Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

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Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach
Quelle: PC Games Hardware

Foxconn denkt über eine milliardenschwere Investition in den USA nach. Es geht um eine Display-Fabrik, die unter Sharp liefe und gut 7 Milliarden US-Dollar kosten könnte. Vorangegangen waren Gespräche zwischen der japanischen Softbank Capital, einem engen Partner von Foxconn, und Trump über eine Investition in Höhe von 50 Mrd. US-Dollar.

Obwohl die USA laut Foxconn als zweitgrößter Abnehmer für Fernsehgeräte gilt, gebe es dort keine Fabrik zur Herstellung von Displays. Das könnte sich in den kommenden Jahren mit einer Investition der japanischen Softbank Capital und Foxconn ändern, sofern die Konditionen stimmen. Foxconn-Gründer Terry Tai-Ming Gou habe schon seit Jahren Pläne gehabt, eine Display-Produktion in den USA aufzubauen. Inzwischen befinde sich Masayoshi Son, CEO der Softbank Capital, mit im Boot, was die ganze Sache an die Oberfläche gebracht habe, so Reuters.

Son soll im Dezember mit Gou gesprochen haben, bevor sich Son mit Trump getroffen habe. Die Bank plane nun eine Investition in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar in den USA. Hinzu kämen gut 7 Mrd. USD von Foxconn, wobei die Softbank Capital auch dort ihre Finger im Spiel haben dürfte. Nachdem die Informationen unbeabsichtigt an die Öffentlichkeit gelangten, bestätigte sie Gou zumindest teilweise. Genaue Investitionspläne hat er noch nicht genannt.

Am Ende komme es auf die Konditionen für Foxconn beziehungsweise dessen Tochter Sharp an, unter der die Display-Fabrik laufen soll. Die Bedingungen sollen auf Bundesebene verhandelt werden. Die Verantwortlichen favorisierten Pennsylvania als Standort, wo man bereits Firmenbeziehungen pflege. Standort, Wasser- und Stromversorgung sowie die Infrastruktur müssten jedoch stimmen. Kalkulationen sehen 30.000 bis 50.000 neue Arbeitsplätze vor, inklusive des lokalen Wirtschaftswachstums für die Infrastruktur, etc. Einen negativen Einfluss auf die chinesische Fertigung soll das alles nicht haben.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pizzazz Software-Overclocker(in)
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]"Obwohl die USA laut Foxconn als zweitgrößter Abnehmer für Fernsehgeräte gilt..."

        wer is denn der größte? doch nicht etwa GINA?
      • Von pizzazz Software-Overclocker(in)
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]"Obwohl die USA laut Foxconn als zweitgrößter Abnehmer für Fernsehgeräte gilt..."

        wer is denn der größte? doch nicht etwa GINA?
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        Zitat von azzih
        Die ganze globalisierte Handelswelt ist eh zum Teil ein riesen Witz der keinem Normalverdiener je was nützen wird und im Grunde nur die eh schon Reichen noch reicher macht.
        Klar profitiert der Normalverdiener vom globalisiertem Handel. Ich nehme mal an dass du in Zentraleuropa lebst, vermutlich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Alle 3 sind exportorientierte Staaten, die ihren Wohlstand zu einem nicht gerade geringen Teil dem weltweitem Handel verdanken. Die guten Löhne, das Sozialsystem und der ganze andere Käse basieren darauf. Dass die die Reichen immer reicher werden hat wenig mit dem weltweiten Handel zu tun, es liegt am generellen System, das ganze würde sich auch in einer nationalen oder regionalen Ökonomie so entwickeln, Geld erzeugt nunmal (wenn man sich nicht zu blöd anstellt) noch mehr Geld,

