E2200HD im Test: 22 Zoll Full-HD-LCD von Benq

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Test Manuel Schulz Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Das neue 22-Zoll-LCD E2200HD von Benq erreicht eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und ist damit Full-HD-fähig. Wir testen den neuen Benq E2200HD als einem der ersten Vertreter der neuen Liga.

Benq E2200HD (7) Quelle: www.benq.de Benq E2200HD (7) Fast genauso wichtig wie der PC selbst ist das entsprechende Display. Schließlich können wir die Informationen, die uns der PC präsentiert überhaupt erst mittels eines Monitors wahrnehmen. Kamen noch vor einigen Monaten Displays des 22 Zoll-Segments überwiegend mit einer nativen Auflösung von 1.680x1.050 Bildpunkten in den Handel, scheint nun die Zeit der Full-HD-Monitore angebrochen zu sein.

Optik und Ausstattung
An der Optik des neuen Benq-LCDs E2200HD gibt es nichts zu bemängeln. Das schwarze Klavierlack-Finish verleiht dem Display ein edles Aussehen kann allerdings auch schnell verschmutzen. Positiv ist die Erreichbarkeit und Beschriftung der leichtgängigen OSD-Schalter am rechten unteren Rand hervorzuheben. Diese sind, wie auch der Rest des Gehäuses solide verarbeitet. Eine Geschmackssache ist allerdings die silberne Leiste unterhalb des Display-Rahmens, welche ein wenig störend wirkt und das ansonsten gue optische Gesamtbild stört.

Das in diesem Preis-Segment sonst oftmals übliche Knarzen aufgrund mangelhafter Materialverarbeitung sucht man beim E2200HD vergeblich. Lobenswert ist auch der stabile Standfuß, der einen Neigungswinkel von -5 Grad bis hin zu +20 Grad ermöglicht. Höhenverstellbar ist das Display allerdings nicht.

Etwas schwer nachvollziehbar finden wir die Entscheidung des Herstellers, dem Display lediglich ein D-Sub-Kabel beizulegen. Hier wäre DVI oder HDMI sicherlich die bessere Wahl gewesen, zumal die entsprechenden Anschlussbuchsen vorhanden sind. Gerade wegen der Full-HD-Spezifizierung erscheint die Ausstattung des E2200HD im Hinblick auf die Verkabelung sehr mager. Auch die übrigen Beigaben beschränken sich auf das Notwendigste: Ein 3,5 mm Klinkenkabel für die beiden integrierten 1-Watt-Lautsprecher sowie der übliche Treiber- und Handbuchsilberling - das wars.

Bedienung
Benq E2200HD: Farbraum Quelle: www.pcgh.de Benq E2200HD: Farbraum Das OSD des E2200HD ist klar strukturiert und in acht verschiedenen Sprachen nutzbar. Dank intuitiver Bedienung und guter Erreichbarkeit der Tasten lässt sich hier kein Kritikpunkt ausmachen. Die Navigationstasten dienen außerdem auch als Lautstärkeregler für die eingebauten Boxen, was nicht jedermanns Sache ist.

Die inneren Werte
Die Reaktionszeit des E2200HD beim Wechsel von Grau zu Grau beträgt nach Herstellerangaben 2 Millisekunden. Unser Schlierentest ergab allerdings eine mittlere Reaktionszeit von 27 Millisekunden, für ein TN-Panel noch ein akzeptabler Wert. Die Darstellung von HD-Filmen funktioniert einwandfrei. So wurde unser Open-Source-Testvideo "The Elephants Dream" ohne sichtbare Schlieren auch bei schnellen Szenenwechseln dargestellt. Die Blickwinkelstabilität überzeugt ebenfalls. Selbst bei starker Neigung oder schräger Sicht sind keine Änderungen am Farbverlauf erkennbar und Videos können auch von seitlich versetzt sitzenden Personen ohne Einschränkungen angeschaut werden.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Test Benq E2200HD: Einleitung, Optik und Ausstattung, Bedienung, innere Werte
  2. Seite 2 Test Benq E2200HD: Stromverbrauch, Auflösung und Fazit
    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blutstoff
        Zitat von Axel12
        Ich kaufe prinzipiel nix von einer Firma die in Deutschland Steuern abzockt, dann Pleite macht und die Beschäftigten entlässt!
        Da kann das Produkt noch so gut sein!!

