Samsung CHG90 im Hands-On-Test: Breitester Monitor erstmals vorgestellt und ausprobiert

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Samsung CHG90 im Hands-on: Breitester Monitor erstmals vorgestellt und ausprobiert (2)
Quelle: PC Games Hardware

Samsung hat die Gamescom in Köln genutzt, den CHG90 zum ersten Mal vorzustellen. Dabei handelt es sich um einen 49-Zoll-Monitor im 32:9-Format, der in etwa so breit ist wie zwei 27-Zöller. PC Games Hardware hat sich das Gerät näher angeschaut.

Auf der Diagonale von 49 Zoll bietet der CHG90, ausgeschrieben C49HG90, eine Auflösung von 3.840 × 1.080 Pixeln, also exakt so viel Pixel wie zwei Full-HD-Monitore nebeneinander - die Größe entspricht etwa zwei nebeneinander gestellten 27-Zöllern. Samsung nennt das Pixelverhältnis eine Doppel-Full-HD-Auflösung (DFHD). Die Pixeldichte beträgt dabei 81 ppi. Der Monitor mit einer 1800R-Krümmung bietet mit Freesync 2 eine dynamische Bildwiederholrate bis 144 Hertz und mit der Zertifizierung auch eine HDR-Unterstützung. Den sRGB-Farbraum deckt das Panel zu 125 Prozent ab.

Das VA-Panel mit Quantum-Dot-Folie nennt Samsung stets QLED. Mit dieser Paneltechnik erreicht das Display ein weitaus höheres Kontrastverhältnis als etwa TN oder IPS von 5.000:1 statt typischerweise 1.000:1. Die Maximalhelligkeit soll bis zu 600 cd/m² betragen und die Reaktionszeit nur eine Millisekunde.

Hands on Samsung CHG90: Zu breit zum Überblicken
Das Ultrawide-Format und solche, die noch breiter sind als dieses, ist natürlich wie geschaffen für Rennspiele. Deswegen, aber auch weil erst wenige Spiele die Auflösung unterstützen, liefen ausschließlich Autorennen auf den Demo-Exemplaren am Samsung-Stand der Gamescom. Die Immersion, also das Eintauchen in die Spielwelt, wird mit der Krümmung, der breiten Bildfläche und auch mit der guten Bildqualität des Panels umso intensiver. Natürlich blickt man etwa bei einem Autorennen fast immer auf das mittlere Drittel des Bildschirms. Die Seiten aber im Augenwinkel zu haben, bereichert das Spielerlebnis. Wir konnten die Overdrive-Stufen an einem CHG90-Muster durchschalten, welche in den Bewegungen tatsächlich sichtbar die Schlieren reduzieren.

Breiter ist nicht unbedingt besser: An sich unterscheidet sich die Immersion oder das Spielerlebnis nicht gravierend vom üblichen Ultrawide-Format in 21:1. Zum Marktstart direkt nach der Messe ist die Verfügbarkeit der Spiele auch noch zu dünn gesät , um ihn ihn schon jetzt als Gaming-Monitor ausgiebig nutzen zu können. Außerdem wird er wohl noch relativ teuer sein: Einen Preis nannte Samsung zwar noch nicht, auf der amerikanischen Herstellerseite ist er aber mit 1,499 Dollar gelistet - hierzulande resultiert das in 1.499 Euro. Ein Ultrawide-Monitor in 1080p ist da schon deutlich günstiger.

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Fachkraft Komplett-PC-Käufer(in)
        Wenns allein ums Spielen geht würde ich wohl eher eine VR-Brille in Erwägung ziehen. Gibt am Ende dann doch mehr Immersion.
        Und für profesionelle Zwecke (Videoschnitt) wäre das Format an sich zwar praktisch aber die horizontale Auflösung, die PIxeldichte und die Farbechtheit sprechen dagegegen..

        Schon 21:9 ist immer noch nicht wirklich voll in jedem Spiel unterstützt...da muss man je
        nach Spiel immer noch mit Abstrichen rechnen...manchmal aus "technischen" Gründen und manchmal einfach nur aus Balancinggründen. Manchmal wird das bild getreckt und mal hat man nur schwarze Balken. Da kanns mit 32:9 nur noch schlimmer werden.

        Ist eigentlich nur was für Showzwecke und um sagen zu können ich hab den Längsten...äh Breitesten....der praktsiche Nutzen hält sich hier zu stark in Grenzen, als dass ich dafür Geld locker machen würde.
      • Von Fachkraft Komplett-PC-Käufer(in)
        Wenns allein ums Spielen geht würde ich wohl eher eine VR-Brille in Erwägung ziehen. Gibt am Ende dann doch mehr Immersion.
        Und für profesionelle Zwecke (Videoschnitt) wäre das Format an sich zwar praktisch aber die horizontale Auflösung, die PIxeldichte und die Farbechtheit sprechen dagegegen..

