Infinity Flex: Samsung stellt sein faltbares Display vor
Im Rahmen einer Entwicklerkonferenz hat Samsung erstmals mit zumindest teilweise offenen Karten bezüglich eines faltbaren Displays gespielt. Die Technologie hört auf den Namen Infinity Flex und könnte in einer leicht abgewandelten Form in naher Zukunft schon in Samsungs Smartphones zum Einsatz kommen.
Mehr Auflösung, bessere Kamera und schnellerer Prozessor. So in etwa lesen sich die Innovationen auf dem aktuellen Smartphone-Markt. Doch während man mit kleinen Detailverbesserungen am Inneren des Gerätes oder am Design vorlieb nimmt, gibt es schon seit einiger Zeit Gerüchte zu einer gänzlich anderen Technikschiene. So munkelte man seit Langem, dass Samsung an einer Technologie arbeite, die es ermöglicht, das eigene Smartphone bald zu falten und es somit deutlich kleiner zu machen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.
Infinity Flex: Samsung stellt die Zukunft der Displays vor
Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz SDC in San Francisco hat Samsung nun erstmals einen Prototypen eines faltbaren Displays mit dem Namen 'Infinity Flex' vorgestellt. Im kommenden Jahr will Samsung dann endlich mit der Massenfertigung des Gerätes beginnen. Allerdings war hier zunächst nur die Rede von einem Bildschirm und kein Smartphone. Deshalb ist aktuell auch noch unklar, wie lange es dauern könnte, bis solch eine Technologie wirklich für die Hosentasche gemacht wird.
Bei dem Prototypen handelt es sich um ein Zweischichten-Display. Das Außendisplay hat eine Diagonale von 4,58 Zoll, einem Seitenverhältnis von 21:9 sowie einer Auflösung von 1.960 x 840 Pixeln. Klappt der Nutzer das Display auf, wächst die Größe auf 7,3 Zoll sowie einer Auflösung von 2.152 x 1.536 Pixeln. Das entspricht einer noch recht durchschnittlichen Pixeldichte von 420 ppi. Das fertige Smartphone soll laut Samsung am Ende mit einer neuen Oberfläche namens One UI ausgestattet werden, welche auch für das Galaxy S9 und S9+ ausgeliefert werden soll.
Wer eine App nutzt, soll diese auch nach dem Ausklappen weiterhin nahtlos nutzen können. Gleichzeitig sollen bis zu drei Applikationen lauffähig sein. Außerdem hat Google bereits die volle Unterstützung gegeben: beim nächsten Android-Update sollen faltbare Smartphones direkt unterstützt werden. Entsprechende Versionen kommen in der Regel im Herbst. Samsung hat angekündigt, bis Ende Dezember 2018 einen Emulator anzubieten, welcher speziell auf faltbare Smartphones zugeschnitten ist.
Quelle: Samsung

Im Smartphone schonmal nicht. Das nehme ich recht häufig in die Hand, klappe es auf und wieder zu und habe irgendwann zwei Displays in der Hand.
Aufgerollt im Armaturenbrett des Autos hätte es mehr Sinn.
Mir wäre die Entwicklung eines Feststoffakkus, welcher hoffentlich sauberer und haltbarer wie ein Lithiumakku ist, wichtiger.
Praktisch ists zum Video schauen zum Surfen usw usf.