[PLUS TOP-SELLER] WQHD-Gaming ab 144 Hz: Sechs neue Monitore im Test
PCGH Plus: Der beste Kompromiss aus einer guten Bildqualität (schön) einerseits und einer flüssigen Bildwiedergabe (schnell) andererseits ist nach wie vor die WQHD-Auflösung bei (mindestens) 144 Hz. Wir testen sechs neue Gaming-Monitore in WQHD-Auflösung bei (mindestens) 144 Hz. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 01/2020.
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Schön und schnell
Es gibt auf dem Konsolenmarkt ein inflationär genutztes Stichwort. Kaum ein Satz kann fallen, ohne das ominöse "4K" laut und gewichtig erschallen zu lassen. Nun ja, neue Hardware will selbstverständlich attraktiv ins Rampenlicht gerückt werden. Dennoch mag der Trubel um "4K" dem einen oder anderen PC-Spieler etwas befremdlich vorkommen, schließlich gibt es entsprechende PC-Monitore schon seit vielen Jahren - manche wenige Enthusiasten rüsten nun auf 3.840 × 2.160 Pixel auf oder haben es schon längst getan. Außerdem liegt die eigentliche Renderauflösung der Konsolen oft deutlich unter der als 4K-Ultra-HD spezifizierten Auflösung, ist also streng genommen oft gar kein "4K". Zudem rechnen die Daddelkisten in weiten Fällen zu langsam, um mehr als 30 Fps darstellen zu können, während man auf dem PC mit potenten Grafikkarten und unter Umständen etwas Detailverzicht selbst in Ultra HD schon lange 60 Fps erzielen kann. PC-Spieler zucken beim vermeintlich hippen Thema "4K-Gaming" daher eventuell etwas ratlos die Achseln.
Weniger ist mehr
Unter den PC-Spielern ist Ultra HD eher eine kleine Nische. Weniger Pixel, dafür mehr Fps - oft ist die höhere Bildrate bei etwas niedrigerer Auflösung (WQHD) der bessere Kompromiss im Vergleich zur größtmöglichen Pixelanzahl und/oder -dichte, selbst mit RTX- oder Navi-Grafikkarten. Mit bezahlbaren Mittelklasse-GPUs sind in WQHD bereits geschmeidige dreistellige Bildraten denkbar. Etwas, wovon Konsolenspieler mit ihren großen, hochauflösenden 60-Hz-TVs nach wie vor träumen können. Ohne Vsync ist Tearing bei 144 Hz weniger auffällig als auf einem vergleichbaren 60-Hz-Display, mit Vsync ist aufgrund der höheren Refreshraten die Eingabelatenz weitaus niedriger - selbst wenn die Bildraten auf beiden Displays die gleichen wären.
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