120 Hertz ohne 3D-Brille?
Das Samsung Syncmaster 2233RZ mit 120-Hertz-Technik ist auch ohne Nvdias 3D-Brille 3D Vision ein sehr interessanter Bildschirm für Spieler. Grund: Die höhere Wiederholfrequenz verbessert das Spielgefühl.
Quelle: PC Games Hardware
Samsung Syncmaster 2233RZ Bild 1
Das Samsung Syncmaster 2233RZ wird aktuell zusammen mit Nvidias 3D-Brille Geforce 3D Vision vermarktet. Doch das LCD bietet auch ohne Brille das gewisse Extra für Spieler: 120 Hertz verbessern das Spielgefühl deutlich. PC Games Hardware hat den Praxistest gemacht.
Samsung Syncmaster 2233RZ: Praxistest
Im Praxistest haben mehrere PCGH-Redakteure verschiedene Spiele auf dem 120-Hertz-Display ausprobiert. Besonders bei älteren Spielen, bei denen die 120 Hz leicht erreicht und gehalten werden konnten, war das Spielgefühl deutlich angenehmer als mit den zum Vergleich angetretenen 60 Hz auf demselben Display. Horizontale Schwenks sind ein Paradebeispiel für die Vorteile durch hohe Bildwiederholraten: Fliegen bei 60 Hz die einzelnen Bilder erkennbar unruhig auf dem Schirm vorbei, so sind mit 120 Hz bei besagten Schwenks noch deutlich mehr Details während der Bewegung erkennbar. In kritischen Situationen kann sich so das Aiming verbessern, weil man Gegner besser erkennt.
Der angesprochene Effekt lässt sich sogar auf dem Windows-Vista-Desktop beobachten: Ein schnell bewegter Mauszeiger springt nicht mehr horizontal über den Desktop, er bewegt sich in einer klaren Linie mit weniger erkennbaren Zwischenschritten. In einem schnell hin- und hergezogenen Fenster können Sie mit 120 Hertz deutlich mehr Details erkennen, als wenn nur 60 Hz Wiederholrate anliegen.
Knackpunkte sind allerdings, dass der PC in Spielen leistungsfähig genug sein muss, um die hohe Bildwiederholrate auszunutzen - VSync-Zocker werden dann aber ihre helle Freude haben. Sowohl ein Pro- als auch ein Kontra-Punkt sind die aktuell verfügbaren 1.680x1.050-Pixel-Modelle: Einerseits ist das gerade mal die Einsteiger-Auflösung bei modern ausgestatteten Spiele-PCs, andererseits schont die verhältnismäßig niedrige Auflösung auch die Grafikkarte, sodass sich konstante 120 Fps eher verwirklichen lassen, ohne auf allzuviele Details verzichten oder allzu alte Spiele ausweichen zu müssen.
Samsung Syncmaster 2233RZ: Fakten
Das Samsung Syncmaster 2233RZ ist ein 22-Zoll-LCD mit einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Bildpunkten. Das LCD arbeitet mit einem sogenannten TN-Panel (TN = Twisted Nematic) und Samsung gibt eine Reaktionszeit von 3 Millisekunden an. Am PC lässt sich das Display nur per DVI anschließen, der digitale Eingang unterstützt aber auch HDCP. Damit Sie 120 Hertz nutzen können, müssen Sie das mitgeliefert Dual-Link-DVI-Kabel nutzen.
Quelle: PC Games Hardware
Farbechtheit des Samsung Syncmaster 2233RZ; Erklärung: Die rote, grüne und blaue Linie müssen möglichst übereinander liegen, zudem sollten die Linien gerade nach oben laufen.
Samsung Syncmaster 2233RZ: Eigenschaften
Trotz TN-Technologie erreicht das Samsung Syncmaster 2233RZ einen horizontalen Blickwinkel von 160 Grad. Der vertikale Blickwinkel liegt bei 145 Grad. Das statische Kontrastverhältnis liegt bei 950:1 - ein guter Wert. Die Energieaufnahme bei maximaler Helligkeit liegt bei 42 Watt. Im Stand-by (direkt nach der Abschaltung) sind es 5 Watt.