        Der Thread ist zwar asbach, aber über deinen Beitrag kann ich nur lachen (oder weinen?).
        Wenn du so konsequent bist, durfte in deinem Haushalt auch nichts existieren, was in China produziert wurde. Es sei denn, es stört dich nicht, dass Menschenrechte dort mit Füßen getreten werden.
      • Von Blutstoff
        Zitat von Axel12
        Ich kaufe prinzipiel nix von einer Firma die in Deutschland Steuern abzockt, dann Pleite macht und die Beschäftigten entlässt!
        Da kann das Produkt noch so gut sein!!

        Der Thread ist zwar asbach, aber über deinen Beitrag kann ich nur lachen (oder weinen?).
        Wenn du so konsequent bist, durfte in deinem Haushalt auch nichts existieren, was in China produziert wurde. Es sei denn, es stört dich nicht, dass Menschenrechte dort mit Füßen getreten werden.
      • Von Axel12 Software-Overclocker(in)
        Ich kaufe prinzipiel nix von einer Firma die in Deutschland Steuern abzockt, dann Pleite macht und die Beschäftigten entlässt!
        Da kann das Produkt noch so gut sein!!
      • Von Bastian83 PC-Selbstbauer(in)
        Hallo,
        ich beabsichtige mir ein neues System zusammen zu stellen. Dieses wird u. einen E7300 und eine ATI4850 mit 512MB umfassen.

        Dazu würde ich mir gerne einen neuen Monitor zulegen. Viele Wochen waren der LG227WT und der HP2208h meine Favoriten, aber mittlerweile gibt es den anscheinend sehr guten, BenQ E2200HD, der nicht nur ein FullHD TFT ist, sondern auch mit dem 16:9 Format und einer 1900er Nativauflösung daherkommt.

        1) Zukunftstauglich wäre der BenQ ja auf jeden Fall, da er hohe Auflösungen und 16:9 ermöglicht. Wird man wohl mit einer ATI 4850 auch eine solche 1900er Auflösung zustande bekommen bzw. wird diese dann auch eine gute oder sogar sehr gute Performance liefern? Nach ersten Benchmarks und Recherchen scheint die 4850 „nur“ bis zu einer 1600er Auflösung sehr gute Performance Leistungen zu erbringen.

        3) Selbst wenn die 4850 zu schwach für eine 1900er Auflösung sein sollte, könnte man doch dennoch zum BenQ greifen, da Monitore ja langlebigerer als Grafikkarten sind und man auch in einer 1600er Auflösung vom 16:9 Format profitieren könnte oder kann jemand etwas zu der Qualität der Interpolation beim BenQ sagen?
        Laut diesem Test (http://www.anandtech.com/displays/showdoc.aspx?i=3449 Rubrik „Page 3“) scheint die Interpolation bei einer 1600er Auflösung mit Artefakten verbunden zu sein und empfehlen eine 1440x900 oder 1280x800 Auflösung, nur ist das nicht schon zu klein und perspektivisch gesehen?

        4) Die 16:10er des LG 227 und des Samsungs T220 liegen weit über 200€, der HP 2208h hat ja das Glare Panel (hatte ja ein solches mit dem Laptop meines Vaters getestet und in meinem Zimmer Spiegelungen gesehen) und beim 223 und 226BW von Samsung weiß man ja nie, welches Panel man bekommt…und das sind eben alles 16:10er bei denen mit einer 1600er Auflösung Schluss wäre...(zukunftsperspektivisch gesehen)..wieso das immer so schwierig sein muss…

        Vielen Dank

      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Bei einem Händler in einer Nachbarstadt (Bollmann, Herborn) gibt es das Gerät im Moment für 149€. Das Brummen (von PRAD zumindest beim 24er Modell bestätigt, einen Test vom 22er Modell konnte ich nicht finden) soll bei einer Helligkeit < 80% auftreten, darüber wohl nicht. Andere sagen das ihr Gerät bei keiner Einstellung brummt.

        MFG
      • Von surfingben Schraubenverwechsler(in)
        Definitiv keine Schlierenbildung! Habe den 22er seit einer Woche im "Dauertest". COD4, CSS und Left 4 Dead.

        COD4 und Left 4 Dead (mit 3fach VSync Puffer) laufen problemfrei. Bei CSS (auf 1920x1080) habe ich von Zeit zu Zeit mal das Gefühl als würde das Bild leicht ruckeln, die FPS sind aber konstant bei 45-60, darans kanns nicht liegen, muss ich noch weiter beobachten.

        TN-Panel typische Aufhellungen am unteren und oberen Bildschirmrand, laut PRAD.de sinds ca. 14-17%, ansonsten habe ich keine Kritikpunkte bisher gefunden.
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