Röhrenoptik: Neuer Shader soll echtes CRT-Feeling auf OLED-Displays ermöglichen
Ein neuer Shader soll auf OLED-Monitoren mit hoher Wiederholrate das Verhalten alter Röhrenmonitore emulieren und damit die Bewegungsunschärfe reduzieren.
Die meisten Endkunden dürften den großen und schweren Röhrenmonitoren keine Träne nachweinen, manche (Retro-)Spieler schwören aber bis heute auf die Technik. Das liegt unter anderem an der Wiedergabe nahezu ohne Bewegungsunschärfe, während Inhalte auf modernen Displays zum Verschwimmen neigen. Mark Rejhon, Gründer des vor allem für den UFO-Test bekannten Unternehmens Blurbusters, und Timothy Lottes, ehemaliger Mitarbeiter von AMD und Nvidia, wollen hier aber nun eine Lösung anbieten.
CRT-Feeling mit OLED-Display
Gemeinsam haben beide einen Shader entwickelt, der das abtastende Verhalten von Röhrenmonitoren auf aktuellen Bildschirmen zum Laufen bringen soll. Hohe Bildraten des Monitors werden dabei genutzt, um immer nur einen Teil des Bilds anzuzeigen und damit das Problem der Bewegungsunschärfe zu beheben. Angeblich funktioniert der Shader vor allem bei OLED-Displays und mit hohen Bildraten gut. Allgemein soll er dabei ein besseres Ergebnis als das bisher für diesen Effekt genutzte Einfügen von Schwarzbildern liefern.
Laut der Ankündigung auf Blurbusters läuft der Shader auf den meisten dedizierten Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia sowie auf performanten Smartphone-GPUs. Wird er aber mit zu wenig Leistung ausgeführt, kann das Bild störend flackern. Zu bedenken ist zudem, dass durch das Anzeigen überwiegend schwarzer Inhalte die Gesamthelligkeit des Bildes sinkt.
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Es gibt für den CRT-Shader zwar bereits eine Demo, man kann ihn aber nicht einfach selbst herunterladen und nutzen - stattdessen muss er in andere Programme integriert werden. Ein entsprechendes Update hat bereits der Retro-Emulator Retroarch angekündigt - mit dem nächsten Release der Software soll der neue CRT-Modus dort angeboten werden. Anfang 2025 soll außerdem noch ein verbesserter Shader erscheinen, der angeblich Artefakte reduzieren und weitere Anpassungsmöglichkeiten bieten wird.
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Quelle: Github / Blurbusters via Tom's Hardware

Ich werde mir einen CRT nochmal für ein Retro-System besorgen und darauf alte Klassiker daddeln in gestochen scharfen 1280x1024.....
Mein TV habe tatsächlich erst recht spät in einen sehr geilen Panasonic Plasma gewechselt, bis der dann das zeitliche segnete.
Für mich ist Plasma bis heute das beste Bild, obwohl ich vor einigen Jahren zum LG OLED TV gewechselt bin. Aber die Reaktionszeit von Plasma bei gleichzeitig perfektem schwarz schlägt aus meiner Sicht immer noch jeden OLED TV, zumindest, was die Reaktionszeit angeht.