Samsung Syncmaster 2233RZ: Leistung
Wir messen im Labor eine Reaktionszeit von 14 Millisekunden. Im 120-Hertz-Modus können wir keine Schlieren erkennen und auch eine Corona-Bildung beobachten wir nicht. Die Eingabeverzögerung ist mit 2 Millisekunden nicht wahrnehmbar. Damit ist das LCD uneingeschränkt für alle Spiele empfehlenswert.
Die Helligkeit des Samsung Syncmaster 2233RZ können Sie von 84 bis 295 Candela pro Quadratmeter einstellen. Noch akzeptabel ist die Helligkeitsverteilung: Sie weist Abweichungen von maximal 14 Prozent auf.
Samsung Syncmaster 2233RZ: Fazit
Samsung hat mit dem Syncmaster 2233RZ einen sehr guten 22-Zoll-Monitor auf die Beine gestellt. Das LC-Display ist für Spieler nicht nur geeignet, sondern dank der 120-Hertz-Technik sogar sehr empfehlenswert. Nur der Preis von rund 280 Euro (Syncmaster 2233RZ im Preisvergleich) ist für ein 22-Zoll-Gerät recht hoch.
| Produktname | Syncmaster 2233RZ |
|---|---|
| Hersteller | Samsung |
| Webseite | www.samsung.de |
| Preis | Ca. 340,- Euro |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Befriedigend |
| Ausstattung (20%) | 2,18 |
| Diagonale/Anschlüsse | 56 cm (22 Zoll)/DVI-D |
| Max. Auflösung/Pixelabstand | 1.680 x 1.050/0,264 mm |
| Panel | TN (Twisted Nematic) |
| Reaktionszeit (Hersteller)/Netzteil | 3 ms/intern |
| Gewicht/Maße | 5,2 kg/52 x 42 x 21 cm |
| Drehbar/neigbar/höhenverst. | 0 Grad/25 Grad/0 mm |
| TCO/Garantie | -/3 Jahre |
| Sonstiges | 120-Hz-Technik |
| Eigenschaften (20%) | 2,51 |
| Betrachtungswinkel hor./vert. | 160/145 Grad |
| Kontrastverhältnis | 950:1 |
| Leistungsaufnahme/Standby | 42/5 Watt |
| Leistung (60%) | 1,30 |
| Reaktionszeit/Schlieren-/Corona-Bildung | 14/fast keine/keine |
| Subjektiv spieletauglich/Inputlag | Ja/2 ms |
| Regelbereich Helligkeit (0, 50, 100 %) | 84, 183, 295 cd/m² |
| Interpolation | Gut |
| Helligkeitsverteilung (Abweichungen) | Max. 14 % |
| Endnote | 1,72 |
| Fazit | + Geringe Reaktionszeit |
| + Hohes Kontrastverhältnis | |
| + Inputlag |
Bildergalerie
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nen ziemlich leeren schreibtisch
Spende mal den monitor einen armen
ich würd den nicht mal für 150€ kaufen
na was hab ich den da^^
2K (Film) ? Wikipedia
Worst Case sind nach meiner Beobachtung Unterwasseraufnahmen, da man einfach zuwenig Licht für kleine Blenden und große Tiefenschärfe hat.
Worst Case sind nach meiner Beobachtung Unterwasseraufnahmen, da man einfach zuwenig Licht für kleine Blenden und große Tiefenschärfe hat.
Wenn ich mich von dem Bildschirm hier soweit entferne, dass ich keine Pixel mehr unterscheiden kann, dann nimmt der Bildschirm (1024er Auflösung) nur noch ~20% des zentralen und weniger als 5% des gesamten Blickfeldes ein. D.h. zumindest meine Augen (und ich zähle eher Nachtsichtigkeit denn höchste Schärfe zu meinen Stärken) sollten bequem auf 5k kommen, für das Mittendringefühl, bei dem man nicht immer die äußersten Leinwandränder bewusst im Blick hat, wären auch 20k nicht zuviel.
Mag sein, dass andere Leute das anders wahrnehmen - scheinen ja auch viele nicht bemerken, dass Bewegungen über ettliche Meter Leinwand in Sekundenbruchteilen bei 24p nicht mehr flüssig, geschweige den scharf oder wenn ihr Fernseher 50% der dunkleren Farbnuancen verschluckt, weil er falsch eingestellt ist.
Vermutlich das gleiche, wie 128k MP3 vs. LP...