Free-/G-sync, Input Lag und Fazit
In diesem Artikel
Free- und G-Sync: Funkioniert tadellos
Fast alle Monitore bieten eine tadellose Freesync- oder G-Sync-Leistung - erst recht so teure Modelle wie dieser OLED von Corsair. Doch das muss nicht selbstverständlich sein und gleichzeitig halten wir die dynamische Bildwiederholrate für ein wichtiges Feature. Gerade weil sie selten in den Testparcours von Kollegen auftaucht, halten wir als Medium für Gaming-Hardware daran fest. In diesem Fall können wir es kurz halten: Sowohl G-Sync als auch Freesync funktionieren auf der vollen Spanne ab 1 Hz bis 240 Hz.
Input Lag: Niedrig genug (selbst für E-Sports)
Wir haben an der oberen Bildkante knappe 17 Millisekunden an Verzögerung gemessen. Das klingt nun relativ viel, wenn andere Modelle hier nur auf eine oder zwei Millisekunden kommen, wie etwa das OLED-Schwestermodell von Corsair mit dem biegbaren 45-Zoll-Bildschirm. Tatsächlich ist dieser Unterschied irrelevant gering, denn er entscheidet hier nicht zwischen Sieg oder Niederlage in einer Online-Schlacht.
Davon abgesehen handelt es sich nur um eine Testmethode, da es nicht den Input Lag gibt. Wir verwenden daher eine weitere, nämlich die mit dem Nvidia Latency Display Analyzer (Nvidia LDAT): Hier ermitteln wir 26 ms, die aber die Verzögerung des Rechners (bzw. des Renderns) beinhaltet, da sie zwischen Mausklick und Bildschirmreaktion misst. Das macht den Wert praxisnäher, weil wir so im Spiel selbst messen und außerdem den Schnitt von über 100 Messungen ermitteln können. Vergleichen wir die 26 ms mit dem jemals niedrigsten gemessenen Wert auf unserem Testsystem von 19 ms, bleiben nur ca. 7 ms im Durchschnitt für den Monitor-Lag übrig, was schon ziemlich niedrig ist.
Quelle: PC Games Hardware
Corsair Xeneon 27QHD240 OLED: Input Lag per OSRTT
Zusätzlich haben wir eine dritte Messmethode eines neuen Tools namens OSRTT versucht, welches bislang noch nicht in unserem Parcours integriert ist. Es handelt sich ebenfalls um einen Fotosensor am Display, welcher die Reaktionszeiten und den Input Lag standardmäßig misst. Die obere Grafik wird von der Software standardmäßig leider ohne Balkenbeschriftung ausgespuckt. Wir wollten sie hier trotzdem nicht vorenthalten.
Fazit: OLED rockt (leider auch den Geldbeutel)
Der Corsair Xeneon 27QHD240 bietet ein Gaming-Erlebnis, das mit LCD-Monitoren mit ihren VA- oder IPS-Panels nicht vergleichbar ist. Hauptsächlich liegt das an zweierlei Aspekten: dem bestmöglichen Kontrast dank selbstleuchtender Pixel und der Bewegtbildschärfe dank der hohen Bildwiederholrate von 240 Hz zusammen mit der quasi nicht vorhandenen Pixel-Reaktionszeit. OLED verspricht und liefert nahezu unendlichen Kontrast dank der absoluten Schwarzwerte. Wenn ein Pixel schwarz ist, ist es ausgeschaltet und strahlt kein Licht ab. Das muss man gesehen haben, um es richtig zu verstehen. Es ist gerade der Kontrast, der die Farben knackig wirken lässt und das Bild entsprechend lebendiger wirkt
Die LCD-Konkurrenz ist zwar nicht so kontraststark, aber dafür deutlich günstiger: 27 Zoll, WQHD und 240 Hz gibt es schon fast für ein Drittel des OLED-Preises. Mit über 1.100 Euro ist der Straßenpreis des 27er-OLED-Monitors noch ziemlich hoch. Das macht die ersten OLED-Monitore zur teuren High-End-Option für Display-Sommeliere.