        Zitat von azzih
        Nur mal das Beispiel Afrika: Wir zahlen jedes Jahr Milliaren an Entwicklungshilfe, viel davon geht in Landwirtschaftsprojekte. Gleichzeitig exportieren wir unser hochsubventioniertes Agrargut aus der EU nach Afrika und machen dort die einheimischen Bauern kaputt, weil die nicht ansatzweise mit den europäischen Dumpingpreisen mithalten können. Und dann wundern wir uns am Ende wieder warum die Wirtschaftsflüchtlinge übers Mittelmeer schippern.
        Nur blöd dass die von dir kritisierten Dinge nicht mit Freihandel, sondern mit Subventionen zutun haben. Die Befürworter von Freihandel sind sich eigentlich fast alle einig das Subventionen gestrichen werden müssen. Es zeigt auch wie heuchlerisch die meisten Freihandelsgegner sind: verhandelt man ein Abkommen auf Augenhöhe (TTIP oder CETA), dann wird gemeckert dass wir nicht alle unsere Interessen durchbekommen (logisch, da auf Augenhöhe), kaum schließt man ein Abkommen ab, das nur auf unsere Interessen ausgerichtet ist (wie das mit Afrika), dann ist es plötzlich auch nichtmehr recht.
      • Von Alreech Freizeitschrauber(in)
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        Vergesst die Umweltauflagen der USA.
        Wichtiger sind die Umweltauflagen der Bundesstaaten. Californien ist z.B. ziemlich streng, und da Californien der wichtigste Markt in den USA ist richten sich alle Hersteller von Konsumgütern danach:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        China ist in Sachen Umweltschutz auch nicht so ohne... wer sich beim illegalen Müll entsorgen erwischen lässt kann vor einem Erschießungskommando enden.

        Was die Panelfabrik angeht: Foxconn ist schon seit einigen Jahren dabei verstärkt auf Automatisierung zu setzen. Anders sind die Qualtiätsansprüche der Kunden kaum zu erreichen.
        Wenn ein Großteil der Kosten für die Anschaffung von Maschinen drauf geht ist es egal wo die aufgestellt werden.
        Das Problem ist dann eher Fachkräfte zu kriegen welche die Maschinen bedienen und warten können - das ist in China auch nicht einfacher als in den USA.
      • Von beercarrier Software-Overclocker(in)
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        Zitat von azzih
        Wenn durch Trump wieder mehr Produkte direkt in Industriestaaten gefertigt werden, wäre das wenigstens was Positives. Fertigen in Billiglohnländern unter Nutzung moderner Sklavenarbeit plus das Fehlen jeglicher Umweltauflagen muss endlich ein Ende haben.
        das glaubst du doch selber nicht. trump macht sich doch schon länger dafür stark störende umweltauflagen abzuschaffen. nach abschaffung der ganzen sozialstandards (in den usa erst gerade eben hart erkämpft, z.b. obama care) und der deregulierung (bürokratie abschaffung und oder damit verbundenen massiven steuersenkungen) bleibt der kostenfaktor auch in den usa recht niedrig. der lohn wird eher angeglichen (auch in china arbeiten ingeneure nicht für 1€ am tag, in den usa verdienen sie nur an der spitze eines unternehmens wirklich gut). im endeffekt gleicht er die bedingungen in den usa denen in china an, also sry, die billiglohnlandsherren mögen sklavenhalter sein, trump ist jedoch ein sklavenfänger.

        btt
        klingt ja erstmal erfreulich aber ich würde erstmal abwarten wie der deal dann aussieht, wenn der kleine mann dann für 600$ 160 st arbeiten soll hat er auch nix davon, in den usa wird ja nicht mal bis zum minimum der lebenserhaltungskosten aufgestockt.

        p.s.
        Zitat von Pu244
        Frag mal VW, die werden dir da eine andere Sicht der Dinge darlegen...
        in den usa werden die autos amerikanischer hersteller also mit realverbräuchen verkauft?
        amerikanische unternehmen sind oft nicht deshalb die besten weil sie so geniale angestellte haben sondern weil politik die wirtschaft noch einmal auf einer ganz anderen ebene protektioniert. die deutsche bank, vw, bayer (vlt nach der monsanto übernahme nicht mehr so sehr), mercedes fühlen sich in den usa sicher nicht übervorteilt. und sollte man in europa wirklich mal wagen steuerforderungen an amerikanische unternehmen zu richten wird massiv politisch druck gemacht wie z.b. bei der eu apple irland sache.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        AW: Sharp: Foxconn denkt über eine 7 Mrd. USD teure Display-Fabrik in den USA nach

        Zitat
        Kalkulationen sehen 30.000 bis 50.000 neue Arbeitsplätze vor
        Temporäre Arbeitsplätze (Stichwort "Foxbot").
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