        Schon 21:9 ist immer noch nicht wirklich voll in jedem Spiel unterstützt...da muss man je
        nach Spiel immer noch mit Abstrichen rechnen...manchmal aus "technischen" Gründen und manchmal einfach nur aus Balancinggründen. Manchmal wird das bild getreckt und mal hat man nur schwarze Balken. Da kanns mit 32:9 nur noch schlimmer werden.

        Ist eigentlich nur was für Showzwecke und um sagen zu können ich hab den Längsten...äh Breitesten....der praktsiche Nutzen hält sich hier zu stark in Grenzen, als dass ich dafür Geld locker machen würde.
      • Von Zwiebo Freizeitschrauber(in)
        Bestimmt ein schöner Monitor für Star Citizen. Holen würde ich mir das Ding trotzdem nicht. Ich glaube höhere Auflösung auf 32 Zoll 16/9 oder 21/9 ist besser und sieht auf dem Schreibtisch auch schicker aus. Für Leute die sich ein Space/Renn-Sim Cockpit bauen evtl interessant, da wäre mir die Höhe aber nicht ausreichend, weil der Sitzabstand zu hoch ist. Ich arbeite eig fast immer mit zwei Monitoren, außer beim daddeln. Ich mag sogar den schwarzen Balken der beiden Monitorrahmen in der Mitte. Das Gesamtbild wirkt für mich dadurch irgendwie aufgeräumter und falls ich im Editor bin, kann ich einen um 90 grad drehen. Das ganze hat auch noch mindestens 600€ weniger gekostet. Insgesamt sehe ich für mich keinen Use Case.
      • Von Galatian Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ja Wikipedia Gesichtsfeld eintippen. Oder einfach googlen.

        Natürlich darf man auch Blickfeld und Gesichtsfeld nicht verwechseln. Gesichtsfeld ist das, was man mit starrem Blick misst. Kennt jeder vom Augenarzt wo man in so eine Kuppel reinschaut und den Knopf drücken muss, sobald man ein Lichtblitz sieht. Blickfeld ist mit zusätzlichen Augenbewegungen von jeweils 20°, aber auch da kommen horizontal nicht soviel mehr drauf, als das 21:9 realistischer werden. Ganz ab davon, dass man eher auf einem Bildschirm einen Punkt fixiert als ständig mit den Augen drüber zu hopsen. Das Gesichtsfeld ist also schon eher realistischer bei der Debatte. Und vor allem auch das, was zu Rate gezogen werden sollte, wenn einige "Experten" von größeren peripheren sehen durch 21:9 sprechen...
      • Von Mitchpuken
        Vom Marketing habe ich das gar nicht. Also mehr als 180° lese ich jetzt zum ersten mal. Hast du dazu einen Link? Ich dachte bis jetzt seien 178° das Maximum, weil die ganzen Simulations FOV Rechner nicht darüber hinausgehen.

        Mit der Pixeldichte hast du natürlich recht. Ich sehe bei dem Teil mehr Zusammenhang von Platz zur Größe, weil es ja fast 27" FHD entspricht.

        PSa fällt mir gerade auf, dass ich wohl vorhin 24" FHD geschrieben habe.
      • Von Galatian Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Mitchpuken
        Trotz des eigentlich natürlichen breiten Sichtfeldes beim Menschen stimme ich dir in diesem Punkt zu. Mich hat es immer schon gestört, dass man nur das halbe Cockpit bzw so wenig vom Himmel sehen kann. Aber immerhin hat man jetzt die Möglichkeit 2 von den Teilen übereinanden zu stellen

        Nö. Gesichtsfeld sind 214° horizontal (binokular weniger) und 70° rund jeweils nach oben und unten. Macht also 214:140, also 1,52. Da sind die 16:9 (1,77) näher dran als die 21:9 (2,33) oder den Murks hier. Glaubt nicht alles was das Marketing erzählt. 21:9 sollte einfach sterben. Meine Meinung.

        Zitat
        Und UHD auf 27/28" sind arg klein. Und jetzt?
        Skalierung? Läuft mittlerweile bei Windows klasse. Alle neueren Spiele unterstützen auch Hi-DPI. Und das ist mit Verlaub der größte Qualitätssprung. Da kommt größerer Farbraum und hohe Refreshrate nicht ran. Und diese Mär mit den fehlenden Grafikkarten braucht man halt auch nicht immer wiederholen. Hab seit Jahren mit zwei Hawaiis auf der Auflösung gespielt und jetzt mit einer 1080Ti. Man muss halt nur wissen welcher Regler man einfach gar nicht mehr brauch aufgrund des Sprunges in der Pixeldichte. 27" UHD sind imho die idealste Gaming Monitor Größe. Wenn jetzt noch nächstes Jahr 144Hz und größere Farmraum kommen kann alles andere einpacken. Sind natürlich nur meine 2 Cent, aber ich kann diesem 21:9 Hype und diesem ewigen 4K braucht keiner nichts abgewinnen, weil es dafür einfach keine Fakten gibt.
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