| Diagonale | 27 Zoll |
|---|---|
| Produktname | Xeneon 27QHD240 OLED |
| Hersteller | Corsair |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 1.150,-/ausreichend |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2951008 |
| Ausstattung (20 %) | 1,90 |
| Anschlüsse | 2 × HDMI 2.1, 1 × DP 1.4, 2 × USB-C, 4 × USB-A 3.0, 1 × USB-C 3.0 |
| Max. Auflösung/Pixeldichte | 2.560 × 1.440/108,8 ppi |
| Panel-Typ/Diagonale | OLED/68,6 cm |
| Netzteil/VESA-Halterung | Extern/100 × 100 |
| Gewicht/Maße (inkl. Standfuß) | 9,9 kg/60,5 cm × 43,1 cm × 22,4 cm |
| Pivot 90 Grad/neigbar/höhenverst. | Ja/-5°, +15°/100 |
| Garantie | 3 Jahre |
| Zubehör | HDMI-Kabel, Stromkabel, Werkskalibrierung, DP-Kabel |
| Eigenschaften (20 %) | 1,98 |
| Bildwiederholrate/VRR | 1–240 Hz/Freesync (G-Sync Compatible) |
| Farbtiefe/Farben | 10 Bit/1,07 Mrd. Farben |
| Kontrastverhältnis/Schwarzwert | ∞/0,0 cd/m² |
| Max. Leistungsaufnahme/Stand-by | 39 Watt/0,1 Watt |
| Farbraumvolumen | 150 %/103 % |
| Besonderheiten | Lautsprecher, Lichtsensor |
| Leistung (60 %) | 1,32 |
| Input Lag (Leo Bodnar/Nvidia LDAT) | 16,8 ms/25,4 ms |
| Farbtreue (ø Delta E 2000) | 3,4 |
| ø Reaktionszeit (Min.-Max.) | 0,1 ms (0,1–0,1 ms) |
| Min.-max. Helligkeit, Abweichungen | 89–400 cd/m², bis 4 % |
| VRR-Funktionalität | Voller Bereich |
| Schlieren-/Korona-Bildung | Nicht sichtbar |
| Endnote | 1,57 |
| + | Mattes Panel |
| + | Schlierenfrei |
| - | Mäßige Homogenität |
Ja, der Unterschied zum LCD ist sichtbar, aber ob er wirklich besser ist und den Aufpreis gegenüber einem guten IPS- oder VA-Panel es wert ist, muss jeder selbst für sich herausfinden. Letztlich ist es einfach eine andere Käuferschicht, die er anspricht, welche gegenüber Feinheiten in der Bilddarstellung schon etwas sensibilisiert ist und die für diese auch etwas mehr bereit ist, ins Gaming-Display zu investieren.

Und alles andere wird mit fenstern gearbeitet.
Und mal etwas den kopf bewegen soll ja auch sehr ungesund sein hab ich gehört
CS ist nicht wirklich schnell das ist eher ente.
Das einzige cod würde ich unter schnell verbuchen.
Nur weil man sich was nicht vorstellen kann muss das nicht gleich von prob. überhäuft sein.
Hab null Prob und ist viel besser als auf solch Briefmarken zocke je nachdem 4-7H am Tag.
Ich sitze ~80cm weg und hab alles wichtige im blick,gerade 42" habens mir angetan weil man richtig ins Spiel eintaucht,spiele zwar nur PUBG was MP shooter angeht aber spiele nicht besser oder schlechter als mit den 24-32ern davor.
Eher kann man spieler deutlich besser spotten,man erkennt auch entlich was gerade auf ferne,mit so Briefmarkengrößen würde ich garnicht mehr klar kommen.
Es geht auch nicht nur um das Spielen an sich. Es geht zusätzlich auch um die Belastung der Nackenmuskulatur und der Gelenke im und um den Kopf. Da sind Ermüdungserscheinungen klar vorprogrammiert, wenn man wirklich Competitive spielt (6-8 Std./Tag) und nicht Casual (1-2 Std./Tag) stellt sich da auf Dauer auch eine chronische Ermüdung ein (ähnlich dem Handy-/GameBoy-Nacken).
Ich sitze ~80cm weg und hab alles wichtige im blick,gerade 42" habens mir angetan weil man richtig ins Spiel eintaucht,spiele zwar nur PUBG was MP shooter angeht aber spiele nicht besser oder schlechter als mit den 24-32ern davor.
Eher kann man spieler deutlich besser spotten,man erkennt auch entlich was gerade auf ferne,mit so Briefmarkengrößen würde ich garnicht mehr klar kommen.
Was Burnin und OLED angeht,da meinte nen LG Techniker mal,das die meisten Burnins enstehen weil die Leute die geräte gleich vom strom trennen und nie/kaum ein refresh dadurch sehen.
Ich hab fast 2500H auf mein OLED und auch keine Prob.mache den refresh aber auch alle 4-4,5H wem das zuviel ist der ist bei OLED dann falsch.