Der beste 4K/UHD-Monitor: Die Empfehlungen der Redaktion
Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen unseren Spar-, Preis-Leistungs-, Top-Technik- und Gaming-TV-Tipp aus den 16 getesteten Monitoren.
In diesem Artikel
Spar-Tipp: Samsung Odyssey G7
Unter den 28-Zöllern mit 4K und 144 Hz ist der Samsung Odyssey G7 zwar nicht der beste Monitor, aber beim unschlagbaren Preis und vernachlässigbaren Kompromissen sicherlich die beste Empfehlung in dieser Größe. Wir vermuten hier das gleiche IPS-Panel wie in den anderen 28-Zöllern mit diesen Eigenschaften. Alle Panel-Messungen sprechen dafür: die niedrige Reaktionszeit oder der mittelmäßige IPS-Kontrast. Beim Preis konkurriert er direkt mit dem AOC-Modell, welches je nach Marktlage ähnlich kostet. Dort ist das Manko der fehlende HDMI-2.1-Anschluss, wovon der Odyssey G7 hier zwei hat. Wie auch der AOC hat der G7 einen leicht erhöhten Input Lag. Der ist aber noch nicht wirklich spürbar und E-Sportler zocken ohnehin nicht in UHD.
Preis-Leistungs-Tipp: Gigabyte M32U
Unser Preis-Leistungs-Tipp in 32 Zoll geht an den Gigabyte M32U. Unter den 32-Zöllern mit diesen Eigenschaften ist der M32U aktuell noch der günstigste und dürfte damit gerade das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, das ein 4K-Monitor fürs Gaming zurzeit abliefern kann. Für einen 4K-Monitor, der von einem High-End-Gaming-Rechner befeuert werden soll, wirkt er äußerlich zunächst etwas unscheinbar. Abgesehen von Pivot und HDR spart Gigabyte auch nicht an anderen Features, im Gegenteil: Ein KVM-Switch ist ziemlich praktisch, finden wir, genauso wie die Windows-App für Nerds wie uns, die je nach Spiel den Monitor individuell einstellen möchten. Dieses üppige Gesamtpaket hat Gigabyte fair bepreist.
Top-Technik-Tipp: Acer Predator XG323QK
Keine Frage, Gigabyte hat mit dem M32U die Preis-Leistungskrone auf und bietet den günstigsten 32er mit einer nahezu tadellosen Leistung. Daran muss sich jeder 32er mit UHD und 144 Hz messen lassen, so auch der XB323QK von Acer. Er ist knapp 200 Euro teurer und kostet knapp über Tausend Euro. Die Messergebnisse fallen dafür aber auch etwas besser aus, sodass er der beste UHD-Monitor dieser Testreihe wird, zumindest ohne HDR - das ist in einem PG32UQX oder in einem der TVs deutlich besser. Davon abgesehen stimmt aber die SDR-Performance: Der Farbraum ist überdurchschnittlich groß, so wie es sich für ein 10-Bit-Panel gehört. Die Farbtreue ist bereits ab Werk hervorragend, wir messen mit einem durchschnittlichen Delta-E-Wert von 2,5 nur geringfügige Abweichungen.
Damit eignet sich der Monitor auch für farbkritische Anwendungen. Außerdem sind die Reaktionszeiten angenehm niedrig, mit einem gut abgestimmten Overdrive. Das ist zwar nur dreistufig, aber selbst die mittlere Stufe reduziert auf nativer Frequenz noch etwas Schlieren, ganz ohne Korona-Effekt, also Ghosting. Auch der Input Lag ist auf niedrigem Niveau, welches noch für den E-Sport taugt, sodass der Monitor insgesamt ein richtig guter Allrounder ist. Was ihm fehlt? Ein Software-OSD höchstens. Das bieten bereits andere Hersteller wie Asus oder Gigabyte zu jedem Gaming-Monitor und ist gerade für Gamer ein praktisches Hilfsmittel. Es sollte Standard sein, gerade bei solch einem teuren Gerät.
Gaming-TV-Tipp: LG OLED48C17LB
Soll es noch größer sein, raten wir zum Fernseher. Denn so manches Vorjahresmodell kann schon 4K und 120 Hz und ist bereits für unter 1.000 Euro zu haben. Für Gamer war der erste 48er OLED aus 2020 mit 4K und 120 Hz ein Meilenstein. Mit zusätzlichem HDMI 2.1 und G-Sync/Freesync ist er die OLED-Alternative für den PC-Gamer geworden - für den Konsolenspieler ohnehin. Aus PC-Gamer-Sicht hat sich beim von uns getesteten Modell vom vergangenen Jahr kaum etwas Wesentliches geändert. Ähnlich wie bei Smartphones erscheinen auch Fernseher jährlich "neu" und es sind entsprechend oft nur kosmetische und softwareseitige Änderungen.
Im Test schneidet das OLED-Panel erwartungsgemäß ab: Typisch niedrige Reaktionszeit von unter 0,1 ms, was bedeutet, dass das Bewegtbild schlierenfrei ist. Der quasi unendliche OLED-Kontrast ist das Killer-Feature des Panels, aber bei der Spitzenhelligkeit von weit unter 300 Candela pro Quadratmeter schwächelt das Display etwas. Die Entscheidung zwischen Samsung-QLED oder -OLED steht und fällt daher mit dem Einsatzort. Helles Wohnzimmer: QLED, weil LCD. Dunkler Raum: OLED. Davon abgesehen gehen die Samsungs erst ab 55 Zoll los. Klar, es gibt noch weitere technische Unterschiede, etwa das nach wie vor existierende Einbrennrisiko bei OLED. Nur das ist der Grund, warum es so wenige Monitore mit OLED-Panels sind, weil diese für einen Betrieb von acht Stunden und sieben Tagen die Woche ausgelegt sind. Als Feierabend-Gamer ist das Risiko des Einbrennens vernachlässigbar gering.

Update meiner ist heute angekommen.
Erstes Feedback, Scanlines bei 240Hz 4k Sind vorhanden fallen mir aber deutlich weniger auf als ich dachte.
Der Fuß ist für das Geld Recht bescheiden der ist dann doch eher variante wacklig.
Günstiger und auch ausreichend Hertz.