TCL: "Revolutionäres" 14-Zoll-Oxid-LCD für Laptops vorgestellt

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TCL: "Revolutionäres" 14-Zoll-Oxid-LCD für Laptops vorgestellt
Quelle: TCL CSOT

Der chinesische Display-Hersteller TCL CSOT hat kürzlich ein 14-Zoll-Oxid-LCD vorgestellt, das mit einer Bildwiederholfrequenz von 0,01 Hz und einer um 50 Prozent reduzierten Leistungsaufnahme aufwarten soll.

TCL China Star Optoelectronic Technology (TCL CSOT) hat auf der SID Display Week 2026 ein 14-Zoll-Oxid-LCD-Panel für Laptops vorgestellt, das nach Angaben des Unternehmens mithilfe von Adaptive-Partition-Refresh-Rate-Technologie (ARR) im Bereich von 0,01 Hz bis 120 Hz betrieben werden kann. Bei dem 0,01-Hz-Modus aktualisiert das Display alle 100 Sekunden ein Bild, was für statische Inhalte wie Dokumente oder Desktop-Elemente vorgesehen ist.

Dynamische Bestandteile des Bildschirms können indes weiterhin mit bis zu 120 Hz laufen. Die ARR-Technologie von TCL CSOT soll dafür eine Zeilenpartitionierung in horizontaler Richtung nutzen, während die vertikale Partitionierung über einen Chip-on-Glass-integrierten Schaltkreis und eine Softwaresteuerung abgewickelt wird. Dadurch können verschiedene Teile des Panels mit unterschiedlichen Bildwiederholraten laufen, heißt es.

Das Panel basiert den Angaben nach auf der Oxide-TFT-Technologie von TCL CSOT mit extrem hoher Elektronenbeweglichkeit, wobei letztere mit bis zu 50 cm²/V·s angegeben ist. Laut einem Bericht von Videocardz handelt es sich hierbei um den für die Oxid-Backplane verwendeten Mobilitätswert. Die Technologie soll den "Stromverbrauch" des Bildschirms um bis zu 50 Prozent senken können. Das Unternehmen gibt zudem an, Probleme mit der Helligkeitsgleichmäßigkeit und dem Flackern im Niederfrequenzbetrieb behoben zu haben.

Einige Dell-XPS-Laptops verwenden bereits Oxid-Panels von LG Display mit einem 1-Hz-Modus, was aufgezeigt habe, wie sehr das Ganze die Akkulaufzeit verbessern kann, so der Bericht, in dem das neue TCL-Panel als "revolutionär" betitelt wird. Der Ansatz von TCL CSOT könnte dies weiter vorantreiben. Das Unternehmen plant, seine neue Oxid-Technologie noch in diesem Jahr in Serie zu produzieren.

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Quelle: Videocardz

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das Potential, solchen Ballast zu überdenken, hat ja auch überhaupt erst diverse Projekte ermöglicht. So konnte reMarkable ja überhaupt die ePaper-Tablets nur ermöglichen, indem sie einem vollständigen Refresh des ePaper-Panels (wie bei den 0815-eBook-Readern) eine Absage erteilt haben.
        Theoretisch sollte man moderne digitale Displays Pixel genau refreshen können.. also nur das was sich ändert.

        Allerdings wird jedes moderne Display immer noch angesteuert wie ein CRT..
        Von oben links in reihe bis unten rechts wiederholt sich der refresh immer und immer wieder.
        Das Signal ist immer noch so aufgebaut wie vor 60+ Jahren.

        Interessant wäre jetzt zb wie würde ein Display sich verhalten und aussehen wenn es von der Mitte nach außen refresht.. oder jeden Pixel unabhängig ansteuern und refreshen kann .

        Ich schätze allerdings Mal das scheitert an der Bandbreite moderner Schnittstellen wie HDMI und DP und der entsprechende Rechenleistung der Bildscaler
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das Potential, solchen Ballast zu überdenken, hat ja auch überhaupt erst diverse Projekte ermöglicht. So konnte reMarkable ja überhaupt die ePaper-Tablets nur ermöglichen, indem sie einem vollständigen Refresh des ePaper-Panels (wie bei den 0815-eBook-Readern) eine Absage erteilt haben.
        Theoretisch sollte man moderne digitale Displays Pixel genau refreshen können.. also nur das was sich ändert.

        Allerdings wird jedes moderne Display immer noch angesteuert wie ein CRT..
        Von oben links in reihe bis unten rechts wiederholt sich der refresh immer und immer wieder.
        Das Signal ist immer noch so aufgebaut wie vor 60+ Jahren.

        Interessant wäre jetzt zb wie würde ein Display sich verhalten und aussehen wenn es von der Mitte nach außen refresht.. oder jeden Pixel unabhängig ansteuern und refreshen kann .

        Ich schätze allerdings Mal das scheitert an der Bandbreite moderner Schnittstellen wie HDMI und DP und der entsprechende Rechenleistung der Bildscaler
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Blackfirehawk
        (...)
        Schon interessant wenn man bedenkt das selbst ein moderner OLED genau so Zeile pro Zeile angesteuert wird wie ein uralt CRT
        Das Potential, solchen Ballast zu überdenken, hat ja auch überhaupt erst diverse Projekte ermöglicht. So konnte reMarkable ja überhaupt die ePaper-Tablets nur ermöglichen, indem sie einem vollständigen Refresh des ePaper-Panels (wie bei den 0815-eBook-Readern) eine Absage erteilt haben.
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Das mit dem partiellen refresh (ARR) find ich interessant.

        Nicht jeder Teil des Bildes braucht Maximum refresh..

        Theoretisch reicht es wenn nur der Teil des Bildes aktualisiert wird der sich auch wirklich verändert..

        Schon interessant wenn man bedenkt das selbst ein moderner OLED genau so Zeile pro Zeile angesteuert wird wie ein uralt CRT
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