Samsung Odyssey OLED G8: QD-OLED-Monitor ab 1.425 Euro verfügbar [Update]
Der Samsung Odyssey OLED G8 kommt im vierten Quartal. Er setzt auf das 34 Zoll große QD-OLED-Panel von Samsung Display, das Dell bereits in einem der Alienware-Monitore verbaut.
Original-Artikel vom 01.09.2022: Nachdem Drittanbieter bereits die ersten Monitore mit Samsungs QD-OLED-Panel vorgestellt haben, zieht der südkoreanische Konzern nun mit einem eigenen Modell nach. Das wird als Odyssey OLED G8 vermarktet und hat auf dem Papier die gleichen technischen Eckdaten für das Panel wie die bereits vorgestellten Geräte. Das 34 Zoll große Display ist demnach mit einem Radius von 1,8 Metern gekrümmt (1800R) und bietet ein Bildverhältnis von 21:9. Die UWQHD-Auflösung ergibt 3.440 x 1.440 Pixel, die mit bis zu 175 Hertz aktualisiert werden. Bei der Helligkeit liegt ein Zertifikat für DisplayHDR 400 True Black vor. Exakte technische Daten nennt Samsung wie auch LG bei seinem neuen Modell nicht - Messeankündigungen wie hier zur IFA fehlt meist etwas der Tiefgang.
Erwähnt werden Micro HDMI 2.1 und Mini Display Port 1.4 sowie USB-Typ-C. Der Monitor hat zudem zwei 5 Watt starke Stereolautsprecher zur zugegeben vornehmlich notdürftigen Beschallung. Der Fuß bietet eine Höhenverstellung, der Monitor kann geneigt werden und wie bei den Odyssee-Modellen üblich gibt es eine bunte Beleuchtung mit einer Ambilight-ähnlichen Funktion (Samsung nennt das Core Sync & Core Lighting Plus) und ein ausgefallenes Design.
Dem Odyssey OLED G8 spendiert Samsung ein Smarthub, sodass Nutzer direkt diverse Apps nutzen können. Amazon Prime, Netflix und Youtube sind die üblichen Verdächtigen, aber es gibt auch Xbox Game Pass, Geforce NOW und Google Stadia, womit man den Monitor sogar ohne Zuspieler verwenden kann, indem man einfach OTT-Dienste nutzt. Samsung und Microsoft hatten vor Kurzem erst eine Zusammenarbeit angekündigt. Passend dazu gibt es eine Fernbedienung.
Preise wurden keine genannt, die Verfügbarkeit soll ab dem vierten Quartal 2022 in ausgewählten Märkten gegeben sein. Der Dell Alienware AW3423DW kostet 1.300 Euro, wenn man denn einen bekommen kann. Das dürfte auch Samsung für das eigene Modell im Auge haben. Konkurrenz kommt von LG mit dem LX3 und dem 45GR95QE, die aber beide wesentlich größere Bilddiagonalen haben.
Samsung nennt UVP
Update vom 26.09.2022: Samsung hat nun die offizielle UVP für Deutschland genannt. Der OLED G8 wird 1.729 Euro kosten. Zum Vergleich: Dell verkauft den auf dem gleichen Panel basierenden Alienware AW3423DW für 1.299 Euro; der MSI MEG 342C ist angekündigt, aber noch ohne Preis. Samsungs Modell soll im Q4 starten; Dell nennt aktuell mindestens vier Wochen Lieferzeit.
Samsung signalisiert Lieferbarkeit
Update vom 02.02.2023: Aus dem Q4 2022 wurde dann das Q1 2023, aber Samsung signalisiert nun Verfügbarkeit für den Odyssey OLED G8. In den USA hat man eine Pressemitteilung veröffentlicht, dass das Modell nun bei Samsung direkt und ausgewählten Händlern für 1.499 US-Dollar (netto) zu haben ist. In Deutschland kann der 34 Zoll große G8 sogar für aktuell 1.513 Euro bei Samsung ab Lager gekauft werden. Regulär ruft man 1.729,07 Euro auf. Und auch Händler liefern ab gut 1.400 Euro, wie der Preisvergleich zeigt. Der Alienware AW3423DW mit dem gleichen Panel ist ab rund 1.300 Euro zu haben. Im Laufe des Jahres soll dann noch der G9 kommen, der 5.120 × 1.440 Pixel und 240 Hertz auf einem gebogenen Display bietet (32:9).

Kann nicht genau sagen wo aber es hies es könnte 240hz schafen.
Also Bildqualität ist echt der Hammer.
Das lässt alles andere weit hinter sich.
Ob der Samsung die richtige Entscheidung war, naja. Die Smart TV Features sind für'n Popo, und stören wenn man sie aktiv lässt.
Samsung hat noch immer nicht gelernt das man ein Produkt auf mehr als einem System auf Kompatibilität testen sollte.
Gut mit bisschen gefrickel im engineerimg Menü bekommt man auch mit ner AMD GraKa 1000 nits HDR.
Habe mich hauptsächlich für den Samsung entschieden weil ich ihn besser bestellen konnte.