[PLUS] Sechs OLED-Gaming-Monitore bis 650 Euro im Test: Tipps für Sparfüchse
PCGH Plus: Die farbenfrohe, kontraststarke und mit sattem Schwarz beglückende OLED-Pracht ist begehrt. Doch viele OLED-Bildschirme für PC-Nutzer sind kostspielig. Wir stellen einige bezahlbare Modelle dagegen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2025.
Auftritt der Volks-OLEDs
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Wir wagen einmal zu behaupten: Wer einmal die bewundernswert knackige, farbenfrohe, kontraststarke und hochfrequente Pracht auf einem OLED-Monitor in Aktion erlebte, einmal selbst Hand an OLED-Gaming legte, der möchte kaum zu LED-Panels und Flüssigkristall-Displays zurück. Auch unter unserer Leserschaft ist das Interesse an den organischen Leuchtemittern hoch. Auf Wunsch der Community, die wir mittels Youtube-Umfrage bezüglich Themen-Auswahl um Eingebung baten, testen wir auch in dieser PCGH-Ausgabe OLED-Displays.
Gutes ist nicht unbezahlbar
Brandneue, mit 4K hochauflösende Monitore mit OLED-Technik jüngster Generation sind allerdings kostspielig. Asus' jüngstes Glanzstück, der ROG Swift OLED PG27UCDM, kostet etwa stolze 1.500 Euro. Einen Test des mit PCGH-Top-Technik-Award ausgezeichneten Asus-Monitors finden Sie online auf www.pcgh.de.
Doch nicht jeder möchte solch hohe Summen in die Hände nehmen, zudem setzt das piekfeine Asus-4K-Display zur adäquaten Befeuerung beinahe schon eine RTX 5000 oder zumindest RX 9000 voraus, für den Fall, dass Sie volle 10-Bit-Farbpracht bei 240 Hertz ohne Kompression genießen möchten. Display Port 1.4 sowie HDMI 2.x bieten ohne Farbkompression nicht genügend Bandbreite für die maximale Qualität. Es ist demnach besser, wenn Sie zu dem kostspieligen OLED-Display außerdem eine ebenfalls nicht günstige Grafikkarte verbauen.
Doch ganz so hoch müssen Sie nicht ansetzen. Und dies möchten wir mit diesem Artikel untermauern. Wir setzen die Grenze bei rund 650 Euro Straßenpreis. In dieser Spanne finden sich durchaus einige interessante Geräte. Zumeist handelt es sich um 27-Zöller mit WQHD-Auflösung, doch auch einige 21:9-UWQHD-Monitore können preis-leistungsorientierte Spürnasen auftreiben. Gerade in den jüngsten Monaten ist Bewegung entstanden, haben sich Umstände ergeben, die OLED-Pracht in bezahlbare Gefilde rücken. Darunter befinden sich viele Displays mit QD-OLED-Technik. Samsungs 27-zölliger Odyssey G6 G60SD (achten Sie auf die genaue Modellbezeichnung: LS27DG602SUXEN) bietet etwa ein mit 360 Hz taktendes Quantum-Dot-Panel dritter Generation und WQHD-Auflösung zu einem Straßenpreis von rund 640 Euro. Dazu eine bei QD-OLEDs bislang selten gesichtete, matte Paneloberfläche sowie offiziell eine maximale Strahlkraft von 1.000 cd/m².
Die Vorgängermodelle sind gar nochmals etwa hundert Euro günstiger zu erstehen, im Falle des Samsung G6 gäbe es etwa das QD-Panel zweiter Generation, WQHD-Auflösung und 240 Hz für rund 520 Euro (LS27DG612SUXEN).
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
- AOC Agon AG276QZD2
- AOC Agon AG346UCD
- Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG
- Philips Evnia Series 6000 342C6500
- Philips Evnia Series 8000 27M2N8500
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