Bildervergleich: Pixeldichte in der Spielepraxis
Drei Modelle aus dem Hause Gigabyte haben uns die Möglichkeit gegeben, zwei Display-Größen und zwei unterschiedliche Auflösungen miteinander zu vergleichen. Die Geschwister tragen die Bezeichnungen G27QC, G27FC und G32QC. Während QC für die WQHD-Curved-Ausführung des Monitors steht, kennzeichnet FC die Full-HD-Curved-Version.
Bildervergleich: Pixeldichte in der Spielepraxis
Der folgende Fotovergleich zeigt dasselbe Bild aus einem Spiel (hier: Battlefield V) in gleicher Auflösung auf unterschiedlicher Größe - hier also auf dem Gigabyte G27QC und dem G32QC. Bei beiden Bildern handelt es sich um Fotos der beiden Panels mit selbem Motiv. Die Fotos wurden in ihrer Originalauflösung lediglich auf Full HD beschnitten, nicht aber elektronisch skaliert.
Quelle: PC Games Hardware
Pixeldichte
WQHD auf 27 und 31,5 Zoll
Gleich vorneweg: Dieser Bildervergleich soll nur einen ersten Eindruck der Unterschiede beider Pixelraster geben. Sie entsprechen nicht dem realen Eindruck, der entstünde, wenn man das (komplette) Motiv in Realität auf dem Panel betrachten würde! Es sollte zu erkennen sein, dass das Bild auf 27 Zoll doch etwas dichter, feiner ist als das auf 31,5 Zoll. Hier noch ein etwas älterer Vergleich von Bildausschnitten verschiedener Panels aus unserem Archiv:
Quelle: PC Games Hardware
Pixelraster bei unterschiedlichen Auflösungen in Nahaufnahme
Der Zusammenhang von Pixeldichte und Sitzabstand
Ein Erwachsener mit durchschnittlicher Sehkraft kann einen Gegenstand aus einem Abstand von 25 Zentimetern scharf sehen und dabei Strukturen im Abstand von 0,15 mm unterscheiden. Aus dieser Erkenntnis geht hervor, dass jeder Nutzer eine individuelle Sichtweite, abhängig von seiner Sehkraft, hat. Aus dieser Sichtweite ergibt sich der optimale Sitzabstand zum Monitor. Da dieser Wert für jeden Nutzer unterschiedlich ist, hat sich zum Beispiel bei UHD-Fernsehern eine Faustregel durchgesetzt. Gemäß dieser Faustregel beträgt der optimale Sitzabstand das 1,2 bis 1,7 Fache der Bildschirmdiagonale, was bei einem 55-Zoll-Gerät rund 2,3 Meter ergibt. Bei einem 27-Zoll-UHD-Monitor liegt der Sitzabstand somit bei 139 Zentimetern, was nicht wirklich praktikabel wäre. Die TV-Faustregeln taugen also für die Monitor-Praxis nicht. Abgesehen davon, dass man von der Tiefe eines Schreibtisches limitiert wird, ist die bevorzugte Panel-Größe und der Sitzabstand ziemlich individuell und damit auch Geschmacksache.
Das Netz ist voll von pauschalen Faustregeln. Eine fundierte Quelle zum Sitzabstand haben wir dennoch gefunden: Der Filmemacher und Kameramann Phil Holland hat sich professionell mit der Frage befasst, ab welcher Distanz alle Details sichtbar sind und ab welcher man den Detailvorteil der höheren Auflösung verliert. Hier sein Tool zur Berechnung des Sitzabstandes. Er berücksichtigt auch den "Window-Effekt", womit er die Distanz meint, ab der man nicht mehr das Gefühl hat, auf einen Bildschirm zu schauen und "vollständig in den Inhalt eingetaucht ist". Dadurch errechnet er den optimalen Sitzabstand. Natürlich eignet sich auch Hollands Abstandsrechner eher für TVs im Wohnzimmer, aber auch für Monitor-Kombinationen von Diagonale und Auflösung kommen brauchbare Empfehlungen raus: Für WQHD und 27 Zoll errechnet das Tool einen Abstand von circa 81 cm. Leider verwendet der Amerikaner hier lediglich Fuß- und Zoll-Angaben.
Bildergalerie
Der Preis eines Monitors steigt mit Auflösung, Größe und Bildwiederholrate
Der Preis eines Monitors wird maßgeblich von Bilddiagonale, Auflösung und Bildwiederholrate bestimmt. Letztere ist die kleinste Preisschraube. Dies verdeutlichen auch die Modelle von Gigabyte. Da es sich generell um eine günstige Monitor-Serie handelt, sind auch größere Aufpreise keine Seltenheit. Dies zeigen besonders die Preise von UHD-Fernseher-Serien, die häufig in mehreren Größen angeboten werden und einer Auflösung bis zu 8K-UHD bieten.
Neben dem höheren Preis bringt eine höhere Auflösung auch noch einen weiteren indirekten Kostenpunkt mit sich, der sich beim Kauf des Monitors nicht bemerkbar macht: Hat man etwa bislang sein Spiel über einen Full-HD-Monitor genossen und wechselt dann zu einem WQHD- oder UHD-Gerät, verlangen die zusätzlich zu berechnenden Bildpunkte der Hardware deutlich mehr ab. Befand sich die Performance der eigenen Spiele vor dem Monitor-Wechsel an der eigenen Schmerzgrenze, ist sogar ein Hardware-Upgrade notwendig. Mehr Pixel gehen direkt einher mit höheren Anforderungen an die Grafikleistung.

Hab auch einen mit 28''
Erste ist für mich besser zum spielen wegen 165Hz.