Eizo Duravision FDH3601: Das 25.000-Euro-LCD im Hands-on-Test
Seit vergangenem Montag dürfen wir uns an dem 36,4 Zoll-Display mit vierfacher Full-HD-Auflösung (4.096 x 2.160) austoben. Mittlerweile haben wir die ersten Testergebnisse ausgewertet, die wir Ihnen im Folgenden präsentieren.
Wir hatten das Glück, für kurze Zeit eines der begehrten Testmuster des Eizo Duravision FDH3601 zu ergattern. Das 25.000-Euro-LCD richtet sich vornehmlich an Profianwender, die von der extrem hohen Pixeldichte profitieren. Die Auflösung von 4.096 x 2.160 entspricht einem Pixelabstand von lediglich 0,199 Millimeter. Eine Auflösung von 4.096 x 2.160 auf einem Display? Nicht ganz – Eizo trickst an dieser Stelle etwas und verknüpft zwei Panels mit einer Auflösung von 2.048 x 2.160, die Sie erst über Multi-Monitoring zu einer Bildfläche mit vierfacher Full-HD-Auflösung kombinieren lassen.
Nachdem wir das LCD von der umfangreichen Verpackung befreiten, erstaunte uns neben den gigantischen Maßen von 90 x 64 x 32 cm auch das Gewicht von sage und schreibe 31 kg. Das Profi-LCD lässt sich um 40 Grad neigen und ist um bis zu 120 Millimeter höhenverstellbar. Es verfügt über zwei DVI-D (Duallink) sowie zwei Display-Port-Anschlüsse, von denen Sie mindestens zwei belegen müssen, um beide Panels ansteuern zu können. Demzufolge benötigen Sie auch eine Grafikkarte mit entsprechenden Ausgängen, um den Monitor überhaupt in 4.096 x 2.160 betreiben zu können.
Im Betrieb besticht das Display mit einer Bildschirmdiagonale von 92,4 cm neben einem hohen Betrachtungswinkel von 176 Grad in alle Richtungen auch durch eine sehr gute Farbbrillianz, einem Kontrastverhältnis von 815:1 sowie einer sehr hohen Leuchtkraft von maximal 652 Candela pro Quadratmeter, die sich bis auf 7 Candela pro Quadratmeter herunterregeln lässt. Darüber hinaus ist die Helligkeitsverteilung mit maximal 4 Prozent sehr überzeugend – die Digital Uniformity Equalizer-Technologie hält, was sie verspricht.
Spätestens, als wir ein Spiel gestartet hatten, offenbarten sich jedoch die Schattenseiten des Displays. Der Inputlag des Duravision FDH3601 liegt bei fast 50 Millisekunden und enttäuschte deshalb besonders in Shootern durch eine merklich verzögerte Bildwiedergabe. Auch das Resultat der Reaktionszeit ist mit 40 Millisekunden eher ernüchternd. In der Folge zog der Monitor sehr deutliche Schlieren und auch eine Korona-Bildung war sichtbar. Des Weiteren flimmerte die Darstellung in dem Bereich leicht, wo die beiden Panels ineinander übergehen. Die getesteten Spiele sahen in einer Auflösung von 4.096 x 2.160 zwar fantastisch aus, die Leistungswerte des Duravision FDH3601 ließen in der Bewegung allerdings nur wenig Spaß aufkommen. Hier ist noch viel Potenzial für künftige Monitore, die sich im Bereich High-Resolution bei Spielern hervortun wollen.
Fazit: Besonders unser Spieletest hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich Eizo mit dem Duravision FDH3601 nicht an Privatnutzer wendet. Das 25.000-Euro-LCD richtet sich ausschließlich an professionelle Anwender, die von der hohen Pixeldichte profitieren (zum Beispiel Geo-Informationssysteme oder Prozess-Überwachnungslösungen). Diese sind nicht auf einen niedrigen Inputlag angewiesen und werden auch durch eine höhere Reaktionszeit nicht eingeschränkt. Bis auf diese beiden Ausreißer sind die Leistungswerte des Displays überdies sehr überzeugend. Neben dem hohen Preis sollte der Privatanwender spätestens durch die Leistungsaufnahme von bis zu 220 Watt bei 100 Prozent Helligkeit abgeschreckt werden.

Ich lach mich schlapp > Fazit: Zum zocken nicht geeignet.
Der Monitor ist in der Zwischenzeit übrigens auf unter 20.000€ gefallen. XD
Toshiba 55ZL2 | Geizhals.at Deutschland
dann kann man sein home Holodeck simulieren
aber auf jedenfall schonmal ein schritt in die richtige richtung. freue mich auf jedenfall das 3d auch in absehbarer zeit ohne brille funktionieren wird.
Toshiba 55ZL2 | Geizhals.at Deutschland
dann kann man sein home Holodeck simulieren
Vielleicht ist das ja dein Auto
http://www.youtube.com/wa...